180.000 Corona-Kontrollen: Welche Bilanz zieht die Polizei?

Seit Dienstag kontrollieren Polizisten im ganzen Bundesgebiet die Corona-Bestimmungen - Foto: BMI / Gerd Pachauer
Seit Dienstag kontrollieren Polizisten im ganzen Bundesgebiet die Corona-Bestimmungen - Foto: BMI / Gerd Pachauer

Die ersten Tage der intensiven Corona-Kontrollen durch die Polizei sind geschafft. Nach 180.000 Kontrollen zieht die Exekutive nun die erste Bilanz. Ein „ausdrückliches Danke“ für die engmaschigen Kontrollen der Polizei kam am Samstag von Innenminister Gerhard Karner.

 

Kontrollen im ganzen Bundesgebiet

Die Kontrollen der Polizei sind laut Innenministerium breit aufgestellt: Sowohl Bereitschaftseinheiten als auch spezielle Streifen sind im ganzen Bundesgebiet im Einsatz. Zudem sind auch Beamte in Zivil im Einsatz.

Der Schwerpunkt der Kontrollen lag im Handel, Gastronomie und touristischen Hotspots. „Der notwendige Kontrolldruck wird auch weiterhin konsequent aufrecht erhalten werden“, erklärte Innenminister Gerhard Karner am Samstag dazu.

Großteil der „Menschen kooperativ“

Bei rund 180.000 Kontrollen im ganzen Bundesgebiet wurden rund 1000 Übertretungen geahndet. Dabei zeigte sich der Großteil der kontrollierten Menschen kooperativ.

Doch wie geht es jetzt weiter? Laut Innenministerium wird es weiterhin eine enge Kooperation zwischen der Polizei und den Handelsbetrieben sowie deren Interessensvertretung geben. Konkret wird es einen regelmäßigen Austausch zwischen Handelsverband, WKÖ und Bundeskriminalamt geben.

Innenminister Karner stellet dazu klar: „Durch die intensive Kooperation mit den Handelsbetrieben konnten die Kontrollen engmaschig umgesetzt werden. Mein ausdrücklicher Dank gilt all jenen, die die notwendigen Beschränkungen mittragen und damit die Arbeit der Polizei wesentlich erleichtern“.