Brunner bietet Ländern neuen Zukunftsfonds

Finanzminister Magnus Brunner präsentiert Ländern und Gemeinden mit dem Zukunftsfonds einen neuen Ansatz für die Aufteilung der Steuereinnahmen: Gemeinsame Ziele für Kinder, Wohnen, Klima und Umwelt, aber unterschiedliche Wege, dies zu erreichen. Foto: BMF/Schrötter

Mit einem gänzlich neuen Vorschlag eines Zukunftsfonds will Finanzminister Magnus Brunner dem Finanzausgleich einen neuen Mechanismus hinzufügen: Erstmals werden Gelder an klare Ziele geknüpft.   Brunner präsentiert neuen Ansatz Der Zukunftsfonds ist ein neuer Ansatz in den Verhandlungen des Finanzausgleichs. Dieser Finanzausgleich regelt die Aufteilung der Steuereinnahmen auf Bund, Länder und Gemeinden. Worin liegt der…

weiter Lesen

Tourismus setzt auf Öko-Karte

Tourismus lebt von Empfehlungen, auch von Kritik. Aber Touristiker verlangen von den Plattformen eine Klarnamenpflicht oder zumindest Kenntnis der Identität. So könnten falsche Bewertungen (positiv wie negative) vermieden und gegen Rufschädigung vorgegangen werden. Foto: TVB Seefeld / Sebastian Marko

Nächste Fortschritte für einen umweltfreundlichen Tourismus: Erstmals erhielten zwei Tourismusregionen das Österreichische Umweltzeichen. Tourismus-Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler empfiehlt Betrieben und Regionen, den Weg zu mehr Nachhaltigkeit zu beschreiten.   Öko-Zertifizierung für Tourismus Das Österreichische Umweltzeichen und das EU Ecolabel erhalten jene Betriebe oder Regionen, die besondere ökologische und soziale Akzente setzen. Dies gilt etwa für den…

weiter Lesen

Kinderbetreuung: Polaschek koordiniert die Quereinsteiger

Familien benötigen Kinderbetreuung, dafür müssen tausende neue Plätze geschaffen werden, was neues Personal für die Elementarpädagogik erfordert. Um Quereinsteiger zu finden, koordiniert Bildungsminister Martin Polaschek die im September gestartete neue Auflage der Aktion „Klasse Job“, um Quereinsteiger zu finden. Bild: Screenshot Bafep/Innsbruck

Für den Ausbau der Kinderbetreuung wird Personal benötigt, also überträgt Bildungsminister Martin Polaschek sein Modell „Klasse Job“ auf die Elementarpädagogik und sucht Quereinsteiger.   Zweite Auflage für „Klasse Job“ Sowohl an den Schulen als auch für den vorschulischen Bereich werden Pädagoginnen und Pädagogen gesucht. Daher startete Polaschek im vorigen Jahr die Aktion „Klasse Job“. Nahezu…

weiter Lesen

Israel würdigt Engagement gegen Antisemitismus

Ausrückliche Anerkennung für das Engagement der Regierung Österreichs gegen den Antisemitismus: Österreich sei ein Beispiel für viele Nationen, sagte Israels Präsident Jitzchak Herzog bei seinem Besuch in Österreich, im Bild beim Gespräch mit Parlamentspräsident Wolfgang Sobotka. Foto: Parlament/Johannes Zinner

Israels Präsident Jitzchak Herzog würdigte bei seinem Österreich-Besuch ausdrücklich das Engagement gegen den Antisemitismus. Die beiden Staaten kooperieren politisch auf vielen Ebenen, wie das Gespräch zwischen Herzog und Parlaments-Präsident Wolfgang Sobotka zeigte.   So wünschen Israels Parlamentarier, die Arbeit in der parlamentarischen Freundschaftsgruppe zu verstärken. Die beiden Parlamente pflegen zudem Austausch über die Administration von…

weiter Lesen

Rettungsorganisationen sollen krisenfester werden

Die Rettungsorganisationen sollen krisenfester werden. Die Bundesregierung stellt jährlich 22 Mio. Euro zur Verfügung, damit entsprechende Ausrüstung angeschafft werden kann. Innenminister Gerhard Karner präsentierte mit Sozialminister Johannes Rauch das neue Förderpaket. Es geht um die Stärkung der Rettungsorganisationen, erklärte Karner. Sie sollen krisenfester werden, auch im Krisenfall – etwa einem Blackout – ihre Leistungsfähigkeit bewahren. Bis zum Jahr 2028 stellt die Regierung jährlich 22 Mio. Euro zur Verfügung, insgesamt also 110 Mio. Euro. Dies erfolgt parallel zur zusätzliche Finanzierung der Feuerwehren, für die den Ländern seit 2022 jährlich 20 Mio. Euro jährlich extra zur Finanzierung von Investitionen zur Verfügung gestellt werden. Das neue Paket für die Blaulicht- und Rettungsorganisatione gliedert sich in drei Teile: 18. Mio. Euro stehen den Rettungsorganisationen in den Bundesländern zur Verfügung 2 Mio. Euro gehen an die Dachverbände dieser Organisationen, um die länderübergreifende Arbeit zu fördern. 2 Mio. Euro erhält der Zivilschutzverband, um die Eigenvorsorge der Bevölkerung zu stärken. Die Förderungen und Investitionen werden größtenteils über die Bundesländer vorgenommen. Eine Richtlinie zur Verwendung dieser Mittel soll sicherstellen, dass die beschaffte neue und zusätzliche Ausrüstung zwischen den Organisationen kompatibel ist, also zusammenpasst und gegebenenfalls wechselseitig genutzt werden kann. Bundeskanzler Karl Nehammer und Bundesminister dankten zuzgleich den Rettungs- und den Freiwilligenorganisationen für deren Einsatz anlässlich der jüngsten Hochwasser und Erdrutsche.

Die Rettungsorganisationen brauchen wegen Krisen und Katastrophen weitere Investitionen. Die Bundesregierung stellt jährlich 22 Mio. Euro zur Verfügung, damit entsprechende Ausrüstung angeschafft werden kann. Innenminister Gerhard Karner präsentierte mit Sozialminister Johannes Rauch das neue Förderpaket.   Rettungsorganisationen stärken Es geht um die Stärkung der Rettungsorganisationen, erklärte Karner. Sie sollen krisenfester werden, also auch im Krisenfall…

weiter Lesen

So hilft die Finanz bei Hochwasser und Erdrutsch

Bei Schäden durch Hochwasser bietet das Finanzamt steuerliche Erleichterungen. Für Hochwasserschutz und Revitalisierungsprojekte werden jedes Jahr rund 200 Millionen Euro ausgegeben. Bei den jüngsten Unwetter im Süden Österreichs konnten somit Schäden in der Höhe von rund 100 Millionen Euro verhindert werden. Foto: BML/Paul Gruber

In den letzten Wochen haben heftige Unwetter in Österreich teils massive Schäden hinterlassen. Für betroffene Personen und Haushalte gibt es Erleichterungen bei Steuern und Abgaben. Finanzminister Magnus Brunner nennt in einem Podcast die Details.   Entlastungen und Absetzbarkeiten Diese Schäden an Objekten und Flächen wurden vor allem durch Hochwasser und Erdrutschungen verursacht. Sie treffen die…

weiter Lesen

Kinderbetreuung: Das ist der Stufenplan

Angebot für Kinder wird ausgebaut: Sunsanne Raab und Martin Polaschek. Foto: Alexander Zillbauer

Unmittelbar nachdem Bundeskanzler Karl Nehammer den Ausbau der Kinderbetreuung angekündigt hatte, präsentierte Familienministerin Susanne Raab den Stufenplan für die Umsetzung. Aufwand: 4,5 Milliarden Euro. Zeitplan: bis 2030 umgesetzt.   Wer Betreuungsplatz braucht, soll ihn bekommen Die Familienministerin hatte bereits in den zurückliegenden Wochen bei den Verhandlungen zum Finanzausgleich darauf gedrängt, das Thema Kinderbetreuung mitzunehmen. Bundeskanzler…

weiter Lesen

Die Leiterinnen und Leiter der österreichischen Botschaften und Ständigen Vertretungen kommen einmal im Jahr in Wien zur mehrtägigen Botschafterkonferenz zusammen. Sie hören Vorträge von Regierungsmitgliedern, etwa von Familien- und Medienministerin Susanne Raab, und vor allem von Außenminister Alexander Schallenberg. Wechselseitiger Erfahrungsaustausch sowie Treffen mit Parlamentariern und Managern runden die Woche ab. Foto: Bka/Regina Aigner

weiter Lesen

Rund 100 Motorradpolizisten aus 16 Nationen nahmen an einem Training am Salzburgring teil, ehe sie diese Woche eine Glocknertour absolvieren. LH Wilfried Haslauer und Innenminister Gerhard Karner trafen dabei Tschechiens Staatspräsident Petr Pavel: Dieser hatte bei seinem Österreich-Besuch zufällig von dem Training erfahren, an dem auch tschechische Polizisten teilnehmen – und eilte als begeisterter Motorradfahrer…

weiter Lesen

Zu einem Arbeitsgespräch österreichischer Parlamentarier traf ÖVP-Abg. Gudrun Kugler, in Wien den Sicherheitsminister für Bosnien und Herzegowina, Nenad Nesic. Österreich unterstützte den Kandidatenstatus für Bosnien und Herzegowina im Jahr 2022. Die Kooperation auf parlamentarischer Ebene soll verstärkt werden. Österreich lädt Stipendiaten des Westbalkan in das Parlament, präsentiert den dortigen Parlamenten das Modell der Demokratiewerkstatt. Foto:…

weiter Lesen