Regierung kämpft gegen Lebensmittelverschwendung

Foto: iStock/ Anchiy
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Bis zu 1 Million Tonnen Lebensmittelabfälle können in Österreich vermieden werden. Alleine die Haushalte könnten circa 290.000 Tonnen einsparen, die über den Restmüll entsorgt würden. Die Regierung will gegen Lebensmittelabfälle vorgehen und Maßnahmen zur Reduktion setzen. Das Wirtschaftsministerium setzt auf unternehmerische Innovationen. 

 

In einer Steuerungsgrupp werden sich fünf Ministerien an einen Tisch setzen, um an einem Strang zu ziehen. Die Ministerien für Umwelt, Landwirtschaft, Soziales, Wirtschaft und Wissenschaft werden Vertreter in die Koordinierungsstelle zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen entsenden.

In der Koordinierungsstelle soll eine Strategie und ein Aktionsplan gegen Lebensmittelabfälle entstehen.

 

Beim Ministerrat am Mittwoch wurden Bestrebungen gegen Lebensmittelverschwendung vorgestellt. Foto: BKA/ Florian Schrötter

Beim Ministerrat am Mittwoch wurden Bestrebungen gegen Lebensmittelverschwendung vorgestellt. Foto: BKA/ Florian Schrötter

 

Geänderte Umstände durch Pandemie

Beim Ministerrat am Mittwoch hob die Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) hervor, dass auch die Unsicherheiten in der Lieferkette, bedingt von der Corona-Pandemie, für mehr Abfälle gesorgt hatten. Viele Unternehmen seien dadurch vor Herausforderungen gestanden.

Dennoch gäbe es viele Unternehmen, die die Krise genutzt haben um Vertriebs- und Bestellsysteme verbessern konnten. Die Wirtschaftsministerin erkennt viele unternehmerische Initiativen, die darauf abzielen, dass Lebensmittelabfälle reduziert werden, die während der Corona-Krise entstanden sind.

 

„Teller statt Tonne“

Schramböck hob die Bedeutung von unternehmerischen Initiativen gegen Lebensmittelverschwendung hervor. Wie etwa die App „Too good to go“. Über die App können beispielsweise bei Supermärkten, Restaurants oder Bäckereien vergünstigt LÖebensmittel gekauft werden, die sonst im Müll landen würden.

Direkt aus Österreich kommt die Plattform „Unverschwendet“, die überschüssiges Obst, Gemüse oder Kräuter dazu verwendet, um Marmeladen der Eingelegtes zu produzieren.

Unter dem Motto „Teller statt Tonne“ ruft das Wirtschaftsministerium eine Challenge aus, die an Startups, Unternehmen und die Wissenschaft gerichtet sind. Dabei geht es darum, die innovativsten Ideen vorzustellen, wie gegen Lebensmittelverschwendung vorgegangen werden kann.

 

129 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle in der EU

EU-weit gehen laut Zahlen der EU-Kommission 20% der produzierten Lebensmittel entlang der Lieferketten verloren oder werden weggeschmissen. Insgesamt sind das EU-weit 129 Millionen Tonnen Lebensmittel, die im Müll landeten.

Knapp die Hälfte der Lebensmittelabfälle in der EU werden von den Haushalten selbst produziert, ein weiterer großer Teil entfällt etwa auf die Produktionsbetriebe und die Herstellung. Circa 5 % der Lebensmittelabfälle entstehen im Handel.

Regierung kämpft gegen Lebensmittelverschwendung

Foto: iStock/ Anchiy
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Bis zu 1 Million Tonnen Lebensmittelabfälle können in Österreich vermieden werden. Alleine die Haushalte könnten circa 290.000 Tonnen einsparen, die über den Restmüll entsorgt würden. Die Regierung will gegen Lebensmittelabfälle vorgehen und Maßnahmen zur Reduktion setzen. Das Wirtschaftsministerium setzt auf unternehmerische Innovationen. 

 

In einer Steuerungsgrupp werden sich fünf Ministerien an einen Tisch setzen, um an einem Strang zu ziehen. Die Ministerien für Umwelt, Landwirtschaft, Soziales, Wirtschaft und Wissenschaft werden Vertreter in die Koordinierungsstelle zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen entsenden.

In der Koordinierungsstelle soll eine Strategie und ein Aktionsplan gegen Lebensmittelabfälle entstehen.

 

Beim Ministerrat am Mittwoch wurden Bestrebungen gegen Lebensmittelverschwendung vorgestellt. Foto: BKA/ Florian Schrötter

Beim Ministerrat am Mittwoch wurden Bestrebungen gegen Lebensmittelverschwendung vorgestellt. Foto: BKA/ Florian Schrötter

 

Geänderte Umstände durch Pandemie

Beim Ministerrat am Mittwoch hob die Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) hervor, dass auch die Unsicherheiten in der Lieferkette, bedingt von der Corona-Pandemie, für mehr Abfälle gesorgt hatten. Viele Unternehmen seien dadurch vor Herausforderungen gestanden.

Dennoch gäbe es viele Unternehmen, die die Krise genutzt haben um Vertriebs- und Bestellsysteme verbessern konnten. Die Wirtschaftsministerin erkennt viele unternehmerische Initiativen, die darauf abzielen, dass Lebensmittelabfälle reduziert werden, die während der Corona-Krise entstanden sind.

 

„Teller statt Tonne“

Schramböck hob die Bedeutung von unternehmerischen Initiativen gegen Lebensmittelverschwendung hervor. Wie etwa die App „Too good to go“. Über die App können beispielsweise bei Supermärkten, Restaurants oder Bäckereien vergünstigt LÖebensmittel gekauft werden, die sonst im Müll landen würden.

Direkt aus Österreich kommt die Plattform „Unverschwendet“, die überschüssiges Obst, Gemüse oder Kräuter dazu verwendet, um Marmeladen der Eingelegtes zu produzieren.

Unter dem Motto „Teller statt Tonne“ ruft das Wirtschaftsministerium eine Challenge aus, die an Startups, Unternehmen und die Wissenschaft gerichtet sind. Dabei geht es darum, die innovativsten Ideen vorzustellen, wie gegen Lebensmittelverschwendung vorgegangen werden kann.

 

129 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle in der EU

EU-weit gehen laut Zahlen der EU-Kommission 20% der produzierten Lebensmittel entlang der Lieferketten verloren oder werden weggeschmissen. Insgesamt sind das EU-weit 129 Millionen Tonnen Lebensmittel, die im Müll landeten.

Knapp die Hälfte der Lebensmittelabfälle in der EU werden von den Haushalten selbst produziert, ein weiterer großer Teil entfällt etwa auf die Produktionsbetriebe und die Herstellung. Circa 5 % der Lebensmittelabfälle entstehen im Handel.