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JVP Graz fordert Einbindung der Jugend

Bei einem Wien-Besuch fand die JVP Graz Zuspruch zu ihrer Forderung künftig mehr in die Verkehrsplanung eingebunden zu werden. Der Jugendstaatssekretärin Claudia Plakolm sei es wichtig, dass die Jugend bei den wichtigen Fragen der Zukunft mitreden darf. Foto: BKA

In der Debatte rund um Straßenblockaden, Klima-Kleber und Klimaschutz fordert die JVP Graz mit ihrem Obmann Martin Brandstätter eine größere Einbindung der Jugend in einen sachlichen Dialog. Zuspruch finden sie aus der Bundeshauptstadt.

 

Demokratie findet im Dialog statt

Wenn es nach der JVP geht, sollen künftig vor allem junge Stimmen in der Stadtverkehrsplanung gehört werden. „Demokratie findet für uns im Dialog und nicht in Straßenblockaden statt. Deswegen ist es gerade für die Generation Z notwendig, sich im Rahmen der demokratischen Möglichkeiten zu engagieren und einen Beitrag zum ökologischen Wandel zu leisten“, führt der Obmann der JVP Graz, Martin Brandstätter, aus.

Man müsse vor allem die Pluralität der Jugend sehen. Diese reicht vom Schüler, der in der Früh mit dem Bus in die Schule fährt, bis hin zu Berufseinsteigern, die auf ein Auto angewiesen sind. Obmann Brandstätter betont dabei, dass man auch nicht auf die älteren Generationen vergessen dürfe, die wieder andere Bedürfnisse in der Mobilität haben.

Es sei bedauerlich, dass eine kleine radikale Splittergruppe den Diskurs und eine ganze Generation zu vereinnahmen. Daher sei eine Einbindung aller Interessensgruppen unbedingt notwendig.

„In Graz fordern wir deshalb mit dem Grazer Verkehrspakt gemeinsam mit Stadtrat Kurt Hohensinner ein gesamtheitliches Verkehrskonzept, in dem auch die Anliegen der heranwachsenden und zukünftigen Generationen bedacht werden. Leider verschließt sich die grüne Vizebürgermeisterin Judith Schwentner derzeit vor so einem Ansatz und folgt lieber ihren ideologisch motivierten Utopien“, zeigt sich der jüngste Gemeinderat der Stadt Graz Martin Brandstätter enttäuscht.

 

Unterstützung aus Wien

Auch Jugendstaatssekretärin und Bundesobfrau der JVP Claudia Plakolm unterstützt die Forderung nach mehr Jugendbeteiligung.

Im Rahmen eines Wien-Besuchs der JVP Graz betont sie: „Klimaschutz ist ein wichtiges Thema, welches wir nur durch innovative Konzepte lösen können. Die Klima-Kleber der Letzten Generation gefährden aber die öffentliche Sicherheit, viele Menschen wenden sich wegen der falschen Methode kopfschüttelnd vom Thema Klimaschutz ab. Die Forderung der JVP Graz zu mehr Einbindung der Jugend in die regionale Verkehrsplanung unterstütze ich. Denn es ist wichtig, dass die Jugend in wichtigen Fragen eingebunden wird.“

Bei einem Wien-Besuch fand die JVP Graz Zuspruch zu ihrer Forderung künftig mehr in die Verkehrsplanung eingebunden zu werden. Der Jugendstaatssekretärin Claudia Plakolm sei es wichtig, dass die Jugend bei den wichtigen Fragen der Zukunft mitreden darf. Foto: BKA
Bei einem Wien-Besuch fand die JVP Graz Zuspruch zu ihrer Forderung künftig mehr in die Verkehrsplanung eingebunden zu werden. Der Jugendstaatssekretärin Claudia Plakolm sei es wichtig, dass die Jugend bei den wichtigen Fragen der Zukunft mitreden darf. Foto: BKA