Das Nationale Forum gegen Antisemitismus tagt zum ersten Mal. Bei diesem jährlich stattfindenden Treffen sollen Vertreter aus der Gesellschaft ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit Antisemitismus teilen und sich austauschen. Initiatorin dieses Forums War Bundesministerin Karoline Edtstadler. Foto: BKA / Andy Wenzel

Mit dem Nationalen Forum gegen Antisemitismus wird in Österreich ein weiterer Schritt im Kampf gegen Antisemitismus gesetzt. Initiatorin des Forums ist Verfassungs- und Europaministerin Karoline Edtstadler.

 

Antisemitismus noch immer Teil der Gesellschaft

„Im Kampf gegen Antisemitismus ist jede und jeder gefragt. Der Anstieg von antisemitischen Vorfällen im vergangenen Jahr zeigt uns leider, dass Antisemitismus noch immer in der Mitte unserer Gesellschaft ist. Es braucht daher einen gesamtgesellschaftlichen Ansatz im Kampf gegen Antisemitismus“, so Ministerin Edtstadler. Schon im Mai lud die Ministerin Vertreter aus 15 EU-Mitgliedstaaten nach Österreich zur „European Conference on Antisemitism“ nach Wien ein, Zur-Sache berichtete.

Das Nationale Forum gegen Antisemitismus setzt sich aus 80 Persönlichkeiten zusammen, nämlich Vertretern des Bundes, der Länder, der Gemeinden, der Sozialpartner, der Wissenschaft, der Glaubensgemeinschaften, der jüdischen Museen und der Zivilgesellschaft. Sie sollen in dem neu eingerichteten Forum ihr Wissen bündeln, um Antisemitismus zu bekämpfen und jüdisches Leben in Österreich zu fördern. Dieses Forum ist ein Element der Nationalen Strategie gegen Antisemitismus und soll jährlich tagen.

 

Vergangenes Jahr besuchte Verfassungs- und Europaministerin Karoline Edtstadler die Shoah Namensmauern Gedenkstätte in Wien. Foto: BKA / Florian Schrötter

Vergangenes Jahr besuchte Verfassungs- und Europaministerin Karoline Edtstadler die Shoah Namensmauern Gedenkstätte in Wien. Foto: BKA / Florian Schrötter

 

Katalysator, um gegen Antisemitismus vorzugehen

„Das nationale Forum gegen Antisemitismus ist vor allem durch die breite Einbindung unterschiedlicher Akteure ein Katalysator dafür, um auf allen Ebenen, im Sport, in der Kultur, in den Betrieben und Bildungseinrichtungen aller Bundesländer, als offene und demokratische Gesellschaft entschieden gegen Antisemitismus vorzugehen, um Vielfalt und Toleranz ihren Raum zu geben“, so der Präsident der Israelitischen Religionsgesellschaft und der Kultusgemeinde Wien, Oskar Deutsch.

„Antisemitismus ist eine Querschnittsmaterie, auf die es nur eine hybride gesellschaftliche Antwort geben kann. Wir wollen Kräfte bündeln, Wissen sammeln und eine stärkere Zusammenarbeit im Kampf gegen Antisemitismus forcieren“, so Bundesministerin Karoline Edtstadler.

 

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Das Nationale Forum gegen Antisemitismus tagt zum ersten Mal. Bei diesem jährlich stattfindenden Treffen sollen Vertreter aus der Gesellschaft ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit Antisemitismus teilen und sich austauschen. Initiatorin dieses Forums War Bundesministerin Karoline Edtstadler. Foto: BKA / Andy Wenzel
Das Nationale Forum gegen Antisemitismus tagt zum ersten Mal. Bei diesem jährlich stattfindenden Treffen sollen Vertreter aus der Gesellschaft ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit Antisemitismus teilen und sich austauschen. Initiatorin dieses Forums War Bundesministerin Karoline Edtstadler. Foto: BKA / Andy Wenzel

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