Heftige Turbulenzen bei den NEOS in Linz

Foto: iStock.com/ saiko3p
Foto: iStock.com/ saiko3p;

Bis zum 20. März läuft bei den NEOS in Linz ein offener Wahlprozess, um die Liste für die Gemeinderatswahl am 26. September zu erstellen. Doch das dürfte derzeit bei den Pinken in den Hintergrund treten. Denn wie kolportiert wird, stehen personelle Querelen, finanzielle Ungereimtheiten und inhaltliche Differenzen bei den NEOS in Linz im Vordergrund.

 

Gleich mehrere Tageszeitungen berichten in Oberösterreich vom Clinch zwischen den möglichen Kandidatinnen und Kandidaten, die sich wegen wechselseitiger Vorwürfe – etwa lediglich durch Intrigen auf einen Listenplatz gelangt zu sein – mit Klagen und Gegenklagen bedrohen. Der Führer der dreiköpfigen NEOS-Gemeinderatsfraktion, Lorenz Potocnik, und die Parteikollegin Olga Lackner warfen daraufhin, wie berichtet wird, die Listendritte, Elisabeth Leitner-Rauchdobler, aus der Fraktion. Leitner-Rauchdobler hatte angekündigt gehabt, gegen Lackner eine Klage einbringen zu wollen. Als Begründung verwies sie auf Behauptungen von Lackner, sie, Leitner-Rauchdobler, sei lediglich durch eine Intrige im Jahr 2015 auf einen sicheren Listenplatz gelangt.

 

Pikant: Zudem soll zwischen den Daten des Bank- und des Transparenzkontos die eine oder andere Differenz bestehen. Weiters sei es zu aufklärungswürdigen Zahlungen gekommen, etwa für ein Büro in der Linzer Tabakfabrik, das von Potocnik privat angemietet worden war. Potocnik sagte dazu, in diesem Büro hätten Sitzungen der Partei stattgefunden. Dem steht gegenüber, dass die Fraktion NEOS seit 2016 über ein eigenes Büro im Rathaus verfügt.

 

Als fragwürdig werden in den Medienberichten auch Zahlungen an das Stadtmagazin Linza bezeichnet. Bezahlt wurde angeblich für Werbung, erschienen seien allerdings Berichte über Potocnik. Er räumte inzwischen auch ein, dass Gelder der Partei an Bürgerinitiativen geflossen seien, von denen einzelne nun für die NEOS kandidieren.

 

In den Artikeln heißt es schließlich, der Spitzenkandidat der NEOS und Gemeinderat Lorenz Potocnik habe jetzt einige Fragen zu beantworten und insbesondere jene Transparenz zu zeigen, welche die NEOS von den anderen Parteien stets einfordern. Potocnik seinerseits erklärte, ein gutes Gewissen und alle Unterlagen einem Rechnungsprüfer übergeben zu haben.

 

Die pinke Polit-Posse dürfte also bald in die nächste Runde gehen….

Heftige Turbulenzen bei den NEOS in Linz

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Bis zum 20. März läuft bei den NEOS in Linz ein offener Wahlprozess, um die Liste für die Gemeinderatswahl am 26. September zu erstellen. Doch das dürfte derzeit bei den Pinken in den Hintergrund treten. Denn wie kolportiert wird, stehen personelle Querelen, finanzielle Ungereimtheiten und inhaltliche Differenzen bei den NEOS in Linz im Vordergrund.

 

Gleich mehrere Tageszeitungen berichten in Oberösterreich vom Clinch zwischen den möglichen Kandidatinnen und Kandidaten, die sich wegen wechselseitiger Vorwürfe – etwa lediglich durch Intrigen auf einen Listenplatz gelangt zu sein – mit Klagen und Gegenklagen bedrohen. Der Führer der dreiköpfigen NEOS-Gemeinderatsfraktion, Lorenz Potocnik, und die Parteikollegin Olga Lackner warfen daraufhin, wie berichtet wird, die Listendritte, Elisabeth Leitner-Rauchdobler, aus der Fraktion. Leitner-Rauchdobler hatte angekündigt gehabt, gegen Lackner eine Klage einbringen zu wollen. Als Begründung verwies sie auf Behauptungen von Lackner, sie, Leitner-Rauchdobler, sei lediglich durch eine Intrige im Jahr 2015 auf einen sicheren Listenplatz gelangt.

 

Pikant: Zudem soll zwischen den Daten des Bank- und des Transparenzkontos die eine oder andere Differenz bestehen. Weiters sei es zu aufklärungswürdigen Zahlungen gekommen, etwa für ein Büro in der Linzer Tabakfabrik, das von Potocnik privat angemietet worden war. Potocnik sagte dazu, in diesem Büro hätten Sitzungen der Partei stattgefunden. Dem steht gegenüber, dass die Fraktion NEOS seit 2016 über ein eigenes Büro im Rathaus verfügt.

 

Als fragwürdig werden in den Medienberichten auch Zahlungen an das Stadtmagazin Linza bezeichnet. Bezahlt wurde angeblich für Werbung, erschienen seien allerdings Berichte über Potocnik. Er räumte inzwischen auch ein, dass Gelder der Partei an Bürgerinitiativen geflossen seien, von denen einzelne nun für die NEOS kandidieren.

 

In den Artikeln heißt es schließlich, der Spitzenkandidat der NEOS und Gemeinderat Lorenz Potocnik habe jetzt einige Fragen zu beantworten und insbesondere jene Transparenz zu zeigen, welche die NEOS von den anderen Parteien stets einfordern. Potocnik seinerseits erklärte, ein gutes Gewissen und alle Unterlagen einem Rechnungsprüfer übergeben zu haben.

 

Die pinke Polit-Posse dürfte also bald in die nächste Runde gehen….