Ranking untermauert Österreichs Digital-Vorreiterrolle

Foto: BKA/ Florian Schrötter; iStock/ peepo
Foto: BKA/ Florian Schrötter; iStock/ peepo

Im EU Vergleich gehört Österreich zu den Digitalisierungs-Spitzenreitern. Das zeigt das „DESI 2021“ Ranking der Europäischen Kommission. Im Vergleich zum Vorjahr macht Österreich drei Plätze gut. Besonders gut liegt man im Vergleich in den Bereichen Humankapital und digitale Verwaltung (E-Government). „Die Potenziale der Digitalisierung für Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze sind gerade jetzt wichtiger denn je“, kommentiert Wirtschaftsministerin Margarethe Schramböck.

 

Österreich im „DESI“ Ranking unter den Top 10

Besonders hervorgehoben werden im Ranking die Vorreiterrolle Österreichs im E-Government und die hohe Anwenderzahl der digitalen Verwaltungsdienste. Besonders positiv wirkten sich die Maßnahmen im Bereich der Digital Skills (Digitales Kompetenzmodell), der Datensouveränität (Ö-Cloud Initiative), der Fortschritt beim Once Only Prinzip (Daten nur noch einmal einbringen) sowie die Förderung von Innovation in den KMUs auf das Ergebnis aus.

 

Digitalisierung als Wettbewerbsvorteil

Die beiden vergangenen Jahre hätten für Schramböck „eindeutig gezeigt“, dass Digitalisierung ein enormer Wettbewerbsvorteil für Unternehmen sei und in „vielen Bereichen wesentliche Erleichterungen für unsere Gesellschaft bringt“.

Außerdem wurde eine Verbesserung im Bereich der mobilen Breitbandversorgung/5G verzeichnen. In diesem Bereich wurden auf Vorschlag der Regierung vom Nationalrat Mitte Oktober weitere finanzielle Mittel zum Ausbau des Netzes in Österreich beschlossen.

 

Österreich verzeichnet Fortschritte in vier Messdimensionen:

  1. Humankapital: Platz 9
  2. Infrastruktur: Platz 11
  3. Integration digitaler Technologien: Platz 11
  4. Digital Public Services: Platz 9

 

Zum Ranking ergänzt Ministerin Schramböck: „Neue digitale Services der Verwaltung leisten dabei bedeutende Beiträge und untermauern unsere Vorreiterrolle im E- und M-Government. Auch international brauchen wir den Vergleich bei Digitalisierungsschritten nicht scheuen, wie die aktuellen Ergebnisse des Digital Economy and Society Index (DESI) 2021 zeigen.“