Die Teuerung ist heute wieder Thema einer Sondersitzung des Nationalrats. ÖVP-Klubobmann August Wöginger empfiehlt der SPÖ, auf die Stadt Wien zu schauen. Foto: Parlamentsdirektion / Johannes Zinner

Im Vorfeld der heutigen Nationalratssondersitzung, die von der SPÖ verlangt wurde, verwies ÖVP-Klubobmann August Wöginger im Ö1-Morgenjournal nochmals auf die bereits beschlossenen Maßnahmen im Kampf gegen die Teuerung. Wöginger erinnerte  SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner auch an die laufenden Gebührenerhöhungen in der Stadt Wien, welche die Sozialdemokraten zu verantworten haben.

 

Vier Milliarden gegen Teuerung

Wöginger verwies im Radiointerview darauf, dass die Bundesregierung und das Parlament bereits viel getan habe, um die steigende Inflation in den Griff zu bekommen und die betroffenen Menschen zu entlasten.

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„Wir haben in Österreich seitens der Bundesregierung und auch des Parlaments Maßnahmen umgesetzt. Nämlich zwei Pakete mit rund 4 Milliarden Euro Entlastung. Zum einen für die sozial Schwächeren in unserer Gesellschaft und zum anderen für jene, die davon besonders betroffen sind, wie zum Beispiel die Pendlerinnen und Pendler, aber auch die Unternehmen, die auf Fahrzeuge angewiesen sind, erklärt Wöginger. Die Entwicklung werde aber weiter beobachtet meinte Wöginger mit Verweis auf die eingesetzte Kommission zum Preismonitoring.

 

Wöginger empfiehlt Rendi-Wagner, Blick auf Stadt Wien zu richten

Insgesamt würden alleine die Unterstützungen für Mindestpensionsbezieher eine 15. Monatspension ausmachen, rechnet Wöginger ein Beispiel vor (Zur Sache berichtete). Der Klubobmann meinte in Richtung SPÖ, sie möge lieber auf die Stadt Wien Druck ausüben und dort Entlastungen einmahnen.

„Dort wird die Teuerung befeuert mit zusätzlichen Abgaben in der Höhe von 50 Millionen Euro für Wasser, Müll und Abwasser. Zusätzlich mit der Parkraumbewirtschaftung werden den Wienerinnen und Wienern noch einmal 45 Millionen aufgebrummt. Das trägt auch alles dazu bei, dass die Menschen zusätzlich belastet werden“, erklärt Wöginger Richtung SPÖ. In Wien schloss zuletzt Bürgermeister Michael Ludwig auch eine Erhöhung der Energiepreise nicht aus. Er meinte „es werde eine Erhöhung geprüft“.