Breitbandausbau und Digitalisierung in junger Hand

Florian Tursky wird neuer Staatssekretär im Finanzministerium. Foto: Land Tirol
Florian Tursky wird neuer Staatssekretär im Finanzministerium. Foto: Land Tirol

Mit der Regierungsumbildung wird auch ein neues Staatssekretariat für Digitalisierung und Breitbandausbau geschaffen.  Diese Aufgaben waren bisher auf zwei Ressorts verteilt und werden nun in einem Staatssekretariat im Finanzministerium gebündelt. Zur Sache porträtiert den neuen Staatsekretär Florian Tursky.

Digitaler Anschluss für alle

„Wir leben in einer Zeit, in der wir den digitalen Anschluss in Österreich weiter ausbauen müssen“, erklärte Bundeskanzler Karl Nehammer zur Dringlichkeit der digitalen Versorgung vor allem in den Gemeinden und ländlichen Regionen. Die Verantwortung für dieses wichtige Zukunftsthema legt der Kanzler in junge Hände. Florian Tursky aus Innsbruck, bisher Büroleiter von Tirols Landeshauptmann Günther Platter, wird dem neu geschaffenen Staatssekretariat als Staatsekretär vorstehen.

 

Netzwerker in Land und Bund

Tursky, ist 33 Jahre alt und sowohl in der öffentlichen Verwaltung als auch in der Volkspartei bestens vernetzt. Seine ersten politischen Schritte machte er in der Schülerunion und in der Jungen ÖVP Tirol, für die er von 2006 bis 2010 als Landesgeschäftsführer agierte.

Der Absolvent (MBA und MSc) der Donau-Uni Krems war zwischen 2010 und 2017 in der Privatwirtschaft tätig und sammelte dort als Standortleiter einer Agentur und Geschäftsführer von 3D Elements Führungserfahrung.

2017 zog es Tursky auf Bitte von Landeshauptmann Günther Platter wieder in die Politik. Zuerst als Pressesprecher Platters und nach der erfolgreich geschlagenen Landtagswahl 2018 als Büroleiter und somit engster Vertrauten des Tiroler Landeshauptmanns. In dieser Zeit erarbeitete sich Tursky vor allem in der Bund-Länder Zusammenarbeit einen guten Ruf.

In seiner spärlichen Freizeit führen ihn besonders im Winter Skitouren auf die Tiroler Gipfel.