Bundesregierung schafft neues Institut für Präzisionsmedizin

Foto: ÖVP/Florian Schrötter
Foto: ÖVP/Florian Schrötter

Durch neue Forschungsinfrastruktur sollen bis zu 400 Forscherinnen und Forscher mehr am AKH Campus der Medizinischen Universität Wien angesiedelt werden. Ziel der Initiative: noch exaktere und individuelle Behandlung von Patienten, also Präzisionsmedizin.

 

75 Millionen Euro Investitionen

Die Bundesregierung investiert 75 Millionen Euro in ein neues Zentrum für Präzisionsmedizin am Campus der Medizinischen Universität Wien. Die Investitionen werden aus den Mitteln des European Resilience and Recovery Facility Funds der EU genommen und werden bis 2026 getätigt. Das neue Institut wird sich in direkter Nähe zum Allgemeinen Krankenhaus Wien (AKH) befinden – einem der größten Krankenhäuser der Welt.

Konkret umfassen die Investitionen neben den baulichen auch die notwendige infrastrukturelle und digitale Ausstattung des Instituts.

 

Medizinischer Meilenstein

Seit Jahren wird der Forschungsstandort „Allgemeines Krankenhaus Wien (AKH)-Medizinischer Universitätscampus“ kontinuierlich weiterentwickelt. Nun ermöglicht die Initiative der Bundesregierung unter Bundeskanzler Sebstian Kurz die weitere Stärkung des Life Science Bereiches auf dem Feld modernster Diagnostik, Therapie und Prävention.

Das Ziel des „Institute for Precision Medicine“ ist die rasche Überleitung von wissenschaftlichen Forschungsergebnissen in die praktische Behandlung von Erkrankungen zum unmittelbaren Nutzen von Patientinnen und Patienten.

„Das letzte Jahr hat uns gezeigt, welchen Stellenwert die Medizin und Medizinforschung für uns alle haben. Wir haben uns im Comeback-Plan vorgenommen, nicht nur wirtschaftlich stärker, sondern als Land auch widerstandsfähiger aus der Pandemie hervorzugehen. Neben der Forschung an neuen Medikamenten und Impfstoffen ist dabei auch die Forschung an neuen Methoden der Diagnostik, Therapie und Prävention von enormer Bedeutung. Damit ist es möglich, auf die individuellen Bedürfnisse und Voraussetzungen jedes Menschen noch besser einzugehen. Mit dem neuen Zentrum für Präzisionsmedizin an der MedUni Wien werden wir einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Wissenschaftsstandortes und vor allem zur Gesundheit der Menschen leisten“, erklärt Bundeskanzler Sebastian Kurz.

Foto: ÖVP/Florian Schrötter

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Präzisionsmedizin

Das Konzept der Präzisionsmedizin bewirkt einen Paradigmenwechsel in der Medizin. Jeder Mensch verfügt über eine individuelle, durch Genetik und Umwelteinflüsse definierte Disposition für Erkrankungen. Der optimale Ansatz für Therapie und Prävention ist daher eine auf definierten individuellen, molekularen Faktoren beruhende Präzisionsmedizin.

 

„Die Bundesregierung bekennt sich geschlossen zur Forschung als Garant des Wohlstandes von Morgen, zum Instrument der Risikoabwehr und zur Sicherstellung der Gesundheit der Menschen. Die medizinische Forschung trachtet danach, unsere Lebenserwartung zu verlängern und Leid von uns fernzuhalten. Die Präzisionsmedizin verspricht glaubhaft, beides erreichen zu können. Die Nähe des neuen Instituts für Präzisionsmedizin zum AKH ist ideal. Klinisch tätige Ärzte und Grundlagenforscherinnen und Grundlagenforscher erarbeiten in enger Kooperation und neue Erkenntnisse fließen sehr rasch in verbesserte Behandlungen ein“, so Wissenschaftsminister Heinz Faßmann (ÖVP).

Bundesregierung schafft neues Institut für Präzisionsmedizin

Foto: ÖVP/Florian Schrötter
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Durch neue Forschungsinfrastruktur sollen bis zu 400 Forscherinnen und Forscher mehr am AKH Campus der Medizinischen Universität Wien angesiedelt werden. Ziel der Initiative: noch exaktere und individuelle Behandlung von Patienten, also Präzisionsmedizin.

 

75 Millionen Euro Investitionen

Die Bundesregierung investiert 75 Millionen Euro in ein neues Zentrum für Präzisionsmedizin am Campus der Medizinischen Universität Wien. Die Investitionen werden aus den Mitteln des European Resilience and Recovery Facility Funds der EU genommen und werden bis 2026 getätigt. Das neue Institut wird sich in direkter Nähe zum Allgemeinen Krankenhaus Wien (AKH) befinden – einem der größten Krankenhäuser der Welt.

Konkret umfassen die Investitionen neben den baulichen auch die notwendige infrastrukturelle und digitale Ausstattung des Instituts.

 

Medizinischer Meilenstein

Seit Jahren wird der Forschungsstandort „Allgemeines Krankenhaus Wien (AKH)-Medizinischer Universitätscampus“ kontinuierlich weiterentwickelt. Nun ermöglicht die Initiative der Bundesregierung unter Bundeskanzler Sebstian Kurz die weitere Stärkung des Life Science Bereiches auf dem Feld modernster Diagnostik, Therapie und Prävention.

Das Ziel des „Institute for Precision Medicine“ ist die rasche Überleitung von wissenschaftlichen Forschungsergebnissen in die praktische Behandlung von Erkrankungen zum unmittelbaren Nutzen von Patientinnen und Patienten.

„Das letzte Jahr hat uns gezeigt, welchen Stellenwert die Medizin und Medizinforschung für uns alle haben. Wir haben uns im Comeback-Plan vorgenommen, nicht nur wirtschaftlich stärker, sondern als Land auch widerstandsfähiger aus der Pandemie hervorzugehen. Neben der Forschung an neuen Medikamenten und Impfstoffen ist dabei auch die Forschung an neuen Methoden der Diagnostik, Therapie und Prävention von enormer Bedeutung. Damit ist es möglich, auf die individuellen Bedürfnisse und Voraussetzungen jedes Menschen noch besser einzugehen. Mit dem neuen Zentrum für Präzisionsmedizin an der MedUni Wien werden wir einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Wissenschaftsstandortes und vor allem zur Gesundheit der Menschen leisten“, erklärt Bundeskanzler Sebastian Kurz.

Foto: ÖVP/Florian Schrötter

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Präzisionsmedizin

Das Konzept der Präzisionsmedizin bewirkt einen Paradigmenwechsel in der Medizin. Jeder Mensch verfügt über eine individuelle, durch Genetik und Umwelteinflüsse definierte Disposition für Erkrankungen. Der optimale Ansatz für Therapie und Prävention ist daher eine auf definierten individuellen, molekularen Faktoren beruhende Präzisionsmedizin.

 

„Die Bundesregierung bekennt sich geschlossen zur Forschung als Garant des Wohlstandes von Morgen, zum Instrument der Risikoabwehr und zur Sicherstellung der Gesundheit der Menschen. Die medizinische Forschung trachtet danach, unsere Lebenserwartung zu verlängern und Leid von uns fernzuhalten. Die Präzisionsmedizin verspricht glaubhaft, beides erreichen zu können. Die Nähe des neuen Instituts für Präzisionsmedizin zum AKH ist ideal. Klinisch tätige Ärzte und Grundlagenforscherinnen und Grundlagenforscher erarbeiten in enger Kooperation und neue Erkenntnisse fließen sehr rasch in verbesserte Behandlungen ein“, so Wissenschaftsminister Heinz Faßmann (ÖVP).