Sicherheit und Entlastung

Blick ins Budget III: Arbeit und Wirtschaft

Gegen den Fachkräftemangel und für die Transformation werden die Budgets für Arbeit und Wirtschaft massiv aufgestockt. Foto: iStock / bymuratdeniz

Schwerpunkte für Arbeitsmarkt, Digitalisierung sowie die Transformation der Wirtschaft – weg von fossilen Energieträgern – bilden die zentralen Punkte des Arbeits- und Wirtschaftsbudgets im kommenden Jahr sowie im Finanzrahmen bis 2026. Zur-Sache hat die wichtigsten Kennzahlen zusammengestellt.

 

Milliarden für Transformation

Angesichts des ökologischen Wandels und des Ausstiegs aus fossiler Energie sind im Bundesfinanzrahmen bis 2026 rund 4,9 Milliarden Euro für die Transformation der Wirtschaft und des Standorts eingeplant, um effektiv auf den Klimawandel zu reagieren.

Für Vorhaben im Bereich grüner und digitaler Zukunftstechnologien und für eine nachhaltige und innovative Transformation von Schlüsselindustrien werden rund 220 Millionen Euro im Budget zur Verfügung gestellt. Dazu kommen noch einmal 330 Millionen Euro für angewandte Forschung in Zukunftstechnologien.

 

Raus aus Abhängigkeit von russischem Gast

Allein für die Transformation energieintensiver Wirtschaftszweige und der nachhaltigen Sicherung des Industriestandorts Österreich werden dem Klimaministerium, für die Jahre 2023 bis 2026 insgesamt 1,375 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Damit sollen heimische Industrieunternehmen auf ihrem Weg zu einer CO2-freien Zukunft unterstützt werden und die Wertschöpfung sowie Arbeitsplätze in Österreich langfristig abgesichert werden.

Zur Reduktion Österreichs Abhängigkeit von russischem Erdgas sind für die Jahre 2023 bis 2025 insgesamt 300 Millionen Euro für die Gasdiversifizierung vorgesehen. Davon sind im Jahr 2023 100 Millionen Euro für die Förderung des Transportes von nicht-russischem Gas nach Österreich budgetiert.

 

Kampf dem Fachkräftemangel – Geld für Pflegeberufe

Zur Bekämpfung des Fachkräftemangels werden kommendes Jahr im Arbeitsressort zusätzlich 120 Millionen Euro budgetiert. Außerdem werden im Rahmen des „Programms Sprungbrett“ zusätzlich 300 Mio. Euro eingesetzt. Damit werden 2022 und 2023 rund 50.000 langzeitarbeitslose Personen wieder in den Arbeitsmarkt integriert.

Im Rahmen der Pflegereform wird der Pflegeberuf für Berufsumsteigerinnen und Berufsumsteiger attraktiver gestaltet. Dafür steht jährlich ein finanzieller Rahmen von 30 Mio. Euro zur Verfügung.

Die finanziellen Mittel des Wirtschaftsressorts im Vergleich zum Vorjahresbudget werden um 1,1 Milliarden Euro und damit um knapp 45 % erhöht. Für den Energiekostenzuschuss für energieintensive Unternehmen werden für 2023 zusätzlich 850 Millionen Euro bereitgestellt.

Die digitale & ökologische Transformation der Schüsselindustrie unterstützt das Budget bis 2026 mit zusätzlichen 220 Mio. Euro.

Damit Österreich verstärkt ein Ort für internationale Filmproduktionen wird, werden bis 2026 rund 142 Millionen Euro für ein neues Anreizsystem zur Verfügung gestellt.

 

Schwerpunkt angewandte Forschung

Die Auszahlungen für die angewandte Forschung des Arbeits- und Wirtschaftsministeriums steigen im Jahr 2023 auf 281,7 Millionen Euro – im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das eine beachtliche Steigerung der finanziellen Mittel von 65 %. Im Klimaressort erhöhen sich die Ausgaben für angewandte Forschung im kommenden Jahr um 42,5 Mio. Euro auf 624,1 Millionen. Euro.

 

Die vollständige Rede des Finanzministers finden Sie HIER.

Gegen den Fachkräftemangel und für die Transformation werden die Budgets für Arbeit und Wirtschaft massiv aufgestockt. Foto: iStock / bymuratdeniz
Gegen den Fachkräftemangel und für die Transformation werden die Budgets für Arbeit und Wirtschaft massiv aufgestockt. Foto: iStock / bymuratdeniz
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Mit 40 Milliarden Euro Entlastung durch die Krise

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Neue Entlastung: Das sagen Nehammer und Brunner

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2022 – das Jahr der Entlastungen

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