Jetzt kommt Bewegung in den Schulalltag. Foto: iStock SerrNovik

Bewegung und Sport sind maßgeblich für die physische und psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. An Schulen werden bereits jetzt rund 600 Mio. Euro pro Jahr in Unterrichtsstunden für Bewegung und Sport investiert. Um zusätzlich eine Kultur der Bewegung zu etablieren, wurde ein „3-Säulen-Modell“ entwickelt.

 

Das „3-Säulen-Modell“ der Bewegung

Das Sport- und das Bildungsministerium bringen bis zu 5 Mio. Euro auf, um den Sport im Schulalltag mit dem „3-Säulen-Modell“ weiter zu fördern. In den Modellregionen soll in Schulen und Kindergärten ab dem Schuljahr 2022/23 zusätzlich Bewegung und Sport gefördert werden. Die Vorschläge für die Modellregionen werden bis 18. Februar von den Bundesländern ausgearbeitet. Die „3-Säulen“ im Überblick:

  1. Säule: Zusätzliche Bewegungseinheiten in einzelnen Unterrichtsfächern und/oder während Pausen
  2. Säule: Das schulische Sport- und Bewegungsangebot durch externe Vereine ausbauen
  3. Säule: Spezifische Angebote ausbauen um die Bewegung im Alltag zu fördern

 

Mit diesen Mitteln werde die schrittweise Umsetzung der täglichen Bewegungseinheit ab dem Schuljahr 2022/23 in ausgewählten Pilotregionen ermöglicht“, freut sich der VP-Sportsprecher im Nationalrat Christoph Zarits über die Umsetzung dieser wichtigen sportpolitischen Maßnahme.

Zarits verweist auf Langfristigkeit und Perspektiven des Projekts: „Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit den Schulen, den Ländern und dem organisierten Sport erste Erfahrungen bei der Umsetzung der Pilotregionen zu sammeln und erwarten die Vorschläge aus den Ländern.“

 

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Mit dem 3-Säulen-Modell in den Modellregionen zur täglichen Bewegungseinheit in Schulen sei ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, betonte Zarits. „Mit diesen Modellregionen setzen wir den ersten Schritt und wir werden parallel dazu die Umsetzung und österreichweite Ausrollung, wie im Regierungsprogramm vereinbart, forcieren“, so der ÖVP-Sportsprecher abschließend.