Dirty Campaigning, Gefahr für Demokratie?

Foto: iStock
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Die Politische Akademie veranstaltet am Donnerstag, 25. März 2021, ein Online-Symposium. Impulse von hochkarätigen Expertinnen und Experten aus Deutschland und Österreich zeigen auf, wie Dirty Campaigning funktioniert, welche Mechanismen dafür genutzt werden und warum uns das Sorgen machen sollte, wenn uns Demokratie wichtig ist.

 

Fake-News auf Social Media, haltlose Gerüchte, Foto-Collagen, flotte Sprüche,  anonyme Anzeigen und die Justiz ermittelt – und über alles berichten schnell auch klassische Medien. Dirty Campaigning hat neue Dimensionen erreicht. Politikerinnen und Politiker werden beschuldigt – auch ohne den Hauch eines Beweises. Die Vorverurteilung durch Medien und Menschen ist schnell erreicht, die Unschuldsvermutung verkommt zum bloß formalen Beiwerk. Und die nächste Wahl kommt schneller als ein Verfahren eingestellt wird oder ein Gericht einen Freispruch fällt. Beispiele gibt es viele – in Österreich und weit darüber hinaus.

 

Keynotes zum Mangel an Fairness

In einem Symposium fragt die Politische Akademie nach, welche Mechanismen dahinter stecken und was das für Demokratie bedeutet. Denn, so Bettina Rausch, Präsidentin der Politischen Akademie: „Ich bin leidenschaftlich gern politisch tätig. Aber ich will in einem Beruf tätig sein, wo Anstand und Respekt, Fairness und Ehrlichkeit herrschen. Das ist in der Politik zu oft nicht der Fall.“ Programm: Interview mit Christian Schertz (Medienrechtsexperte, D.), Impulse von Thomas Hofer (Politikanalyst, Wien), Rudolf Bretschneider (Meinungsforscher, Wien), Claus Reitan (Journalist, Zur-Sache.at) u.a.

Online-Symposium „Die Justiz ermittelt“

Donnerstag, 25. März 2021

10.00-12.30 Uhr

Infos und Anmeldung: https://politische-akademie.at/de/termine/die-justiz-ermittelt-symposium