Kritische Bilanz politischer Turbulenzen

Eine Bilanz der Ära von Kanzler Sebastian Kurz (r.): Michael Fleischhacker (l.) moderiert die Panels zur Präsentation des Jahrbuchs für Politik am Freitag, 22. April ab 10.30 Uhr in der Urania in Wien. Screenshot: Servus-TV
Eine Bilanz der Ära von Kanzler Sebastian Kurz (r.): Michael Fleischhacker (l.) moderiert die Panels zur Präsentation des Jahrbuchs für Politik am Freitag, 22. April ab 10.30 Uhr in der Urania in Wien. Screenshot: Servus-TV

Das „Österreichische Jahrbuch für Politik“ ist ein Standardwerk – und die Ausgabe für das Jahr 2021 wird am Freitag, 22. April vormittags in Wien in der Urania präsentiert. Unter Moderation des Journalisten Michael Fleischhacker diskutieren Publizisten, Politiker und Publikum die aktuellen und relevanten Themen. Info und online-Anmeldung hier.

 

Überparteilich und sachlich

Seit 1977 dokumentiert die Politische Akademie jährlich das politische und volkswirtschaftliche Geschehen im „Österreichischen Jahrbuch für Politik“. Überparteilich und sachlich werden komplexe politische Vorgänge analysiert und diskutiert. Bei der Präsentation der neuen Ausgabe am 22. April 2022 geben die Herausgeber und ausgewählte Autorinnen und Autoren in Talk-Runden Einblicke in das abgelaufene politische Jahr 2021. Sie spannen einen Bogen über Wirtschaft, Politik und Medien. Für das Jahr 2021 bedeutet dies eine kritische Bilanz teils erheblicher politischer Turbulenzen.

 

Von der Unterstellung zur Untersuchung

Alleine einige der Titel ausgewählter Beiträge lassen eine eingehende und kritische Befassung mit den aktuellen und relevanten Themen erwarten. Dazu zählt unter anderem der Ibiza-Untersuchungsausschuss.

Dazu schreibt der langjährige Präsident des Nationalrats, Andreas Khol, unter dem Titel „Wie aus politischen Unterstellungstribunalen wieder parlamentarische Untersuchungsausschüsse werden könnten“.

Und der Direktor des Instituts für Parlamentarismus, Werner Zögernitz, analysiert „Unterschiede zwischen den Verfahren in Untersuchungsausschüssen und bei Gerichten/Ermittlungsbehörden“.

Da dies alles Folgen für die Politik hatte, stellt die Präsidentin der Politischen Akademie, Bettina Rausch, ihre Betrachtung des Jahres 2021 unter den Titel: „Polarisierung, Skandalisierung, Moralisierung. Ein schwieriges Jahr für Demokratie und Politik.“

 

"Es war ein schwieriges Jahr für Demokratie und Politik": Bettina Rausch, Präsidentin der Politischen Akademie und Mit-Herausgeberin des Jahrbuchs für Politik. Foto: Monihart

„Es war ein schwieriges Jahr für Demokratie und Politik“: Bettina Rausch, Präsidentin der Politischen Akademie und Mit-Herausgeberin des Jahrbuchs für Politik. Foto: Monihart

 

Programm

09:30 – 10:30 Uhr | Empfang mit Jahrbuch-Frühstück

10:30 – 12:00 Uhr | Talk-Runden

Herausgeber im Gespräch – Präsentation des Jahrgangsbandes 2021

  • Dr. Andreas Khol (Ehemaliger Präsident des Nationalrates)
  • Abg. z.NR Mag. Bettina Rausch, MBA (Präsidentin der Politischen Akademie)

Panel 1: Deutschland hat eine neue Regierung. Die Ampelkoalition und die Folgen für Europa.

  • Dr. Karl Jurka (Strategischer Politikberater)
  • Christian Ultsch (Leiter Außenpolitik-Ressort der Presse)

Panel 2: Die österreichischen Parteien im Wandel – Kooperation und Umgang miteinander

  • Antonia Gössinger (ehem. Chefredakteurin der Kleinen Zeitung Kärnten)
  • Mag. Bernhard Heinzlmaier (Mitbegründer des Instituts für Jugendkulturforschung)
  • Peter Pelinka (Medienberater, Journalist & Autor)

Panel 3: Die Ära Kurz. Eine erste Bilanz.

  • Wolfgang Sobotka (Präsident des Nationalrates)
  • Richard Grasl (Stv. Chefredakteur Kurier)
  • Walter Hämmerle (Chefredakteur Wiener Zeitung)

Durch die Präsentation führt Michael Fleischhacker (Moderator von Talk im Hangar-7), am Freitag, 22. April ab 9.30 Uhr im Urania Dachsaal, Uraniastraße 1, 1010 Wien.