Dokumentation: Übersicht Corona-Unterstützungen pro Bundesland

Foto: iStock.com/ AlizadaStudios
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Die österreichische Bundesregierung hat bisher knapp 37 Mrd. Euro an Corona-Unterstützungsleistungen für Arbeitnehmer und Unternehmen ausgezahlt oder rechtsverbindlich zugesagt. Zur-Sache hat sich die Gesamtübersicht der Direktzahlungen der COVID-19 Finanzierungsagentur des Bundes GmbH (COFAG) für jedes Bundesland im Detail angeschaut und aufgeschlüsselt. Als Quelle dient die Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage durch das Finanzministerium.

 

Hilfen spiegeln regionale Unterschiede wider

Die Zahlen des Finanzministeriums zeigen, dass die Corona-Hilfen auch die regionalen Unterschiede in der ökonomischen Struktur und die große Abhängigkeit von Tourismus und Export widerspiegeln. So ist auch der Ausfallsbonus – das jüngste Hilfsinstrument – gut angelaufen und wirkt breit, erklärt das Finanzministerium. Als Ausfallsbonus wurden seit Mitte Mai über 1,3 Mrd. Euro an rund 230.000 Antragsteller ausbezahlt. Wichtig für Unternehmen: Beim Ausfallsbonus ist auch ein Fixkostenzuschuss zu beantragen.

 

Comeback der Wirtschaft eingeleitet

Finanzminister Gernot Blümel erklärt dazu: „Wir haben aktuell rund 37 Milliarden Euro an Hilfen rechtsverbindlich zugesagt oder ausbezahlt. Hinter dieser Zahl stehen Arbeitsplätze und Unternehmen, die wir gut durch die Krise gebracht haben und die uns jetzt beim Comeback der Wirtschaft helfen.“ Dabei werden laut Blümel die aktuellen Öffnungsschritte die wirtschaftliche Lage in Österreich bis Ende des Sommers deutlich entspannen.

„Klar ist aber, dass nicht alle Betriebe diese Erholung sofort spüren werden. Gerade in der aktuellen Comebackphase sind unsere Hilfen wichtig, um Arbeitsplätze und Unternehmen auf den letzten Metern der Krise bestmöglich zu unterstützen“, so Blümel weiter.

 

Rasche Abwicklung der Anträge

Die Bundesregierung hat zu Beginn der Corona-Krise angekündigt, mit einem breiten Mix an Maßnahmen die Unternehmerinnen und Unternehmer zu unterstützen, so das Finanzministerium. Auch im europäischen Vergleich liege Österreich darin an der Spitze.

Weiters gibt das Finanzministerium an, dass die Hilfen nicht nur breit aufgestellt sind, sondern auch rasch abgearbeitet werden. Das sei auf die Leistung der gesamten Finanzverwaltung und der einzelnen Ämter zurückzuführen. Diesen sei dafür zu danken. Im Schnitt werden in jedem Bundesland die Anträge auf den Ausfallsbonus in einer Woche, auf Umsatzersatz in 10 Tagen und den Fixkostenzuschuss binnen zwei Wochen erledigt.

Für die Unterstützung der Wirtschaft in der Corona-Krise wurde die COVID-19 Finanzierungsagentur des Bundes GmbH (COFAG) gegründet. Sie stellt für die Unternehmen die Garantien, die Fixkostenzuschüsse, den Verlustersatz, den Ausfallsbonus sowie den Lockdown-Umsatzersatz bereit. In Summe stehen dafür laut Finanzministerium 15 Milliarden Euro bereit.

Ein anderer großer Teil der Corona-Hilfen ist die Finanzierung der COVID-19 Kurzarbeit, die über das Arbeitsmarkt-Service (AMS) abgewickelt wird. Das AMS wird darin von Steuerberatern und Wirtschaftstreuhändern unterstützt, die Anträge und Abrechnungen vornehmen.

 

Aufschlüsselung der Corona-Direktzahlungen für Unternehmen (COFAG) nach Bundesländern

Oberösterreich:

In Oberösterreich konnten von den Produkten, die von der COFAG abgewickelt werden, allein bis zum Ende des 1. Quartals (bis 31.03.2021) schon über 63.000 Anträge mit einem Volumen von fast 1,5 Mrd. € genehmigt werden. Der Großteil davon sind Direktzuschüsse. Am breitesten gewirkt hat bisher der Umsatzersatz, wo in Oberösterreich nahezu 400 Mio. € genehmigt und ausbezahlt werden konnten. Der überwiegende Anteil der ausbezahlten Hilfen geht an die Beherbergung und Gastronomie (über 40% der ausbezahlten Summe), wobei auch beim von der Krise stark getroffenen Handel (ca. 25% der ausbezahlten Summe) umfassend durch die Hilfsmaßnahmen unterstützt wird.

Wien:

In Wien konnten von den Produkten, die von der COFAG abgewickelt werden, allein bis zum Ende des 1. Quartals (bis 31.03.2021) schon knapp 85.000 Anträge mit einem Volumen von über 2,2 Mrd. € genehmigt werden. Der Großteil davon sind Direktzuschüsse. Am breitesten gewirkt hat bisher der Umsatzersatz, wo in Wien bereits beinahe 760 Mio. € genehmigt und ausbezahlt werden konnten. Der überwiegende Anteil der ausbezahlten Hilfen geht an die Beherbergung und Gastronomie (fast 45% der ausbezahlten Summe), wobei auch beim von der Krise stark getroffenen Handel (ca. 20% der ausbezahlten Summe) und die in Wien so wichtige Kulturbranche (fast 10% der ausbezahlten Summe) umfassend durch die Hilfsmaßnahmen unterstützt wird.

Niederösterreich:

In Niederösterreich konnten von den Produkten, die von der COFAG abgewickelt werden, allein bis zum Ende des 1. Quartals (bis 31.03.2021) schon knapp 70.000 Anträge mit einem Volumen von über 1 Mrd. € genehmigt werden. Der Großteil davon sind Direktzuschüsse. Am breitesten gewirkt hat bisher der Umsatzersatz, wo in Niederösterreich bereits beinahe 400 Mio. € genehmigt und ausbezahlt werden konnten. Der überwiegende Anteil der ausbezahlten Hilfen geht an die Beherbergung und Gastronomie (fast 40% der ausbezahlten Summe), wobei auch beim von der Krise stark getroffenen Handel (ca. 25% der ausbezahlten Summe) umfassend durch die Hilfsmaßnahmen unterstützt wird.

Der niederösterreichische Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger erklärt dazu: „Die nun gesetzten Öffnungsschritte ebnen den Weg zum Comeback unserer Wirtschaft, bringen tausende Mitarbeiter wieder in Beschäftigung und ermöglichen es, zahlreichen Betrieben endlich wieder Umsätze zu erwirtschaften. Jetzt geht es bergauf, vieles deutet auf einen kräftigen Aufschwung hin. Dies liegt neben den Unternehmergeist und dem Durchhaltevermögen der Betriebe vor allem an den – im internationalen Vergleich – sehr großzügigen Hilfszahlungen des Bundes. Jene Betrieben denen die Krise aber noch einen längeren Atem abverlangt, muss auch weiterhin rasch und unbürokratisch geholfen werden.“

Steiermark:

In der Steiermark konnten von den Produkten, die von der COFAG abgewickelt werden, allein bis zum Ende des 1. Quartals (bis 31.03.2021) schon knapp 60.000 Anträge mit einem Volumen von fast 1,3 Mrd. € genehmigt werden. Der Großteil davon sind Direktzuschüsse. Am breitesten gewirkt hat bisher der Umsatzersatz, wo in der Steiermark bereits beinahe 360 Mio. € genehmigt und ausbezahlt werden konnten. Der überwiegende Anteil der ausbezahlten Hilfen geht an die Beherbergung und Gastronomie
(über 45% der ausbezahlten Summe), wobei auch beim von der Krise stark getroffenen Handel (ca. 20% der ausbezahlten Summe) umfassend durch die Hilfsmaßnahmen unterstützt wird.

Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl: „Die Unterstützungsmaßnahmen des Bundes waren und sind der entscheidende Baustein, um die heimischen Unternehmen durch die Corona-Krise zu bringen. Sie haben viele Betriebe und tausende Arbeitsplätze gesichert. Auch die Anregungen aus der Steiermark zum Nachschärfen der Hilfsinstrumente hat die Bundesregierung stets aufgenommen, rasch reagiert und damit die Treffsicherheit der Maßnahmen erhöht. Mit den aktuellen Hilfen des Bundes und dem Konjunkturprogramm des Landes unterstützen wir die heimische Wirtschaft dabei, wieder auf den Erfolgsweg zurück zu kehren.“

Salzburg:

In Salzburg konnten von den Produkten, die von der COFAG abgewickelt werden, allein bis zum Ende des 1. Quartals (bis 31.03.2021) schon über 40.000 Anträge mit einem Volumen von mehr als 1 Mrd. € genehmigt werden. Der Großteil davon sind Direktzuschüsse. Am breitesten gewirkt hat bisher der Umsatzersatz, wo in Salzburg bereits beinahe 330 Mio. € genehmigt und ausbezahlt werden konnten. Der überwiegende Anteil der ausbezahlten Hilfen geht an die Beherbergung und Gastronomie (über 55% der ausbezahlten Summe), wobei auch beim von der Krise stark getroffenen Handel (ca. 16% der ausbezahlten Summe) umfassend durch die Hilfsmaßnahmen unterstützt wird.

„Salzburg ist aufgrund der starken touristischen Ausrichtung in besonderem Maße durch die Krise gefordert. Durch die großzügigen Hilfsmaßnahmen des Bundes kombiniert mit einzelnen Landesinitiativen konnten die Betriebe den Umständen entsprechend gut durch diese schwere Zeit kommen und können zum größten Teil zuversichtlich in den Sommer blicken“, so Salzburgs Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

 

Tirol:

In Tirol konnten von den Produkten, die von der COFAG abgewickelt werden, allein bis zum Ende des 1. Quartals (bis 31.03.2021) schon fast 60.000 Anträge mit einem Volumen von
mehr als 1,4 Mrd. € genehmigt werden. Der Großteil davon sind Direktzuschüsse. Am breitesten gewirkt hat bisher der Umsatzersatz, wo in Tirol bereits beinahe 330 Mio. € genehmigt und ausbezahlt werden konnten. Der überwiegende Anteil der ausbezahlten Hilfen geht an die Beherbergung und Gastronomie (fast 60% der ausbezahlten Summe),
wobei auch beim von der Krise stark getroffenen Handel (ca. 14% der ausbezahlten Summe) umfassend durch die Hilfsmaßnahmen unterstützt wird.

„Die Öffnungsschritte der vergangenen Woche sind ein wichtiger Schritt, damit unsere Wirtschaft wieder Fahrt aufnehmen kann. Ich spüre jetzt wieder sehr viel Zuversicht bei den Betrieben und der Bevölkerung. Das zeigen auch die aktuellen Zahlen des Konsumklimaindex. Trotzdem kann nicht jede Branche von heute auf morgen wieder voll anlaufen. Deshalb ist es wichtig, dass die Hilfsmaßnahmen von Bund und Land auch weiterhin zur Verfügung stehen und schnell bei den betroffenen Betrieben ankommen“, so Wirtschaftslandesrat Anton Mattle.

Vorarlberg:

In Vorarlberg konnten von den Produkten, die von der COFAG abgewickelt werden, allein bis zum Ende des 1. Quartals (bis 31.03.2021) schon über 17.000 Anträge mit einem Volumen von über 420 Mio. € genehmigt werden. Der Großteil davon sind Direktzuschüsse. Am breitesten gewirkt hat bisher der Umsatzersatz, wo in Vorarlberg mehr als 160 Mio. € genehmigt und ausgezahlt werden konnten. Der überwiegende Anteil der ausbezahlten Hilfen ging an die Beherbergung und Gastronomie (über 50% der ausbezahlten Summe), wobei auch beim von der Krise stark getroffenen Handel (ca. 20% der ausbezahlten Summe) umfassend durch die Hilfsmaßnahmen unterstützt wurde.

Kärnten:

In Kärnten konnten von den Produkten, die von der COFAG abgewickelt werden, allein bis zum Ende des 1. Quartals (bis 31.03.2021) schon knapp 29.000 Anträge mit einem Volumen von über 450 Mio. € genehmigt werden. Der Großteil davon sind Direktzuschüsse. Am breitesten gewirkt hat bisher der Umsatzersatz, wo in Kärnten fast 170 Mio. € genehmigt und ausbezahlt werden konnten. Der überwiegende Anteil der ausbezahlten Hilfen ging an die Beherbergung und Gastronomie (über 50% der ausbezahlten Summe), wobei auch beim von der Krise stark getroffenen Handel (ca. 20% der ausbezahlten Summe) umfassend durch die Hilfsmaßnahmen unterstützt wurde.

Burgenland:

Im Burgenland konnten von den Produkten, die von der COFAG abgewickelt werden, allein bis zum Ende des 1. Quartals (bis 31.03.2021) schon über 12.000 Anträge mit einem Volumen von 215 Mio. € ausgeschüttet werden. Der Großteil davon sind Direktzuschüsse. Am breitesten gewirkt hat bisher der Umsatzersatz, wo im Burgenland an die 70 Mio. € ausgezahlt werden konnten. Der überwiegende Anteil der ausbezahlten Hilfen ging an die Beherbergung und Gastronomie (ca. 50% der ausbezahlten Summe), wobei auch der von der Krise stark getroffene Handel umfassend durch die Hilfsmaßnahmen unterstützt wurde.

Dokumentation: Übersicht Corona-Unterstützungen pro Bundesland

Foto: iStock.com/ AlizadaStudios
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Die österreichische Bundesregierung hat bisher knapp 37 Mrd. Euro an Corona-Unterstützungsleistungen für Arbeitnehmer und Unternehmen ausgezahlt oder rechtsverbindlich zugesagt. Zur-Sache hat sich die Gesamtübersicht der Direktzahlungen der COVID-19 Finanzierungsagentur des Bundes GmbH (COFAG) für jedes Bundesland im Detail angeschaut und aufgeschlüsselt. Als Quelle dient die Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage durch das Finanzministerium.

 

Hilfen spiegeln regionale Unterschiede wider

Die Zahlen des Finanzministeriums zeigen, dass die Corona-Hilfen auch die regionalen Unterschiede in der ökonomischen Struktur und die große Abhängigkeit von Tourismus und Export widerspiegeln. So ist auch der Ausfallsbonus – das jüngste Hilfsinstrument – gut angelaufen und wirkt breit, erklärt das Finanzministerium. Als Ausfallsbonus wurden seit Mitte Mai über 1,3 Mrd. Euro an rund 230.000 Antragsteller ausbezahlt. Wichtig für Unternehmen: Beim Ausfallsbonus ist auch ein Fixkostenzuschuss zu beantragen.

 

Comeback der Wirtschaft eingeleitet

Finanzminister Gernot Blümel erklärt dazu: „Wir haben aktuell rund 37 Milliarden Euro an Hilfen rechtsverbindlich zugesagt oder ausbezahlt. Hinter dieser Zahl stehen Arbeitsplätze und Unternehmen, die wir gut durch die Krise gebracht haben und die uns jetzt beim Comeback der Wirtschaft helfen.“ Dabei werden laut Blümel die aktuellen Öffnungsschritte die wirtschaftliche Lage in Österreich bis Ende des Sommers deutlich entspannen.

„Klar ist aber, dass nicht alle Betriebe diese Erholung sofort spüren werden. Gerade in der aktuellen Comebackphase sind unsere Hilfen wichtig, um Arbeitsplätze und Unternehmen auf den letzten Metern der Krise bestmöglich zu unterstützen“, so Blümel weiter.

 

Rasche Abwicklung der Anträge

Die Bundesregierung hat zu Beginn der Corona-Krise angekündigt, mit einem breiten Mix an Maßnahmen die Unternehmerinnen und Unternehmer zu unterstützen, so das Finanzministerium. Auch im europäischen Vergleich liege Österreich darin an der Spitze.

Weiters gibt das Finanzministerium an, dass die Hilfen nicht nur breit aufgestellt sind, sondern auch rasch abgearbeitet werden. Das sei auf die Leistung der gesamten Finanzverwaltung und der einzelnen Ämter zurückzuführen. Diesen sei dafür zu danken. Im Schnitt werden in jedem Bundesland die Anträge auf den Ausfallsbonus in einer Woche, auf Umsatzersatz in 10 Tagen und den Fixkostenzuschuss binnen zwei Wochen erledigt.

Für die Unterstützung der Wirtschaft in der Corona-Krise wurde die COVID-19 Finanzierungsagentur des Bundes GmbH (COFAG) gegründet. Sie stellt für die Unternehmen die Garantien, die Fixkostenzuschüsse, den Verlustersatz, den Ausfallsbonus sowie den Lockdown-Umsatzersatz bereit. In Summe stehen dafür laut Finanzministerium 15 Milliarden Euro bereit.

Ein anderer großer Teil der Corona-Hilfen ist die Finanzierung der COVID-19 Kurzarbeit, die über das Arbeitsmarkt-Service (AMS) abgewickelt wird. Das AMS wird darin von Steuerberatern und Wirtschaftstreuhändern unterstützt, die Anträge und Abrechnungen vornehmen.

 

Aufschlüsselung der Corona-Direktzahlungen für Unternehmen (COFAG) nach Bundesländern

Oberösterreich:

In Oberösterreich konnten von den Produkten, die von der COFAG abgewickelt werden, allein bis zum Ende des 1. Quartals (bis 31.03.2021) schon über 63.000 Anträge mit einem Volumen von fast 1,5 Mrd. € genehmigt werden. Der Großteil davon sind Direktzuschüsse. Am breitesten gewirkt hat bisher der Umsatzersatz, wo in Oberösterreich nahezu 400 Mio. € genehmigt und ausbezahlt werden konnten. Der überwiegende Anteil der ausbezahlten Hilfen geht an die Beherbergung und Gastronomie (über 40% der ausbezahlten Summe), wobei auch beim von der Krise stark getroffenen Handel (ca. 25% der ausbezahlten Summe) umfassend durch die Hilfsmaßnahmen unterstützt wird.

Wien:

In Wien konnten von den Produkten, die von der COFAG abgewickelt werden, allein bis zum Ende des 1. Quartals (bis 31.03.2021) schon knapp 85.000 Anträge mit einem Volumen von über 2,2 Mrd. € genehmigt werden. Der Großteil davon sind Direktzuschüsse. Am breitesten gewirkt hat bisher der Umsatzersatz, wo in Wien bereits beinahe 760 Mio. € genehmigt und ausbezahlt werden konnten. Der überwiegende Anteil der ausbezahlten Hilfen geht an die Beherbergung und Gastronomie (fast 45% der ausbezahlten Summe), wobei auch beim von der Krise stark getroffenen Handel (ca. 20% der ausbezahlten Summe) und die in Wien so wichtige Kulturbranche (fast 10% der ausbezahlten Summe) umfassend durch die Hilfsmaßnahmen unterstützt wird.

Niederösterreich:

In Niederösterreich konnten von den Produkten, die von der COFAG abgewickelt werden, allein bis zum Ende des 1. Quartals (bis 31.03.2021) schon knapp 70.000 Anträge mit einem Volumen von über 1 Mrd. € genehmigt werden. Der Großteil davon sind Direktzuschüsse. Am breitesten gewirkt hat bisher der Umsatzersatz, wo in Niederösterreich bereits beinahe 400 Mio. € genehmigt und ausbezahlt werden konnten. Der überwiegende Anteil der ausbezahlten Hilfen geht an die Beherbergung und Gastronomie (fast 40% der ausbezahlten Summe), wobei auch beim von der Krise stark getroffenen Handel (ca. 25% der ausbezahlten Summe) umfassend durch die Hilfsmaßnahmen unterstützt wird.

Der niederösterreichische Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger erklärt dazu: „Die nun gesetzten Öffnungsschritte ebnen den Weg zum Comeback unserer Wirtschaft, bringen tausende Mitarbeiter wieder in Beschäftigung und ermöglichen es, zahlreichen Betrieben endlich wieder Umsätze zu erwirtschaften. Jetzt geht es bergauf, vieles deutet auf einen kräftigen Aufschwung hin. Dies liegt neben den Unternehmergeist und dem Durchhaltevermögen der Betriebe vor allem an den – im internationalen Vergleich – sehr großzügigen Hilfszahlungen des Bundes. Jene Betrieben denen die Krise aber noch einen längeren Atem abverlangt, muss auch weiterhin rasch und unbürokratisch geholfen werden.“

Steiermark:

In der Steiermark konnten von den Produkten, die von der COFAG abgewickelt werden, allein bis zum Ende des 1. Quartals (bis 31.03.2021) schon knapp 60.000 Anträge mit einem Volumen von fast 1,3 Mrd. € genehmigt werden. Der Großteil davon sind Direktzuschüsse. Am breitesten gewirkt hat bisher der Umsatzersatz, wo in der Steiermark bereits beinahe 360 Mio. € genehmigt und ausbezahlt werden konnten. Der überwiegende Anteil der ausbezahlten Hilfen geht an die Beherbergung und Gastronomie
(über 45% der ausbezahlten Summe), wobei auch beim von der Krise stark getroffenen Handel (ca. 20% der ausbezahlten Summe) umfassend durch die Hilfsmaßnahmen unterstützt wird.

Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl: „Die Unterstützungsmaßnahmen des Bundes waren und sind der entscheidende Baustein, um die heimischen Unternehmen durch die Corona-Krise zu bringen. Sie haben viele Betriebe und tausende Arbeitsplätze gesichert. Auch die Anregungen aus der Steiermark zum Nachschärfen der Hilfsinstrumente hat die Bundesregierung stets aufgenommen, rasch reagiert und damit die Treffsicherheit der Maßnahmen erhöht. Mit den aktuellen Hilfen des Bundes und dem Konjunkturprogramm des Landes unterstützen wir die heimische Wirtschaft dabei, wieder auf den Erfolgsweg zurück zu kehren.“

Salzburg:

In Salzburg konnten von den Produkten, die von der COFAG abgewickelt werden, allein bis zum Ende des 1. Quartals (bis 31.03.2021) schon über 40.000 Anträge mit einem Volumen von mehr als 1 Mrd. € genehmigt werden. Der Großteil davon sind Direktzuschüsse. Am breitesten gewirkt hat bisher der Umsatzersatz, wo in Salzburg bereits beinahe 330 Mio. € genehmigt und ausbezahlt werden konnten. Der überwiegende Anteil der ausbezahlten Hilfen geht an die Beherbergung und Gastronomie (über 55% der ausbezahlten Summe), wobei auch beim von der Krise stark getroffenen Handel (ca. 16% der ausbezahlten Summe) umfassend durch die Hilfsmaßnahmen unterstützt wird.

„Salzburg ist aufgrund der starken touristischen Ausrichtung in besonderem Maße durch die Krise gefordert. Durch die großzügigen Hilfsmaßnahmen des Bundes kombiniert mit einzelnen Landesinitiativen konnten die Betriebe den Umständen entsprechend gut durch diese schwere Zeit kommen und können zum größten Teil zuversichtlich in den Sommer blicken“, so Salzburgs Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

 

Tirol:

In Tirol konnten von den Produkten, die von der COFAG abgewickelt werden, allein bis zum Ende des 1. Quartals (bis 31.03.2021) schon fast 60.000 Anträge mit einem Volumen von
mehr als 1,4 Mrd. € genehmigt werden. Der Großteil davon sind Direktzuschüsse. Am breitesten gewirkt hat bisher der Umsatzersatz, wo in Tirol bereits beinahe 330 Mio. € genehmigt und ausbezahlt werden konnten. Der überwiegende Anteil der ausbezahlten Hilfen geht an die Beherbergung und Gastronomie (fast 60% der ausbezahlten Summe),
wobei auch beim von der Krise stark getroffenen Handel (ca. 14% der ausbezahlten Summe) umfassend durch die Hilfsmaßnahmen unterstützt wird.

„Die Öffnungsschritte der vergangenen Woche sind ein wichtiger Schritt, damit unsere Wirtschaft wieder Fahrt aufnehmen kann. Ich spüre jetzt wieder sehr viel Zuversicht bei den Betrieben und der Bevölkerung. Das zeigen auch die aktuellen Zahlen des Konsumklimaindex. Trotzdem kann nicht jede Branche von heute auf morgen wieder voll anlaufen. Deshalb ist es wichtig, dass die Hilfsmaßnahmen von Bund und Land auch weiterhin zur Verfügung stehen und schnell bei den betroffenen Betrieben ankommen“, so Wirtschaftslandesrat Anton Mattle.

Vorarlberg:

In Vorarlberg konnten von den Produkten, die von der COFAG abgewickelt werden, allein bis zum Ende des 1. Quartals (bis 31.03.2021) schon über 17.000 Anträge mit einem Volumen von über 420 Mio. € genehmigt werden. Der Großteil davon sind Direktzuschüsse. Am breitesten gewirkt hat bisher der Umsatzersatz, wo in Vorarlberg mehr als 160 Mio. € genehmigt und ausgezahlt werden konnten. Der überwiegende Anteil der ausbezahlten Hilfen ging an die Beherbergung und Gastronomie (über 50% der ausbezahlten Summe), wobei auch beim von der Krise stark getroffenen Handel (ca. 20% der ausbezahlten Summe) umfassend durch die Hilfsmaßnahmen unterstützt wurde.

Kärnten:

In Kärnten konnten von den Produkten, die von der COFAG abgewickelt werden, allein bis zum Ende des 1. Quartals (bis 31.03.2021) schon knapp 29.000 Anträge mit einem Volumen von über 450 Mio. € genehmigt werden. Der Großteil davon sind Direktzuschüsse. Am breitesten gewirkt hat bisher der Umsatzersatz, wo in Kärnten fast 170 Mio. € genehmigt und ausbezahlt werden konnten. Der überwiegende Anteil der ausbezahlten Hilfen ging an die Beherbergung und Gastronomie (über 50% der ausbezahlten Summe), wobei auch beim von der Krise stark getroffenen Handel (ca. 20% der ausbezahlten Summe) umfassend durch die Hilfsmaßnahmen unterstützt wurde.

Burgenland:

Im Burgenland konnten von den Produkten, die von der COFAG abgewickelt werden, allein bis zum Ende des 1. Quartals (bis 31.03.2021) schon über 12.000 Anträge mit einem Volumen von 215 Mio. € ausgeschüttet werden. Der Großteil davon sind Direktzuschüsse. Am breitesten gewirkt hat bisher der Umsatzersatz, wo im Burgenland an die 70 Mio. € ausgezahlt werden konnten. Der überwiegende Anteil der ausbezahlten Hilfen ging an die Beherbergung und Gastronomie (ca. 50% der ausbezahlten Summe), wobei auch der von der Krise stark getroffene Handel umfassend durch die Hilfsmaßnahmen unterstützt wurde.