Grüner Pass: QR-Code als Ticket zum Urlaub

Foto: iStock/ mihailomilovanovic
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Bislang gab es nur eine österreichische Lösung für den Nachweis für Genesene, Geimpfte oder Getestete. Nun können nicht nur in Österreich sondern in der ganzen EU Öffnungen und Reisefreiheit ermöglicht werden. Darauf hat man sich geeinigt. Ein fälschungssicherer QR-Code soll von allen EU-Bürgern verwendet werden um nachzuweisen, dass man Genesen, Geimpft oder Getestet ist – Ein entscheidender Schritt in Richtung Reisefreiheit und Normalität. Die Umsetzung ist weiterhin Sache der Mitgliedsstaaten.

Die österreichische Lösung zum „Grünen Pass“ ist nun schon seit längerem bekannt. Die 3-Gs inzwischen ein geflügeltes Wort, das symbolisch für die Öffnungen steht. Damit aber in der gesamten EU wieder Reisefreiheit und Öffnungen für alle herrschen, bedarf es einer Lösung, bei der alle Mitgliedsstaaten an einem Strang ziehen. Diese Lösung wurde nun geschaffen. Damit gilt der Grüne Pass als Ticket zum Urlaub am Meer aber auch zum Urlaub daheim.

 

In zwei Monaten vom Entwurf zur Lösung

Vor zwei Monaten hat die EU-Kommission erstmals einen Entwurf vorgelegt, wie der „Digitale Grüne Nachweis“ aussehen könnte. Das EU-Parlament und der Rat haben nun eine Übereinstimmung darüber erreicht, wie dieser Grüne Pass aussehen soll. Ein QR-Code soll es demnach sein, der über eine Impfung, Genesung oder negative Testung Auskunft gibt. Startdatum auf EU-Ebene: 1. Juli.

Damit sollen nun auch Quarantäneregelungen innerhalb der EU der Vergangenheit angehören. Deswegen beinhaltet die Regelung nun auch, dass Staaten nur noch in Ausnahmefällen Quarantänepflichten für Reisende erlassen können – etwa bei neuen Mutationen oder wenn die Ansteckungen in die Höhe schnellen.

 

 

Bedenken von Datenschützern entgegentreten

Dazu betonte EU-Ministerin Karoline Edtstadler im Mittagsjournal am Freitag: „Es ist ein großer Schritt, ein guter Tag für Europa, dass diese politische Einigung zu dem Pass getroffen wurde.“ Außerdem betonte Edtstadler die Fälschungssicherheit des QR-Codes. Die österreichische Lösung für einen solchen Nachweis wurde bereits auf den Weg gebracht.

Datenschutz sei dabei eine Priorität, Bedenken der Datenschützer wolle man entgegentreten. Daran arbeite das zuständige Gesundheitsministerium mit Hochdruck, wie Edtstadler ausführte. Es gehe darum, so Edtstadler, dass Menschen wieder Freiheit und Mobilität leben dürfen, aber auf der anderen Seite dürfen Gesundheitsdaten nicht dort landen wo sie nicht hingehören würden.

 

 

„Österreich war hier immer unter den Vorreitern“

Hinsichtlich der Einigung auf EU-Ebene betonte Tourismusministerin Elisabeth Köstinger: „Damit hält der Zeitplan und der Grüne Pass kann bis Ende Juni auf europäischer Ebene ausgerollt werde. Österreich war hier immer unter den Vorreitern, wir setzen den digitalen Grünen Pass schon mit Anfang Juni um, mit Ende Juni wird er dann auch in ganz Europa gültig sein. Damit können Reisende jederzeit den eigenen Status – geimpft, genesen, getestet – nachweisen.“

Auch von Oppositionsparteien wird der Grüne Pass auf EU-Ebene begrüßt. So die EU-Abgeordnete der NEOS, Claudia Gamon: „Damit sind wir dem Ziel, unser gemeinsames, europäisches Lebensgefühl und unsere Freiheiten wieder zurückzuerlangen, ein großes Stück näher.“

 

Günstigere Tests und freie Bewegung

Für den zuständigen EU Kommissar Didier Reynders ist die Einigung beim Grünen Pass ein Durchbruch. Das werde die freie Bewegung sowie die Aufhebungen der Restriktionen erleichtern, wie der Belgier gegenüber dem Morgenjournal am Freitag ausführt.

Was in dem Übereinkommen auch enthalten ist, ist dass in allen Mitgliedsstaaten der Zugang zu Tests erleichtert wird – in Österreich sind diese bereits kostenlos auch für Gäste erhältlich. Über den österreichischen Weg – also gratis Tests für alle Urlauber in den Teststraßen – habe man auf EU-Ebene lange verhandelt, letztendlich waren aber nicht alle Länder bereit kostenlose Tests für Urlauber zur Verfügung zu stellen.

 

Grüner Pass: QR-Code als Ticket zum Urlaub

Foto: iStock/ mihailomilovanovic
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Bislang gab es nur eine österreichische Lösung für den Nachweis für Genesene, Geimpfte oder Getestete. Nun können nicht nur in Österreich sondern in der ganzen EU Öffnungen und Reisefreiheit ermöglicht werden. Darauf hat man sich geeinigt. Ein fälschungssicherer QR-Code soll von allen EU-Bürgern verwendet werden um nachzuweisen, dass man Genesen, Geimpft oder Getestet ist – Ein entscheidender Schritt in Richtung Reisefreiheit und Normalität. Die Umsetzung ist weiterhin Sache der Mitgliedsstaaten.

Die österreichische Lösung zum „Grünen Pass“ ist nun schon seit längerem bekannt. Die 3-Gs inzwischen ein geflügeltes Wort, das symbolisch für die Öffnungen steht. Damit aber in der gesamten EU wieder Reisefreiheit und Öffnungen für alle herrschen, bedarf es einer Lösung, bei der alle Mitgliedsstaaten an einem Strang ziehen. Diese Lösung wurde nun geschaffen. Damit gilt der Grüne Pass als Ticket zum Urlaub am Meer aber auch zum Urlaub daheim.

 

In zwei Monaten vom Entwurf zur Lösung

Vor zwei Monaten hat die EU-Kommission erstmals einen Entwurf vorgelegt, wie der „Digitale Grüne Nachweis“ aussehen könnte. Das EU-Parlament und der Rat haben nun eine Übereinstimmung darüber erreicht, wie dieser Grüne Pass aussehen soll. Ein QR-Code soll es demnach sein, der über eine Impfung, Genesung oder negative Testung Auskunft gibt. Startdatum auf EU-Ebene: 1. Juli.

Damit sollen nun auch Quarantäneregelungen innerhalb der EU der Vergangenheit angehören. Deswegen beinhaltet die Regelung nun auch, dass Staaten nur noch in Ausnahmefällen Quarantänepflichten für Reisende erlassen können – etwa bei neuen Mutationen oder wenn die Ansteckungen in die Höhe schnellen.

 

 

Bedenken von Datenschützern entgegentreten

Dazu betonte EU-Ministerin Karoline Edtstadler im Mittagsjournal am Freitag: „Es ist ein großer Schritt, ein guter Tag für Europa, dass diese politische Einigung zu dem Pass getroffen wurde.“ Außerdem betonte Edtstadler die Fälschungssicherheit des QR-Codes. Die österreichische Lösung für einen solchen Nachweis wurde bereits auf den Weg gebracht.

Datenschutz sei dabei eine Priorität, Bedenken der Datenschützer wolle man entgegentreten. Daran arbeite das zuständige Gesundheitsministerium mit Hochdruck, wie Edtstadler ausführte. Es gehe darum, so Edtstadler, dass Menschen wieder Freiheit und Mobilität leben dürfen, aber auf der anderen Seite dürfen Gesundheitsdaten nicht dort landen wo sie nicht hingehören würden.

 

 

„Österreich war hier immer unter den Vorreitern“

Hinsichtlich der Einigung auf EU-Ebene betonte Tourismusministerin Elisabeth Köstinger: „Damit hält der Zeitplan und der Grüne Pass kann bis Ende Juni auf europäischer Ebene ausgerollt werde. Österreich war hier immer unter den Vorreitern, wir setzen den digitalen Grünen Pass schon mit Anfang Juni um, mit Ende Juni wird er dann auch in ganz Europa gültig sein. Damit können Reisende jederzeit den eigenen Status – geimpft, genesen, getestet – nachweisen.“

Auch von Oppositionsparteien wird der Grüne Pass auf EU-Ebene begrüßt. So die EU-Abgeordnete der NEOS, Claudia Gamon: „Damit sind wir dem Ziel, unser gemeinsames, europäisches Lebensgefühl und unsere Freiheiten wieder zurückzuerlangen, ein großes Stück näher.“

 

Günstigere Tests und freie Bewegung

Für den zuständigen EU Kommissar Didier Reynders ist die Einigung beim Grünen Pass ein Durchbruch. Das werde die freie Bewegung sowie die Aufhebungen der Restriktionen erleichtern, wie der Belgier gegenüber dem Morgenjournal am Freitag ausführt.

Was in dem Übereinkommen auch enthalten ist, ist dass in allen Mitgliedsstaaten der Zugang zu Tests erleichtert wird – in Österreich sind diese bereits kostenlos auch für Gäste erhältlich. Über den österreichischen Weg – also gratis Tests für alle Urlauber in den Teststraßen – habe man auf EU-Ebene lange verhandelt, letztendlich waren aber nicht alle Länder bereit kostenlose Tests für Urlauber zur Verfügung zu stellen.