Comeback: Österreich auf Platz 1 in EU bei Corona-Hilfen

Foto: iStock/marchmeena29
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Wirtschaft & Hotellerie bestätigen Wirksamkeit der Corona-Hilfen in der Praxis

 

Umfangreichste Unterstützungen pro Kopf

In Österreich gibt es mehr Hilfe pro Kopf als in anderen Ländern: In den Jahren 2020 und 2021 hat Österreich insgesamt über 10 % des Brutto-Inlandsproduktes (BIP) für COVID-Hilfsmaßnahmen verwendet. Der EU-Durchschnitt beträgt 5,5 % des BIP. Das bestätigt das Wirtschaftsinstitut EcoAustria.

 

Konjunkturbelebende Maßnahmen

Die Bundesregierung ermöglichte durch die Bereitstellung von umfangreichen finanziellen Mitteln die nötigen Maßnahmen im Bereich der Gesundheits- und Sozialpolitik. Daher stiegen die Ausgaben im Staatsbudget gegenüber 2019 um 24,4 Mrd. Euro. Durch dieses Geld konnte auch die Eindämmung der Corona-Infektionen ermöglicht werden.

Zudem wurde ausreichend finanzieller Spielraum in der Budgetpolitik der Regierung geschaffen, um die Unterstützung der heimischen Unternehmen zu gewährleisten. Diese Hilfen dienen als konjunkturbelebende Maßnahmen und sichern so auch die Liquidität der österreichischen Betriebe in der schwierigen Corona-Zeit ab. Diese Gelder stehen laut Finanzministerium auch deshalb zur Verfügung, da in den Jahren vor der Corona-Krise von der Regierung eine solide Budgetpolitik betrieben wurde.

 

Ein genauer Blick zeigt: Trotz der hohen budgetären Ausgaben im Zuge der COVID-19-Krise, blieb die Schuldenquote Ende 2020 (83,9 % des BIP) unter dem Niveau des Höchststandes im Jahr 2015 (84,9 % des BIP).

 

Kontinuierlich fallende Schuldenquote

Bereits ab 2022 ist wieder mit einer Rückkehr zu einer kontinuierlich fallenden Schuldenquote zu rechnen. Die Zahlen der WIFO-Prognose bestätigen das. So nimmt der reale BIP bereits wieder im Jahr 2021 um 1,5 % und im Jahr 2022 um 4,7 % zu.

„Das Krisenjahr 2020 hat auch im Budget tiefe Spuren hinterlassen. Für die Rettung von Gesundheit, Arbeitsplätzen und Unternehmen haben wir viel Geld in die Hand genommen, gleichzeitig sind auch die Einnahmen aufgrund der wirtschaftlichen Situation eingebrochen. Die gute und vorausschauende Budgetpolitik der vergangenen Jahre hat uns hier geholfen und Österreich finanziert sich immer noch zu relativ günstigen Konditionen auf den Finanzmärkten“, so Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP).

Foto: BMF/ Wenzel

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Unterstützungen in der Praxis

Zur-Sache.at sprach mit betroffen Unternehmern und Touristikern und fragte nach, wie die Hilfsmaßnahmen und Initiativen der Bundesregierung in der Praxis ankommen.

 

Anna Geiger-Vergeiner, geschäftsführende Gesellschafterin der Vergeiner’s Traube GmbH in Lienz, Tirol erklärt: „Der Ausfallsbonus ist gerade jetzt besonders wichtig. Wir können seit Monaten nur Geschäftsreisende in unserem Hotel empfangen. Die Unterstützungen der Regierung helfen uns, unseren Betrieb am Laufen zu halten.“

Foto: Anna Geiger-Vergeiner

Foto: Anna Geiger-Vergeiner

 

Martina Pfluger, Geschäftsführerin der House of Dancing – Tanzschuhe e.U. in Wien erklärt: „Mit dem Verlauf der Pandemie war es von besonderer wirtschaftlicher Bedeutung, auf die Erhaltung der notwendigen Liquidität in meinem Unternehmen zu achten. Mit den unterschiedlichen Corona-Unterstützungsmaßnahmen durch die Bundesregierung konnten ich die Lockdown Ausfälle und entsprechende Umsatzeinbrüche besser abfedern.“

Foto: Martina Pfluger

Foto: Martina Pfluger

 

„Der Grüne Pass ist die einzige Möglichkeit, normales Reisen wieder zu ermöglichen. Wir Tiroler werden dazu unseren Beitrag leisten. Die Corona-Förderungen sind gut und richtig. Für uns ist aber besonders wichtig, dass wir bald wieder aufsperren dürfen und unsere Gäste willkommen heißen können“, so Franz Staggl, Wirt des Arzlerhof im Tiroler Arzl im Pitztal.

Foto: Franz Staggl/Arzlerhof in Arzl im Pitztal-Tirol

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Comeback: Österreich auf Platz 1 in EU bei Corona-Hilfen

Foto: iStock/marchmeena29
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Wirtschaft & Hotellerie bestätigen Wirksamkeit der Corona-Hilfen in der Praxis

 

Umfangreichste Unterstützungen pro Kopf

In Österreich gibt es mehr Hilfe pro Kopf als in anderen Ländern: In den Jahren 2020 und 2021 hat Österreich insgesamt über 10 % des Brutto-Inlandsproduktes (BIP) für COVID-Hilfsmaßnahmen verwendet. Der EU-Durchschnitt beträgt 5,5 % des BIP. Das bestätigt das Wirtschaftsinstitut EcoAustria.

 

Konjunkturbelebende Maßnahmen

Die Bundesregierung ermöglichte durch die Bereitstellung von umfangreichen finanziellen Mitteln die nötigen Maßnahmen im Bereich der Gesundheits- und Sozialpolitik. Daher stiegen die Ausgaben im Staatsbudget gegenüber 2019 um 24,4 Mrd. Euro. Durch dieses Geld konnte auch die Eindämmung der Corona-Infektionen ermöglicht werden.

Zudem wurde ausreichend finanzieller Spielraum in der Budgetpolitik der Regierung geschaffen, um die Unterstützung der heimischen Unternehmen zu gewährleisten. Diese Hilfen dienen als konjunkturbelebende Maßnahmen und sichern so auch die Liquidität der österreichischen Betriebe in der schwierigen Corona-Zeit ab. Diese Gelder stehen laut Finanzministerium auch deshalb zur Verfügung, da in den Jahren vor der Corona-Krise von der Regierung eine solide Budgetpolitik betrieben wurde.

 

Ein genauer Blick zeigt: Trotz der hohen budgetären Ausgaben im Zuge der COVID-19-Krise, blieb die Schuldenquote Ende 2020 (83,9 % des BIP) unter dem Niveau des Höchststandes im Jahr 2015 (84,9 % des BIP).

 

Kontinuierlich fallende Schuldenquote

Bereits ab 2022 ist wieder mit einer Rückkehr zu einer kontinuierlich fallenden Schuldenquote zu rechnen. Die Zahlen der WIFO-Prognose bestätigen das. So nimmt der reale BIP bereits wieder im Jahr 2021 um 1,5 % und im Jahr 2022 um 4,7 % zu.

„Das Krisenjahr 2020 hat auch im Budget tiefe Spuren hinterlassen. Für die Rettung von Gesundheit, Arbeitsplätzen und Unternehmen haben wir viel Geld in die Hand genommen, gleichzeitig sind auch die Einnahmen aufgrund der wirtschaftlichen Situation eingebrochen. Die gute und vorausschauende Budgetpolitik der vergangenen Jahre hat uns hier geholfen und Österreich finanziert sich immer noch zu relativ günstigen Konditionen auf den Finanzmärkten“, so Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP).

Foto: BMF/ Wenzel

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Unterstützungen in der Praxis

Zur-Sache.at sprach mit betroffen Unternehmern und Touristikern und fragte nach, wie die Hilfsmaßnahmen und Initiativen der Bundesregierung in der Praxis ankommen.

 

Anna Geiger-Vergeiner, geschäftsführende Gesellschafterin der Vergeiner’s Traube GmbH in Lienz, Tirol erklärt: „Der Ausfallsbonus ist gerade jetzt besonders wichtig. Wir können seit Monaten nur Geschäftsreisende in unserem Hotel empfangen. Die Unterstützungen der Regierung helfen uns, unseren Betrieb am Laufen zu halten.“

Foto: Anna Geiger-Vergeiner

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Martina Pfluger, Geschäftsführerin der House of Dancing – Tanzschuhe e.U. in Wien erklärt: „Mit dem Verlauf der Pandemie war es von besonderer wirtschaftlicher Bedeutung, auf die Erhaltung der notwendigen Liquidität in meinem Unternehmen zu achten. Mit den unterschiedlichen Corona-Unterstützungsmaßnahmen durch die Bundesregierung konnten ich die Lockdown Ausfälle und entsprechende Umsatzeinbrüche besser abfedern.“

Foto: Martina Pfluger

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„Der Grüne Pass ist die einzige Möglichkeit, normales Reisen wieder zu ermöglichen. Wir Tiroler werden dazu unseren Beitrag leisten. Die Corona-Förderungen sind gut und richtig. Für uns ist aber besonders wichtig, dass wir bald wieder aufsperren dürfen und unsere Gäste willkommen heißen können“, so Franz Staggl, Wirt des Arzlerhof im Tiroler Arzl im Pitztal.

Foto: Franz Staggl/Arzlerhof in Arzl im Pitztal-Tirol

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