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Krieg und Ölpreisschock treffen Österreich
Österreich war zu Jahresbeginn gut auf 2-1-0-Kurs. Der jetzige Anstieg der Inflation ist „nahezu vollständig“ durch Krieg und Ölpreisschocks verursacht, erklärte die Chefin der Statistik Austria, Manuela Lenk. Die Regierung kann externe Schocks nur dämpfen, sagt Finanz-Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl.
Krieg und Krisen treiben Teuerung
„Der Anstieg der Inflation auf 3,2 Prozent im März ist maßgeblich auf Preisentwicklungen im Energiebereich, insbesondere bei Treibstoffen und Heizöl, zurückzuführen“ bestätigte auch Eibinger-Miedl. „Gleichzeitig sehen wir in einzelnen Bereichen, etwa bei Nahrungsmitteln, dass der Preisdruck nachgelassen hat.“
Das bestätigt die Statistik Austria: Ohne die Preisentwicklungen bei Treibstoffen und Heizöl läge die Inflation bei 2,3 Prozent.
Regierung kann nur abfedern
Die aktuellen Teuerungsimpulse werden vor allem durch geopolitische Krisen und den Krieg verursacht. Die Regierung habe daher, so Eibinger-Miedl, mit Maßnahmen im Energiebereich gegengesteuert, um diese internationalen Preisentwicklungen zu dämpfen, allerdings: „Klar ist aber auch, dass wir solche externen Schocks nicht verhindern können – wir können sie aber wie mit den von uns gesetzten Maßnahmen abfedern”. Etwa durch Maßnahmen, die übermäßige Krisengewinnen eindämmen.
Österreich ist auf Kurs, es sind die externen Schocks, die Preisanstiege auslösen. Anfang des Jahres hat Österreich das von Bundeskanzler Christian Stocker ausgegebene Ziel von 2 Prozent Inflation erreicht. Zum Jahresauftakt wurden dem Wachstum mit 1,2 Prozent gute Aussichten prognostiziert. Damit war die Rezession beendet.
Die nunmehrigen Schritte zur Milderung der Schocks und der Preisanstiege sollen vor allem verhindern, dass sich eine – steigernde – Lohn- Preisspirale in Bewegung setzt.





