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Blick ins Budget: Wie in Forschung und Innovation investiert wird

3 Milliarden Euro sind im Budget in den kommenden Jahren vorgesehen, um Österreichs Position in der Produktion von Halbleitern und Microchips auszubauen. Foto: istock/SweetBunnFactory

Für die Wirtschafts-, Forschungs- und Innovationsagenden sind für kommendes Jahr 1,37 Milliarden Euro budgetiert. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der nachhaltigen und digitalen Transformation der Wirtschaft sowie auf Investitionen in die Wettbewerbsfähigkeit heimischer Unternehmen und in die Attraktivität des Standorts. Darüber hinaus werden mit zusätzlichen rund 3 Milliarden Euro für die heimische Halbleiterproduktion bis 2031 Anreize für Milliardeninvestments und die Schaffung tausender Arbeitsplätze gesetzt.

 

Es ist eine Vielzahl an Positionen im Budget für das Jahr 2024, mit denen Österreichs Position als starker Wirtschaftsstandort weiter ausgebaut werden soll. Kommendes Jahr beträgt das Forschungsbudget im Wirtschaftsressort 263,9 Millionen Euro.

Mit diesen Mitteln werden die allgemeine Forschungsförderung und die Klima- und Transformationsoffensive der Bundesregierung finanziert. Seit 2019 ist das das Forschungsbudget des Wirtschaftsministeriums um mehr als das 2,5-Fache gestiegen.

 

Fokus Microchips

Österreich ist im Bereich der Mikrochips ein führender Standort in Europa. Mit fast 3 Milliarden Euro, die in den kommenden Jahren bis 2031 investiert werden, werden die Forschung und neue Investitionen der Halbleiter- Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette in Österreich unterstützt.

Die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) erhält 18 zusätzliche Planstellen. Mit insgesamt 67 Planstellen gehört die BWB damit zu den schlagkräftigsten europäischen Wettbewerbsbehörden.

Die Austrian Business Agency (ABA) verfolgt das Ziel, internationale Direktinvestitionen zu lukrieren und qualifizierte Fachkräfte im Ausland für den Standort Österreich zu gewinnen. Das spezielle Programm zur Rekrutierung ausländischer Fachkräfte wird um 72 Prozent erhöht.

 

Kocher zum Budget: „Mittel von entscheidender Bedeutung“

Wirtschaftsminister Martin Kocher zeigt sich mit den erhöhten Budgetmitteln zufrieden und verweist auf die Bedeutung standortrelevanter Forschung in Österreich.

„Die Förderung von standortrelevanter Forschung und die Umsetzung der Klima- und Transformationsoffensive sind von entscheidender Bedeutung für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes. Im kommenden Jahr wird das BMAW ein Forschungsbudget von 263,9 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Diese Mittel sind von entscheidender Bedeutung, um die allgemeine Forschungsförderung zu unterstützen und die ehrgeizige Klima- und Transformationsoffensive der Bundesregierung zu finanzieren. Die Mittel, die seit 2019 um mehr als das 2,5-Fache gestiegen sind, ermöglichen transformative Unternehmensprojekte und Qualifizierungsprogramme für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Damit können wir die Gestaltung einer nachhaltigen und wettbewerbsfähigen Zukunft unterstützen.“