SPÖ „Brauner-Büro“ vor Verlängerung – Kosten: € 365.000 pro Jahr!

Zur-Sache.at; Foto: wikipedia.at/ Ferdipay
Zur-Sache.at; Foto: wikipedia.at/ Ferdipay

Ein ÖVP-Antrag, den Betrieb des Büros einzustellen, wurde von SPÖ, NEOS und Grünen abgelehnt. Nun drohen weiterhin Kosten in Höhe von € 365.000 pro Jahr!

 

€ 750.000 Personalkosten – keine Ziele

Anfang März 2021 berichtete der Wiener Stadtrechnungshof (RH), dass das Büro der roten Ex-Stadträtin Brauner in nur 26 Monaten 750.000 Euro an Personalkosten verursacht hat. Konkret messbare Ziele des Büros gab es keine. Die Wirksamkeit und Zielerfüllung der Arbeit von Brauner und ihrer zwei Mitarbeiter konnte daher nur bedingt überprüft werden. Zur-Sache.at hat berichtet.

Nun der nächste Skandal: Das teure Sinnlos-Büro von Brauner steht trotz Kritik des Wiener Rechnungshofs vor der Verlängerung. Der ÖVP-Antrag, den Betrieb des Büros einzustellen, wurde von SPÖ, NEOS und Grünen abgelehnt.

 

Foto: Garima Smesnik

Foto: Garima Smesnik

„Verbrennung von Steuergeld“

„Durch mangelnde Transparenz, teure Versorgungsposten und der „Weil´s immer schon so war“ – Mentalität der SPÖ verbrennt man Steuergeld und fördert Politikverdrossenheit“, stellt der dritte Landtagspräsident in Wien, Manfred Juraczka (ÖVP) fest. Juraczka verweist auf den Wiener Rechnungshof-Bericht und ergänzt: „Das Brauner-Büro verfolgt keine messbaren Ziele. Das beweist auch der Wiener RH-Bericht. Nun soll die „Tätigkeit“ des Büros auch noch verlängert werden. Das ist absolut unverständlich und wird von uns als ÖVP entschieden abgelehnt.“

Im Sommer 2021 soll über die Verlängerung des „Büros für Daseinsversorgung“ entschieden werden.