Mit der Stromkostenbremse schafft die Bundesregierung ein Instrument, das schnell und unbürokratisch hilft. Foto: iStock

Auf positive Reaktionen trifft die Stromkostenbremse. Diese sei sozial gestaffelt und entlaste einen Haushalt um durchschnittlich 500 Euro, argumentiert ÖVP-Klubchef August Wöginger. Die Energiesprecherin der ÖVP, Tanja Graf, betonte die erforderliche und zugesagte Kostenentlastung für Unternehmen.

 

Entlastung von 500 Euro

Der Staat fördert den Großteil der Stromrechnung. Vom 1. Dezember 2022 bis 30. Juni 2024 wird automatisch auf der Stromrechnung eine Gutschrift gewährt, so Wöginger: „Wir helfen damit rasch, wirkungsvoll und zielgerichtet“, so Wöginger. Die Stromkostenbremse entlastet einen Haushalt um durchschnittlich rund 500 Euro.

 

Zusätzliche Hilfe für GIS-Befreite

Auch eine soziale Staffelung ist vorgesehen: Für alle GIS-befreiten Haushalte wird verbrauchsabhängig ein gewisser Anteil der Netzkosten übernommen. „Das bringt einem Haushalt mit geringem Einkommen weitere 145 bis zu 200 Euro zusätzlich“, unterstreicht Wöginger. Darüber hinaus ist zusätzlich eine Maßnahme für Haushalte mit mehr als drei Personen in Ausarbeitung, die vor allem Familien helfen soll.

 

Unternehmen sind betroffen – und erhalten Kompensation

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine habe die Energiepreise in die Höhe getrieben, nun gelte es, sich der extremen finanziellen Belastung entgegenzustemmen, erklärte Energiesprecherin Tanja Graf. Die Stromkostenbremse sei ein Modell, das sich sehen lassen kann und das ein leistbares Leben in Österreich sicherstellt.

Klar sei, dass auch die heimischen Unternehmen stark von den gestiegenen Energiepreisen betroffen seien: „Hier werden ebenfalls Entlastungsschritte folgen. Derzeit sind etwa die Strompreiskompensation für besonders energieintensive Unternehmen und ein Energiekostenzuschuss für KMU in Ausarbeitung.“ Hierbei stehe die teilweise Kompensation von Mehrkosten von Energie im Fokus, darüber hinaus würden weitere Möglichkeiten geprüft.