Wahrheit statt anpatzen #2 – 30 Umfragen, gleiches Ergebnis

Grafik: Zur-Sache, Foto: iStock / PeopleImages
Grafik: Zur-Sache, Foto: iStock / PeopleImages

Zahlreiche Umfragen aus 2016 beweisen ein gleiches Stimmungsbild. Dennoch erhob die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) den Vorwurf, dass im Jahr 2016 mithilfe „manipulierter Umfragen“ ein Zerrbild zugunsten Sebastian Kurz gezeichnet worden sein könnte. Zur-Sache präsentiert die Fakten.

 

30 Umfragen, gleiches Bild

Der Vorwurf der WKStA ist, dass das Umfeld von Sebastian Kurz die ÖVP unter dessen Vorgänger Mitterlehner schlecht aussehen hätte lassen, um die pro-Kurz Stimmung innerhalb der Partei zu intensivieren. Die Staatsanwaltschaft macht diesen Vorwurf anhand von Umfragen fest, die sich Zur-Sache näher angesehen hat.

 

 

Über 30 Umfragen gab es im Zeitraum von Anfang 2016 bis zur Wahl Sebastian Kurz‘ als Parteiobmann. Der Großteil (!) der Umfragen sah die ÖVP zwischen 18 % und 20 % der Wählerstimmen.

 

Konkrete Beispiele

 

SORA Eigenauftrag vom 20.08.2016 sieht ÖVP bei 18 %

 

 

Unique Research im PROFIL vom 26.11.2016 sieht ÖVP bei 19 %

 

 

Unique Research in der Heute vom 27.01.2017 sieht ÖVP bei 19 %