Für Arbeits-und Wirtschaftsminister Martin Kocher ist die Senkung der Lohnnebenkosten für Dienstgeber ein wichtiges Anliegen. Mit dieser Maßnahme sollen die Dienstgeber um 350 Mio. € entlastet werden. Foto: BKA / Christopher Dunker

Wie letzte Woche beim Ministerrat beschlossen wurde, werden neben der Abschaffung der Kalten Progression und der Valorisierung der Sozialleistungen auch die Lohnnebenkosten gesenkt (Zur-Sache berichtete). Insgesamt sollen damit die Arbeitgeber um 350 Mio. € pro Jahr entlastet werden.

 

Weiteres Teil im Puzzle der Entlastungsmaßnahmen

Mit der Senkung des Dienstgeberbeitrags zum Familienlastenausgleichsfonds von 3,9 auf 3,7 % sollen die Dienstgeber jährlich um 350 Mio. € entlastet werden. Das soll auch ein Signal für die nun startenden Lohnverhandlungen sein. „Je nach Unternehmensgröße können unterschiedlich große Entlastungen sichergestellt werden, die in weiterer Folge für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verwendet werden können“, so Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher.

Bereits im Juni wurde damit begonnen, auch die Dienstgeber zu entlasten. Neben einer Senkung des Unfallversicherungsbeitrags, einer Erhöhung des Insolvenz-Entgeltfonds und der Möglichkeit einer steuer- und abgabenfreien Prämie in der Höhe von 3.000 €, nimmt die Senkung der Lohnnebenkosten den neuesten Platz in der Reihe der Entlastungen ein.

 

Konkrete Beispiele

Beispiel 1: Ein Bauunternehmen mit 200 Beschäftigten wird durch die Senkung der Lohnnebenkosten insgesamt um rund 32.000 Euro jährlich entlastet.

Beispiel 2: Ein Handelsunternehmen mit 1.000 Beschäftigten wird um rund 151.000 Euro jährlich entlastet.

Damit haben Unternehmen mehr Geld zur Verfügung, das beispielsweise für die Beschäftigung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder in Aus- und Weiterbildungen für bestehende Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verwendet werden kann.

Für Arbeits-und Wirtschaftsminister Martin Kocher ist die Senkung der Lohnnebenkosten für Dienstgeber ein wichtiges Anliegen. Mit dieser Maßnahme sollen die Dienstgeber um 350 Mio. € entlastet werden. Foto: BKA / Christopher Dunker
Für Arbeits-und Wirtschaftsminister Martin Kocher ist die Senkung der Lohnnebenkosten für Dienstgeber ein wichtiges Anliegen. Mit dieser Maßnahme sollen die Dienstgeber um 350 Mio. € entlastet werden. Foto: BKA / Christopher Dunker

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