Innenpolitik

ÖVP verurteilt mutmaßlich linksextremen Angriff auf Couleurstudenten in Innsbruck

In Innsbruck kam es beim Pennälertag zu gewaltvollen - mutmaßlich linksextremen -Übergriffen auf zwei Coleurstudenten. Die ÖVP verurteilt die Übergriffe scharf. Foto: iStock / FotoGablitz

Die Volkspartei reagiert empört auf einen Angriff auf zwei Mitglieder der ÖCV-Verbindung Rudolfina Wien, der sich am Pfingstwochenende am Rande des 82. Pennälertags des Mittelschüler-Kartell-Verbands in Innsbruck ereignet hat.

 

Laut Zeugen skandierte Angreifer „Antifa“

Die beiden Couleurstudenten wurden laut Berichten zunächst verbal attackiert und beraubt, bevor sie so schwer verletzt wurden, dass eine teils stationäre Behandlung im Krankenhaus notwendig war. Zeugen zufolge skandierten die Angreifer während der Tat „Antifa“.

 

Marchetti „Null Toleranz für Extremismus jeglicher Herkunft“

ÖVP-Generalsekretär Nico Marchetti sprach in einer Aussendung von einem „brutalen mutmaßlich linksextremen Angriff“, der „auf das Schärfste zu verurteilen“ sei und lückenlos aufgeklärt werden müsse. Er warnte vor einer gesellschaftlichen Tendenz, „dass Gewalt von Linksextremisten gegenüber konservativen und katholischen Gruppen zunehmend hingenommen wird“. Für die Volkspartei gelte: „Null Toleranz für Extremismus jeglicher Herkunft. Gewalt hat in Österreich keinen Platz – ganz gleich welche Motivation dahintersteckt.“ Angriffe aufgrund der Zugehörigkeit zu einer katholischen Studentenverbindung oder politischer Ansichten sind laut ÖVP-General „ein alarmierendes Zeichen politischer Verrohung, das absolut nicht zu tolerieren ist“

 

Fürlinger sieht Angriff auf Meinungsfreiheit

ÖVP-Justizsprecher Klaus Fürlinger, selbst Mitglied einer MKV-Verbindung, bezeichnete den Angriff als „Angriff auf Demokratie und Meinungsfreiheit“ und kritisierte, dass extremistische Gewalttaten „leider oft wortlos hingenommen“ würden, „gerade, wenn die Opfer aus dem christlich-konservativen Bereich kommen.“ Fürlinger forderte eine strafrechtliche Verfolgung der Täter „mit der gebotenen Härte“.