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Terror gegen Israel: Parlamentarier der ÖVP auf Nahost-Mission
Das Massaker von Hamas-Terroristen in Israel und seine Folgen halten die Welt im Atem: UN- und EU-Gipfel beraten Waffenstillstand und Hilfen. Regierungschefs und Parlamentarier reisen nach Israel, so auch Bundeskanzler Karl Nehammer, ÖVP-Abg. Martin Engelberg und Europa-Parlamentarier Lukas Mandl.
Parlamentarier betonen Solidarität mit Israel
„Wir setzen ein Zeichen der Solidarität“, sagte Martin Engelberg in einer Reportage des Zeit-im-Bild des ORF. „Wir sind hier eine Gruppe von 30 Abgeordneten aus ganz Europa, Das ist ein Zeichen der Solidarität und des Beistandes. Von den Menschen in Israel wird das anerkannt“, sagte Engelberg.
„Es sind fürchterliche Bilder, die wir hier sehen“, erklärt Engelberg in einer Videobotschaft auf Facebook. Die Delegation der Parlamentarier besuchte den Kibuzz Bè eri, nahe der Grenze zum Gazastreifen, der überfallen worden war. Die Terroristen hatten sogar die Leichen zerstückelt.
Um die getöteten Personen zu identifizieren, werden die Leichenteile in Kühlcontainern auf der Militärbasis Shura gesammelt: „Es waren sehr schwere Minuten in dieser Militärbasis, wenn man sieht, welches abscheuliche Leid den Menschen angetan wurde“, berichtet Engelberg im Interview mit oe24.
Die Solidarität mit Israel und dessen Recht auf Selbstverteidigung betonte Lukas Mandl, Mitglied des Europäischen Parlaments: „Wir stehen nicht halbherzig an der Seite Israels, sondern mit vollem Herzen. Jeden Tag bestätigt sich, dass Israel die richtigen Mittel einsetzt.“
Am Nachmittag ist Bundeskanzler Karl Nehammer mit seinem tschechischen Amtskollegen Petr Fiala in Israel eingetroffen. Ihr Besuch ist unmittelbar vor dem EU-Gipfel der Staats- und Regierungschefs angesetzt, soll diesen vorbereiten.
Noch vor der Abreise hat Nehammer in einem Statement auf X auf die erhöhten Vorkehrungen für die Sicherheit in Österreich verwiesen.