Frauenmorde: „Dürfen Augen nicht vor den Fakten verschließen“

"Dürfen Augen nicht vor Fakten verschließen", so Ministerin Susanne Raab - Foto: BKA/Andy Wenzel
"Dürfen Augen nicht vor Fakten verschließen", so Ministerin Susanne Raab - Foto: BKA/Andy Wenzel

Der Schock im Land ist nach wie vor groß: Zu Wochenbeginn hat ein Somalier zwei Frauen in Wien Favoriten ermordet. Diese Gewalttat reiht sich in eine traurige Reihe von Frauenmorden in Österreich ein. Bereits 21 Frauen wurden in Österreich im Jahr 2021 getötet. Die Statistik beweist: Rund 50 % aller Morde an Frauen in unserem Land werden von Ausländern, oftmals Asylwerber, begangen.

 

„Falsch verstandene Toleranz bringt den Opfern von Gewalt nichts“

Klare Worte zu den aktuellen Morden findet Frauenministerin Susanne Raab. „Ich bin entsetzt über die Brutalität dieses neuerlichen Frauenmordes. Und für mich ist klar, dass wir auch nicht die Augen vor den Fakten verschließen dürfen oder es unter den Teppich kehren, wenn hier ein überproportionaler Anteil der Täter aus dem Ausland kommt.“ Zudem betont die Ministerin, dass „falsch verstandene Toleranz den Opfern von Gewalt gar nichts bringe“.

 

Statistik beweist: 50 % aller Frauenmorde durch Ausländer

Ein Blick auf die Statistik belegt die von Ministerin Raab angesprochenen Fakten. So wurden im Jahr 2021 rund 50 % aller Morde von Ausländern, oftmals von Asylwerbern, durchgeführt.

Konkret zeigt die Statistik aus dem Bundesinnenministerium auf, dass von 17 mutmaßlichen Tätern 8 einen Migrationshintergrund hatten. Von diesen waren 10 Verdächtige aus Österreich, 3 aus Afghanistan und ein Tatverdächtiger jeweils aus Serbien, Bosnien, Syrien und Somalia, wie auch die Tageszeitung Heute berichtete.

 

Regierung beschloss umfangreiches Gewaltschutzprogramm

Bereits im Mai beschloss die Bundesregierung ein umfassendes Maßnahmenpaket gegen Gewalt in der Privatsphäre, gegen Frauen und Kinder. Klar stellte damals am Rande einer Pressekonferenz auch der Bundeskanzler Sebastian Kurz, dass es an Geld „sicherlich nicht scheitern werde“ beim Gewaltschutz.

Zu den beschlossenen Maßnahmen gehörten unter anderem etwa die Wiedereinführung der proaktiven Datenübermittlung bei Stalkingfällen, verstärkte Fallkonferenzen oder auch die Intensivierung der Sensibilisierungskampagne zu Gewalt an Frauen und Mädchen. Zur-Sache dokumentierte den Maßnahmenkatalog bereits ausführlich.

 

Volle Härte gegen importierte Ehrkulturen

Frauen- und Integrationsministerin Raab bekräftige anlässlich der Frauenmorde in Favoriten, dass man weiterhin „mit voller Härte“ gegen diese Täter vorgehen und „importierte Ehrkulturen und patriarchale Gesellschaften“ bekämpfen müsse. „Denn sie sind eine Gefahr für die Gleichberechtigung und letztlich auch für die Sicherheit von Frauen in unserem Land“, so die Ministerin.