Infineon Eröffnung: 1,6 Mrd. Euro Investition & 400 neue Arbeitsplätze

v.l.: Sebastian Kurz, Margarete Schramböck, Sabine Herlitschka, Reinhard Ploss & Georg Knill - Foto: Dragan Tatic
v.l.: Sebastian Kurz, Margarete Schramböck, Sabine Herlitschka, Reinhard Ploss & Georg Knill - Foto: Dragan Tatic

Am Freitag wurde die neue Chipfabrik von Infineon eröffnet: Der Münchner Konzern investiert 1,6 Mrd. Euro in seinen Produktionsstandort in Villach und baut damit seine Halbleiter-Produktion in Österreich auf. Rund 400 neue Arbeitsplätze werden durch die Investition geschaffen. „Der Infineon-Standort in Villach ist eine Erfolgsgeschichte“, betonte Bundeskanzler Sebastian Kurz am Freitag in Kärnten.

 

„Wirtschaftliches & technologisches Leuchtturmprojekt“

Die österreichische Bundesregierung war bei der Eröffnungsfeier in Villach stark vertreten: Neben Bundeskanzler Kurz waren unter anderem auch Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck und Arbeitsminister Martin Kocher vor Ort.

Der Grund dafür: „Die Chipfabrik ist ein wirtschaftliches und technologisches Leuchtturmprojekt für ganz Österreich“, so der Bundeskanzler. In zwei Jahren wurde die neue Chipfabrik für Leistungselektronik errichtet. Dabei war der Baubeginn der Fabrik noch vor der Corona-Krise.

Die in der Villacher Fabrik produzierten Energiesparchips werden unter anderem in Solaranlagen, in Ladestationen für Elektroautos oder auch in Assistenzsystemen in Autos verbaut.

 

 

Bundesregierung will massiv in Digitalisierung investieren

Bundeskanzler Kurz bedankte sich am Freitag bei allen Verantwortlichen „für das Engagement in unserem Land“, mit dem weitere 400 Arbeitsplätze geschaffen werden. „Die immense Investition von 1,6 Mrd. Euro zeigt, dass Österreich als Wirtschafts- und Technologiestandort hervorragende Rahmendbedingungen und das notwendige Mitarbeiter Know-how bietet.“

Als Bundesregierung wolle man daher weiterhin massiv in die Digitalisierung investieren, um Österreich bestmöglich im globalen Wettbewerb zu positionieren, erklärte der Kanzler.

Aktuell werden etwa gerade Österreichs Schulen mit Laptop- und Tablets ausgestattet. Im Zuge des neuen Schuljahres startete auch die Digitalisierungsoffensive an den Bildungszentren im Land.

 

Das Bild oben zeigt von links nach rechts: Bundeskanzler Sebastian Kurz, Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck, Infineon Austria-Vorstandsvorsitzende Sabine Herlitschka, Infineon-Vorstandsvorsitzender Reinhard Ploss & Georg Knill, Präsident der Industriellenvereinigung Österreich