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Millionen-Investition in die nächsten 900 Wasserprojekte
Österreichs Versorgung mit Wasser ist sicher. Doch wegen geringer Niederschläge und sinkender Pegelstände verweist Umweltminister Norbert Totschnig auf die Vorbereitungen der Behören und die weiteren 900 Wasserprojekte, die heuer realisiert werden.
In der Wasserversorgung gut aufgestellt
Österreich ist bei der Wasserversorgung gut aufgestellt, erklärt Totschnig: „Eine flächendeckende Wasserknappheit ist derzeit nicht zu erwarten.“ Wegen möglicher regionaler und zeitlicher Engpässe sind Vorsorge und verantwortungsvoller Umgang mit Wasser langfristig abzusichern. Dafür stehen zwei wesentliche Instrumente bereit:
Mit dem Trinkwassersicherungsplan verfügt Österreich über ein Konzept, welche Maßnahmen im Ernstfall wichtig sind und wie die Behörden bei Wasserknappheit zusammenarbeiten.
Gleichzeitig wird die Wasserinfrastruktur abgesichert und weiter ausgebaut werden. Allein im Jahr 2025 wurden Investitionen von rund 898 Mio. Euro in der Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung ausgelöst. Dabei wurden unter anderem 330 km Wasserleitungen neu errichtet und 376 km Wasserleitungen saniert. Für 2026 wurden bereits erste neue Genehmigungen für über 900 Wasserprojekte zugesichert, heißt es in einer Information des Umweltministeriums.
Informationen zum sorgsamen Umgang mit Wasser auf den Wasserplattformen Wasseraktiv.at und genblue.at.
Landwirtschaft investiert in Bewässerung
Die anhaltenden Trockenperioden sowie häufigeren Extremwetterereignisse stellen vor allem die Landwirtschaft vor zunehmende Herausforderungen. Wirksame Maßnahmen sind daher die Investitionen in die betriebliche und überbetriebliche Bewässerung. Investitionen in die Speicherung, Rückhaltung und Aufbereitung von Wasser werden gefördert. Das Agrarumweltprogramm ÖPUL trägt zur Erhaltung und Verbesserung der Grund- und Oberflächengewässerqualität bei, erläutert Umwelt- und Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig.





