Bundesminister Kocher traf bei seinem ersten Treffen die ukrainische Wirtschaftsministerin, Yulia Svyrydenko, zur Unterzeichnung eines Rahmenabkommens über die wirtschaftliche Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich. Foto: BM Kocher

Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Kocher besuchte vergangenes Wochenende Krisengebiete in der Ukraine. Im Fokus seiner Dienstreise standen die Stärkung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit sowie die humanitäre Hilfe für die Ukraine. Beides wurde schriftlich festgehalten und soll Rahmenbedingungen für die nächsten Jahre schaffen.

 

Kocher: Humanitäre Hilfe durch „Nachbar in Not“

Gemeinsam mit Caritas-Generalsekretär für Internationale Programme Andreas Knapp besuchte Bundesminister Martin Kocher Krisengebiete in der Ukraine. Im Fokus des Treffens standen die Stärkung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit sowie die humanitäre Hilfe mit der Ukraine.

„Die Ukraine ist nun seit über sechs Monaten dem russischen Angriffskrieg ausgesetzt. Als neutrales Land ist es wichtig, wirtschaftliche und humanitäre Unterstützung vor Ort zu leisten. Durch die unterzeichneten Rahmenvereinbarungen können österreichische Unternehmen die Ukraine beim Wiederaufbau und bei der humanitären Hilfe unterstützen“, erklärte Kocher. Humanitäre Hilfe werde vorrangig mit den Mitteln der Hilfsaktion „Nachbar in Not“ geleistet. Mit einem Memorandum on Cooperation zwischen der Caritas Ukraine und dem Ministerium für die Entwicklung der Gemeinden und Territorien in der Ukraine, wurde ein weiterer Schritt für humanitäre Hilfe für die Ukraine gesetzt.

„Dank der großen Spendenbereitschaft der Österreicherinnen und Österreicher im Rahmen von Nachbar in Not können die Hilfsorganisationen in der Ukraine wirksam helfen. Die Caritas ist als ein Träger von Nachbar in Not seit Beginn des Krieges dort, wo die Menschen Hilfe brauchen“, so Caritas- Generalsekretär für Internationale Programme Andreas Knapp.

 

„Am Sonntag ging es für mich mit dem Nachtzug in die Ukraine. Es war angesichts der kriegsbedingt dramatischen Lage vor Ort keine leichte, aber eine wichtige Dienstreise", so Kocher auf Facebook. Foto: Büro Kocher

„Am Sonntag ging es für mich mit dem Nachtzug in die Ukraine. Es war angesichts der kriegsbedingt dramatischen Lage vor Ort keine leichte, aber eine wichtige Dienstreise“, so Kocher auf Facebook. Foto: Büro Kocher

 

Wirtschaftliche Unterstützung zugesichert

Die Rahmenbedingungen der wirtschaftliche Unterstützung wurden von Kocher und der ukrainischen Wirtschaftsministerin und Vize-Premierministerin Yulia Svyrydenko in einer Vereinbarung schriftlich festgehalten. Das Abkommen ermögliche die Vergabe von Aufträgen an österreichische Unternehmen, die in der Ukraine niedergelassen sind, heißt es in einer Presseaussendung. Damit soll der Bau und die Modernisierung von Gesundheitseinrichtungen sichergestellt werden.

Konkret werden drei Projekte von über 600 Millionen Euro umgesetzt: Der Bau und die Ausstattung des Kinderkrankenhauses Okhmatdyt in Kyjiw, der Bau und die Ausstattung einer Universitätsklinik in Kyjiw und die Errichtung eines nationalen Rehabilitationszentrums in L’viv. Finanziert wird das von österreichischen und deutschen Banken.

Bundesminister Kocher traf während seines Besuchs in der Ukraine auch österreichische Firmen in Kyjiw, um über Risiken und Chancen des Standorts zu sprechen.

Am Ende der Dienstreise traf Kocher noch den Gesundheitsminister der Ukraine Viktor Liashko und besichtigte das Kinderkrankenhauses Okhmatdyt.

 

Instagram

Mit dem Laden des Beitrags akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Instagram.
Mehr erfahren

Beitrag laden

Mehr zum Thema Ukraine finden Sie hier. 

Bundesminister Kocher traf bei seinem ersten Treffen die ukrainische Wirtschaftsministerin, Yulia Svyrydenko, zur Unterzeichnung eines Rahmenabkommens über die wirtschaftliche Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich. Foto: BM Kocher
Bundesminister Kocher traf bei seinem ersten Treffen die ukrainische Wirtschaftsministerin, Yulia Svyrydenko, zur Unterzeichnung eines Rahmenabkommens über die wirtschaftliche Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich. Foto: BM Kocher

Regierung