Klimabonus & Entlastung für Arbeitnehmer

Der ÖAAB-Generalsekretär und VP-Abgeordnete Christoph Zarits zeigt sich erfreut über die ökosoziale Steuerreform. Foto: Büro Christoph Zarits
Der ÖAAB-Generalsekretär und VP-Abgeordnete Christoph Zarits zeigt sich erfreut über die ökosoziale Steuerreform. Foto: Büro Christoph Zarits

Durch die ökosoziale Steuerreform bleibt Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mehr im Börserl. Die Senkung der zweiten und dritten Einkommenssteuerstufe zeige klar die Handschrift des DNA-Reformprogramms  des Österreichischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmerbundes (ÖAAB), betonte der ÖAAB-Generalsekretär und burgenländische VP-Abgeordnete Christoph Zarits.

 

„Entlastung statt Belastung“

Mit der ökosozialen Steuerreform werden die arbeitenden Menschen mit einem Netto-Volumen von 18 Milliarden Euro entlastet. Die Steuerreform wurde im vorigen Jahr von der Koalitionsregierung beschlossen, erste Teile treten bereits heuer in Kraft, der zweite Teil wird im Jänner und Februar im Parlament verabschiedet.

Bei der ökosozialen Steuerreform handle es sich um das größte Entlastungspaket in der Geschichte, betonte der ÖAAB-Generalsekretär und burgenländische VP-Abgeordnete Christoph Zarits. „Es ist besonders erfreulich, dass unsere Forderungen nach Senkung der zweiten und dritten Einkommenssteuerstufe, die Entlastung von niedrigen Einkommen und die Erhöhung des Familienbonus Plus von 1.500 auf 2.000 Euro pro Jahr umgesetzt werden“, so Zarits in einer Aussendung.

 

Belohnung von klimafreundlichem Verhalten

Für den ÖAAB sei auch immer klar gewesen, dass klimafreundliches Verhalten billiger werden muss, wobei es zu keiner Verschlechterung für Pendler kommen dürfe. „Wer gerade in ländlichen Regionen auf das Auto angewiesen ist, kann nicht schlechter gestellt werden, als jemand, der im urbanen Raum gute öffentliche Anbindungen genießt“, so Zarits weiter.

 

Der Klimabonus sorgt für regionale Entlastung. Grafik: Zur-Sache, Quelle: BMF

Der Klimabonus sorgt für regionale Entlastung. Grafik: Zur-Sache, Quelle: BMF

 

Die ökologische Transformation habe begonnen und werde nun mit der Einführung des regionalen Klimabonus rückvergütet, hieß es in einer Pressekonferenz von Zarits am Freitag. Basierend auf Faktoren der „Urban-Rural-Typologie“ der Statistik Austria und Daten zur Anbindung an den öffentlichen Verkehr, würden die Mehrausgaben der CO2-Bepreisung pauschal ausgeglichen.

 

Steuerfreie Prämie bis zu 3.000 €

„Eine weitere langjährige Forderung des ÖAAB ist die steuerliche Begünstigung des Mitarbeiter-Beteiligungsmodelles“, so Zarits weiter. Als ein Teil der ökosozialen Steuerreform werden Prämien bis 3.000 Euro künftig steuerfrei gestellt. davon würden die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer direkt und unkompliziert profitieren, zeigte sich der ÖAAB-Generalsekretär erfreut über die Maßnahme.

 

 

So würde den Arbeitnehmern auf der einen Seite mehr Geld zu Verfügung stehen und auf der anderen Seite würde damit die Bindung der Beschäftigten an das Unternehmen gestärkt. Das gemeinsame, verbindende Element zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer stehe im Mittelpunkt. „Während die SPÖ-Burgenland Menschen mit Steuern und Abgabenerhöhungen belastet, sorgt der ÖAAB gemeinsam mit der Bundesregierung für mehr Geld im Börserl der Burgenländerinnen und Burgenländer“, so Zarits abschließend.