Klimabonus: welche Anreize gibt es für umweltfreundliches Verhalten?

Klimaschutz mit Hausverstand: ÖVP-Klubobmann August Wöginger. Foto: Parlament/Thomas Jantzen / iStock Tobias Schwarz
Klimaschutz mit Hausverstand: ÖVP-Klubobmann August Wöginger. Foto: Parlament/Thomas Jantzen / iStock Tobias Schwarz

Die ökosoziale Steuerreform begünstigt klimafreundliches Verhalten – der Klimabonus soll die CO2-Bepreisung ausgleichen. Im Ausschuss für Finanzen wird dieser am Mittwoch im Parlament verhandelt. Doch wer profitiert vom Klimabonus? Welche Anreize bringt er? Zur-Sache berichtet!

 

Ökologisierung vorantreiben

Die Ökologisierung unseres Steuersystems wird durch die ökosoziale Steuerreform vorangetrieben. Die CO2-Bepreisung ist für Mitte des Jahres 2022 vorgesehen. Dadurch wird eine signifikante Reduktion der Treibhausgasemission und somit ein wesentlicher Beitrag zur Erreichung der österreichischen Klimaziele erwartet.

Mit der Steuerreform werde “Klimaschutz mit Hausverstand” und eine große Entlastung für die Menschen umgesetzt, betonte VP-Klubobmann August Wöginger in einer Aussendung.

Als Ziel nannte die Bundesregierung die Bevölkerung zu entlasten und gleichzeitig klimafreundliches Verhalten zu belohnen. Zur Abfederung der CO2-Bepreisung für Haushalte wird daher ab 1. Juli 2022 ein “Regionaler Klimabonus” eingeführt und ist mit 100, 133, 167 und 200 € gestaffelt. Der Wohnort soll über die Höhe des Klimabonus entscheiden. Der Mindestbetrag von 100 € dient der Deckung der Mehrkosten im Bereich Wohnen und Heizen sowie Konsum.

 

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Regionalausgleich

Der über die 100 € hinausgehende Regionalausgleich soll zur Deckung eines erhöhten Mobilitätsbedarfes auf Grund geringerer Verfügbarkeit von öffentlichem Verkehr sowie Infrastruktureinrichtungen dienen. Die Höhe des Regionalausgleichs wird sich ab 2023 an den Treibhausgasemissionen orientieren. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren erhalten den halben Betrag und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen sollen jedenfalls den vollen Regionalausgleich erhalten.

Mittwoch wird das Klimabonusgesetz (KliBG) im Ausschuss für Finanzen im Nationalrat behandelt. „Wir wissen, dass wir die ökologischen Grundsätze ernst nehmen müssen. Das bilden wir auch in dieser Steuerreform mit Klimaschutz mit Hausverstand ab“, so Wöginger abschließend.

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