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Polizei erzielt Rekord an 6.200 Bewerbungen

Einfache Bewerbungen und eine attraktive Ausbildung führten zu einem Rekord an Bewerbungen für den Polizeidienst: Innenminister Gerhard Karner mit Polizeigrundschülerinnen und -schülern in Wien. Foto: BMI/Karl Schober

Rund 2.300 Frauen und Männer sind derzeit in Polizeigrundausbildung, rund 1.000 werden diese noch heuer abschließen. Wie der Rekord von 6.200 Bewerbungen für den Polizeidienst gelang, erklärte Innenminister Gerhard Karner.

 

Das Interesse am Polizeiberuf geht wieder steil nach oben, berichtete Karner am Dienstag in Wien vor Medien anlässlich des Abschlusses von fünf Klassen der Polizeigrundausbildung.

 

Einfache Bewerbung, moderne Ausbildung

Mit diesen Maßnahmen gelang es, die Anzahl an Bewerberinnen und Bewerbern für den Polizeidienst auf heuer 6.200 zu verdreifachen:

Die Polizei hat das Auswahlverfahren modernisiert. Interessen können sich online bewerben. Über das Internet wurden neue Kontaktmöglichkeiten geschaffen. Hindernisse für die Aufnahme in die Polizeigrundausbildung wurden beseitig.

Die Ausbildung ist attraktiver: sie wurde um Internetkriminalität erweitert, Sport erhielt einen höheren Stellenwert. Polizeischülerinnen und -schüler erhalten künftig ein kostenloses Klimaticket, ein höheres Gehalt sowie die Möglichkeit, den Führerschein kostenlos zu absolvieren.

Für den Polizeidienst startete zuerst in Wien eine Werbekampagne, die mittlerweile in allen Bundesländern läuft. Bedienstete erhalten eine Prämie, wenn sie Interessenten für den Polizeidienst anwerben.

Heuer Hunderte neue Polizeikräfte

Mehr als 2.300 Frauen und Männer befinden sich derzeit in der Polizeigrundausbildung. „Heute ist ein guter Tag für die Sicherheit in Wien, vor allem, da wir 107 neue Kolleginnen und Kollegen in den Dienst stellen dürfen“, sagte Innenminister Karner.

Bis Jahresende werden in Wien noch weitere 118 neue Polizistinnen und Polizisten dazukommen, österreichweit werden voraussichtlich rund 1.000 Polizeischülerinnen und -schüler ihre Ausbildung abschließen.