Europa- & Aussenpolitik

325 Millionen für die Staatskassa

Von den 325 Millionen Euro als vierte Tranche für Österreich geht ein erheblicher Anteil in die Installation von Anlagen der Photovoltaik. Foto: Rainer Sturm / Pixelio

Die Europäische Kommission hat zum Wochenbeginn die vierte Zahlung aus dem EU-Aufbauplan NextGenerationEU an Österreich überwiesen.

 

300 Millionen noch in Aussicht

Die Tranche umfasst laut einer Information der Kommission rund 325 Millionen Euro. Insgesamt hat Österreich damit 3,66 Milliarden Euro oder 92 Prozent seiner insgesamt 3,96 Milliarden Euro an Zuschüssen aus der Aufbau- und Resilienzfazilität erhalten.

Die Zahlung ist wie bei allen Mitgliedstaaten leistungsabhängig: Österreich hat 89 Prozent der Etappenziele und Zielwerte seines nationalen Aufbau- und Resilienzplans erreicht.

Mit den am Montag freigegebenen Mitteln wurden unter anderem folgende Initiativen unterstützt:

  • die Installation von Photovoltaikanlagen,
  • Reparaturen elektronischer Geräte im Rahmen des Reparaturbonus,
  • Einrichtungen der medizinischen Grundversorgung sowie
  • Laptops und Tablets für Schülerinnen und Schüler.

Für den Abschluss hat die Bundesregierung noch wenige Wochen Zeit: Die noch ausstehenden Etappenziele und Zielwerte müssen die Mitgliedstaaten bis August 2026 umsetzen und ihre letzten Zahlungsanträge bis Ende September 2026 einreichen, erklärt die Kommission.

Von den 325 Millionen Euro als vierte Tranche für Österreich geht ein erheblicher Anteil in die Installation von Anlagen der Photovoltaik. Foto: Rainer Sturm / Pixelio
Neue Studien empfehlen die Anpassung an den Klimawandel, die den Klimaschutz ergänzen soll. Investitionen etwa Photovoltaik seien ökonomisch und ökologisch wirkungsvoller als in den Klimaschutz, etwa das Klimaticket. Foto: Rainer Sturm/pixelio