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Zuschuss zu Energiekosten für Freiberufler

Kurt Egger: ÖVP-Abgeordneter und Generalsekretär des Wirtschaftsbundes: Freiberufler sind bedeutsam für Wirtschaftsstandort, sind von hohen Energiekosten betroffen. Foto-Credit: Marek Knopp

Neue Selbstständige erhalten einen Zuschuss zu den Energiekosten, beschloss der Wirtschaftsausschuss des Nationalrats. ÖVP-Abg. Kurt Egger sprach von einem „wichtigen Signal“.

Die hohen Energiepreise belasten die Wettbewerbsfähigkeit des österreichischen Wirtschaftsstandorts, erklärte Egger, Generalsekretär des Wirtschaftsbundes.

Daher stimmten die Regierungsparteien ÖVP und Grüne sowie die FPÖ für den Energiekostenzuschuss für Freiberufler. „Diese Einigung ist ein wichtiges Signal an alle freiberuflichen Unternehmer in Österreich“ sagte Egger.

Berufsgruppen wie Ärzte, Steuerberater oder Physiotherapeuten leisten einen wichtigen Beitrag für die heimische Wirtschaft und sind ebenfalls von den hohen Energiepreisen betroffen: „Daher muss es auch für diese Berufsgruppen ein Unterstützungsangebot zur Abdeckung eines Teils der Energiemehrkosten geben.“

Gelten soll die Förderung für jene Neuen Selbstständigen, die von Februar bis Dezember 2022 durchgehend nach GSVG pflicht- bzw. krankenversichert waren, heißt es in einer Information zum Wirtschaftsausschuss. Voraussetzung ist weiters, dass die endgültige oder vorläufige monatliche Beitragsgrundlage für den Monat Dezember 2022 die Höchstbeitragsgrundlage (6.615 €) nicht erreicht. Vorgesehen ist der Energiekostenzuschuss als eine einmalige Gutschrift in Höhe von 410 € auf das Beitragskonto der Versicherten im vierten Quartal 2023