Regierung

Arbeitslosigkeit erreicht niedrigsten Stand seit 2012

Arbeitsminister Martin Kocher verkündet einen weiterhin sinkenden Trend in der Arbeitslosigkeit. Foto: BKA / Christopher Dunker

Es sind weiter gute Nachrichten, die vom Arbeitsmarkt kommen. Woche für Woche geht die Arbeitslosigkeit zurück. Auch diese Woche ging die Arbeitslosigkeit um weitere 6.600 Stellen zurück, wie Arbeitsminister Martin Kocher am Dienstag bekanntgab. Die Arbeitslosigkeit hat trotz Pandemie einen Tiefpunkt erreicht, der zuletzt im Jahr 2012 so niedrig war.

 

Mit Wochenbeginn waren beim AMS 386.902 Personen arbeitslos oder in Schulung gemeldet. Davon sind 314.515 Personen auf Arbeitssuche, 72.387 Personen nehmen an Schulungsmaßnahmen des AMS teil. „Dass wir auch diese Woche einen leicht sinkenden Trend bei der Arbeitslosigkeit verzeichnen, liegt sowohl an saisonalen Effekten, als auch an der fortwährend positiven Dynamik am Arbeitsmarkt. In Kombination mit den von uns gesetzten Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik, verzeichnen wir aktuell weniger Arbeitslose als noch im Vergleichszeitraum 2020 – also vor dem ersten Lockdown“, bewertet Arbeitsminister Martin Kocher die aktuellen Entwicklungen positiv.

Zuletzt 2012 so wenig Arbeitslose

Richtet man einen Blick auf die Zahlen der Vorjahre wird deutlich, dass sich die Arbeitslosigkeit inklusive Schulungsteilnehmer trotz anhaltendender Pandemie auf dem niedrigsten Wert der vergangenen 10 Jahre befindet. Zuletzt lag sie Mitte Februar 2012 mit 384.588 Personen auf ähnlichem Niveau wie heute. In den vergangenen drei Jahren 2019, 2020 und 2021 befanden sich Mitte Februar um 35.414, um 22.620 bzw. um 136.679 Personen mehr in Arbeitslosigkeit (2019: 422.316; 2020: 409.522; 2021: 523.581).

 

Kurzarbeit auf konstantem Niveau

Zur Kurzarbeit sind in dieser Woche 184.454 Personen vorangemeldet. Dies bedeutet einen leichten Anstieg. Im Vergleich zum Vorjahr mussten Unternehmen weniger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Kurzarbeit voranmelden. „Aus aktuellen Erhebungen für den Zeitraum des vierten Quartals 2021 wissen wir, dass nur knapp mehr als die Hälfte der von den Unternehmen vorangemeldeten Kurzarbeit tatsächlich beansprucht werden muss. Das zeugt von einer hohen Dynamik am Arbeitsmarkt und zeigt, dass viele Unternehmen die Voranmeldungen zur Kurzarbeit nur als Vorsichtsmaßnahme tätigen, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aber letztlich in regulärer Beschäftigung halten können“, so Kocher zu den Kurzarbeits-Zahlen.

Arbeitsminister Martin Kocher verkündet einen weiterhin sinkenden Trend in der Arbeitslosigkeit. Foto: BKA / Christopher Dunker
Arbeitsminister Martin Kocher verkündet einen weiterhin sinkenden Trend in der Arbeitslosigkeit. Foto: BKA / Christopher Dunker
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