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EU wächst: Montenegro bald 28. EU-Staat
Montenegro könnte bald als 28. Staat der EU angehören. Bundeskanzler Christian Stocker hat es vor dem Gipfel angedeutet, Ratspräsident Antonio Costa hat es nach dem Gipfel bestätigt. Die Union macht zusätzliches Tempo für die Erweiterung.
Zum Jubiläum des 20. Jahrestages der Unabhängigkeit des Adriastaates wurde in dessen Küstenstadt Tivat der EU-Westbalkan-Gipfel abgehalten.

Minister Milojko Spajic und Regierungschef Jakov Milatovic mit Antonio Costa. Foto: EU
Montenegro vor Beitritt
Noch am Freitag zog Ratspräsident Antonio Costa eine Bilanz:
- Der Countdown zur nächsten Erweiterung läuft, Montenegro könnte bald 28. EU-Staat sein.
- Mit Albanien wurden drei Verhandlungskapitel abgeschlossen, ein neues Beitrittsthema eröffnet.
- Serbien präsentierte einen konkreten Fahrplan, um die Wahlrechtsreform und die Justizreformen in den nächsten Wochen vollständig umzusetzen.
- Das Verfahren, um die ersten Erweiterungsthemen mit Ukraine und Moldawien zu behandeln, wurde eröffnet.
Reformen zahlen sich aus, sagte Costa, denn die EU hat sich der Erweiterung verpflichtet. Die Balkanländer werden sich an der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik ausrichten.





