Bildungsminister Martin Polaschek unterstützt die Schulen mit einem Sofortmaßnahmenpaket. Foto: BKA / Christopher Dunker

Der Schulalltag hat sich aufgrund der Pandemie in letzter Zeit oft verändert und dadurch erschwert. Um mögliche negative Auswirkungen für Schülerinnen und Schüler frühzeitig abzufedern, hat Bildungsminister Martin Polaschek ein Sofortpaket zur Unterstützung auf den Weg gebracht.

 

Sofortpaket zur Unterstützung

Negative Effekte aufgrund der Pandemie sollen für Schülerinnen und Schüler bereits frühzeitig abgefedert werden – das sei das erklärte Ziel der Bundesregierung, ließ Bildungsminister Martin Polaschek in einer Aussendung verlautbaren.

Bereits seit Jänner vergangenen Jahres wurden über 250 Millionen Euro für Förderstunden und andere Fördermaßnahmen bereitgestellt, um etwaige Lerndefizite aufzuholen, bereits im Juni vorigen Jahres wurden in der Schulpsychologie weitere Maßnahmen gesetzt.

Aufgrund der weiter anhaltenden pandemischen Situation wurde, so Bildungsminister Martin Polaschek in einer Aussendung, ein weiteres umfangreiches Paket ausgearbeitet, um möglichen negativen Auswirkungen für Schülerinnen und Schüler wirksam entgegen zu treten.

 

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Im Sofortpaket enthalten sind unter anderem:

Die Verlängerung und Ausweitung des Förderstundenpakets

Derzeit laufende Förderstunden werden bis Ende 2022 verlängert und mit bis zu 109 Millionen Euro unterstützt. Die Förderstunden sollen besonders an Standorten mit erhöhtem Förderbedarf für die Schüler zur Verfügung stehen.

Die Ausweitung individueller Lernunterstützung

Die kostenfreie individuelle Lernplattform weiterlernen.at (LINK: www. weiterlernen.at) wird durch zusätzlich bereitgestellte Ressourcen der Europäischen Union auf 10 Millionen Euro verdoppelt und bis Februar 2023 verlängert.

Ein Schulfond zur Förderung der Klassengemeinschaft

Gerade in der Pandemie habe sich gezeigt, wie wichtig soziale Begegnungen und die Klassengemeinschaft für die psychologische Gesundheit der Schülerinnen und Schüler seien, heißt es in einer Aussendung des Bildungsministeriums. Daher wird, damit die Schulen im kommenden Sommer- und Wintersemester entsprechende Schulveranstaltungen durchführen können, ein eigener Fonds eingerichtet und einmalig pro Klasse für die Durchführung einer mehrtätigen Schulveranstaltung ein Betrag von 500 Euro breitgestellt.

Maßnahmen für Lehrlinge zur Lernunterstützung

Rund 12 Millionen Euro stehen für die Teilnahme an Ausbildungsverbundmaßnahmen zur fachlichen Vertiefung, Vermittlung persönlichkeitsbildender Schlüsselqualifikationen oder für neue Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung zur Verfügung.

Das Sofortmaßnahmenpaket soll ab Start des Sommersemesters umgesetzt werden, heißt es in einer Aussendung des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung.

 

Matura 2022

Um trotz der Pandemie auch dieses Jahr eine sichere Matura zu ermöglichen, initiierte Bildungsminister Martin Polaschek weitere Hygiene-Maßnahmen und Rahmenbedingungen.

 

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Hygienemaßnahmen

Bei Prüfungen gilt die bereits aus dem Arbeitsumfeld bekannte 3G-Regel. Zudem müssen bereits zwei Wochen vor den Prüfungen je drei COVID-Tests gemacht werden, wobei mindestens zwei davon PCR-Tests sein müssen.

Rahmenbedingungen für Prüfungen

Die Teilnehmeranzahl von mündlichen Prüfungen wird beschränkt und die Dauer der schriftlichen Prüfungen um 60 Minuten verlängert. Dazu wird das Abgabedatum für die vorwissenschaftliche Arbeit um zwei Wochen verschoben. Ersatztermine sind bei gerechtfertigter Verhinderung vorgesehen – niemand soll einen Antritt verlieren.

Vorbereitungsphase

Die gezielte Prüfungsvorbereitung soll ab der vorletzten Unterrichtswoche durch Ergänzungsunterricht und ortsungebunden Unterricht ab den letzten fünf Tagen vor Prüfungsbeginn möglich sein.