Alternative Energieversorgung für Österreich

Für eine Zukunft ohne russischem Gas setzte sich Bundeskanzler Karl Nehammer, Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger und Energieministerin Leonore Gewessler in Abu Dhabi ein. Foto: BKA / Tatic
Für eine Zukunft ohne russischem Gas setzte sich Bundeskanzler Karl Nehammer, Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger und Energieministerin Leonore Gewessler in Abu Dhabi ein. Foto: BKA / Tatic

Für eine Zukunft ohne russischem Gas setzte sich Bundeskanzler Karl Nehammer, Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger und Energieministerin Leonore Gewessler in Abu Dhabi ein. Dabei sei am Sonntag ein “Meilenstein” in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) unterzeichnet worden.

 

Zukunft ohne russischem Gas

Russland war bisher einer der wichtigsten Handelspartner für Österreich, wenn es um die Gasimporte ging. Der Einmarsch der Russischen Föderation in die Ukraine und die damit veränderte Sicherheitslage in Europa, sorgte nicht zuletzt auch für einen Paradigmenwechsel in Europa. So erklärte Wirtschafts- und Digitalisierungsministerin Margarete Schramböck die Energieversorgung sogar zu einer Frage der Nationalen Sicherheit, wie Zur-Sache berichtete.

Bundeskanzler Karl Nehammer, Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger und Energieministerin Leonore Gewessler reisten vergangenes Wochenende in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und unterzeichneten mit dem Energieminister der VAE Dr. Sultan al Jaber eine Absichtserklärung zu einer Wasserstoffallianz zwischen Österreich und den VAE. Damit soll die österreichische Abhängigkeit von russischem Gas geringer werden.

 

 

Meilenstein für Österreich

“Die Unterschrift der Absichtserklärung ist ein Meilenstein für Österreich in Richtung Unabhängigkeit von russischem Gas”, erklärte Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger über den Kurznachrichtendienst Twitter. Doch nicht nur in punkto Energieversorgung arbeitet Österreich mit den VAE zusammen: “Wir arbeiten im Sicherheitsbereich eng zusammen und sind starke Verbündete”, erläuterte der Bundeskanzler ebenfalls über den Kurznachrichtendienst Twitter. Nach dem Terroranschlag in Wien vom 2. November 2020 habe man die Arbeit im Sicherheitsbereich weiter ausgebaut “um unsere Gesellschaften zu schützen”, so der Bundeskanzler.

 

Nach dem Terroranschlag in Wien haben wir die Zusammenarbeit noch weiter ausgebaut, um unsere Gesellschaften zu schützen. Foto: BKA / Tatic

Nach dem Terroranschlag in Wien haben wir die Zusammenarbeit noch weiter ausgebaut, um unsere Gesellschaften zu schützen. Foto: BKA / Tatic

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