Nach fast fünf Jahren Ressortführung legt Wirtschafts- und Digitalisierungsministerin Margarete Schramböck ihr Amt zurück. Foto: BKA / Dragan Tatic

Nach fast fünf Jahren legt Wirtschafts- und Digitalisierungsministerin Margarete Schramböck ihr Amt zurück. Ziel der Wirtschaftsministerin war es stets, den Wirtschaftsstandort zu attraktivieren. Im Bereich der Digitalisierung gelang es, im Länderindex DESI zuletzt auf den 10. Platz vorzurücken und den digitalen Aktionsplan vorzulegen.

 

 

Wirtschaftsstandort durch Investitionen attraktiver

„Wenn wir heute auf den Wirtschaftsstandort blicken, so ist das ein solider Standort mit erfolgreichen Unternehmen“, sagte Wirtschafts- und Digitalisierungsministerin Margarete Schramböck in einer Videobotschaft. Man habe zuletzt im Bereich der Computerchip-Industrie und in der Pharma-Industrie große Investitionen getätigt. „Unser Standort ist damit wettbewerbsfähiger als andere Standorte“, erläuterte Schramböck. Zudem seien trotz Pandemie die heimischen Unternehmen dank der Wirtschaftshilfen gut durch die Krise gekommen, erläuterte Schramböck.

Darüber hinaus war ihr die Lehre immer sehr bedeutsam. Diese wurde in den letzten Jahren wesentlich weiterentwickelt, neue digitale Inhalte für die Lehre wurden festgelegt, neue Lehrberufe stehen zur Auswahl.

 

Fortschritte in der Digitalisierung

In der Digitalisierung konnten zuletzt Erfolge mit der Handy-Signatur und dem Nachfolgeprojekt ID Austria erzielt werden. Fast 40 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren nutzen bereits die Handy-Signatur. Diese wurde zur ID Austria weiterentwickelt und wird weiterhin alle Funktionen der heutigen Handy-Signatur bieten, zukünftig jedoch weitere behördliche Services wie den digitalen Führerschein am Smartphone enthalten.

 

Dank nach fünf Jahren in der Politik

„Nach fast fünf Jahren in der Politik, ist es für mich Zeit, Danke zu sagen“, verkündete Schramböck. All diese Erfolge erreiche man nur gemeinsam in Teams und in Zusammenarbeit. Schramböck bedankte sich besonders bei ihren Regierungskolleginnen und Regierungskollegen, bei ihrem Team sowie dem amtierenden und dem vorigen Bundeskanzler, Sebastian Kurz und Karl Nehammer.