Erstes Stimmungsbild: Mathematura „fair und angemessen“

Bildungsminister Heinz Faßmann. Foto: BKA/ Andy Wenzel
Bildungsminister Heinz Faßmann. Foto: BKA/ Andy Wenzel

Die vergangene Woche war eine entscheidende für alle Schüler in Österreich: Die Schulen wurden wieder für den Präsenzunterricht geöffnet und die Matura startete. Begleitet wurden die Öffnungen von einer umfassenden Teststrategie und weiteren Schutzmaßnahmen. Im Interview mit Zur-Sache zieht Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) eine erste positive Bilanz zu den Öffnungen und der Matura, er hofft auf weitere Normalität im Herbst. 

 

Die Schulen sind seit einer Woche wieder im Vollbetrieb. Wie sieht Ihre erste Bilanz aus?

Das beste Zeichen ist, dass der „Schulstart“ ohne besonderen Auffälligkeiten über die Bühne gegangen ist. Ich bin sehr froh, dass nun wieder alle Kinder an ihren Standorten lernen, ihre Freundinnen und Freunde noch treffen und das Schuljahr noch gut abschließen können. Die derzeit fallenden Zahlen helfen uns dabei ebenso wie unsere umfangreichen Schutzmaßnahmen an den Schulen. Alle Schülerinnen und Schüler werden jetzt dreimal in der Woche getestet.

 

Die Schultests werden jetzt auch im Gasthaus oder im Sportverein anerkannt. Sind die Testpässe überall angekommen?

Ja, die Schülerinnen und Schüler haben seit der allgemeinen Öffnung am vorigen Mittwoch bereits zwei Sticker geklebt. Sie können mit ihrem Pass zum Fußballtraining, in die Pizzeria oder auch zum Friseur. Gerade von den Sportvereinen habe ich hier sehr positive Rückmeldungen bekommen. Der Pass erleichtert es, Jugendliche wieder in Bewegung zu bringen. Das hat in den Phasen des Homeschoolings doch gelitten. Natürlich freuen sich auch Kinder und Eltern, dass sie in der Regel nicht zusätzlich zu den Schultests noch einmal in eine Teststraße fahren müssen.

Gleichzeitig ist die Matura angelaufen. Gab es Zwischenfälle?

Die Maturantinnen und Maturanten haben bereits ihre schriftliche Klausur in Deutsch und Mathematik absolviert. Beide Prüfungen sind ruhig verlaufen. Es gab einige wenige Fälle, die wegen eines Quarantäne-Bescheids oder wegen eines positiven Corona-Tests nicht antreten durften. Sie werden bei den eigens geschaffenen Ersatz-Terminen im Juni antreten. Nächste Woche stehen die Klausuren in den Sprachen am Plan. Ich drücke allen Maturantinnen und Maturanten weiterhin die Daumen.

 

Mathematik ist ja für viele das Angstfach, es gab in der Vergangenheit viele Nicht Genügend. Wie war die heurige Matura angelegt?

Wir haben die Mathematikmatura überarbeitet. Sie ist weniger textlastig, der Punkteschlüssel ist neu. Von 55 Schulstandorten haben wir bereits Rückmeldungen bekommen, wie die heurige Mathematikmatura eingeschätzt wird. Aus 52 Schulen hieß es: Die Aufgaben sind angemessen. Gelobt wurden die „Fairness“ und „Ausgewogenheit“ der Matura sowie die verständlichere Sprache. Ich bin also zuversichtlich.

 

Wie wird die Schule im Herbst aussehen?

Wir alle wünschen uns eine Rückkehr zur größtmöglichen Normalität. Am meisten werden uns dabei die Impfungen helfen. Die Lehrerinnen und Lehrer werden bereits zum zweiten Mal geimpft. Ein Impfstoff ist auch für ab 16-Jährige zugelassen. Alle rechnen damit, dass es demnächst auch Impfungen für 12- bis 15-Jährige gibt. Damit ist schon einen Gutteil der Schülerinnen und Schüler geschützt. Auch für die Jüngeren wird es im kommenden Schuljahr ein Impfangebot geben, da bin ich sehr optimistisch.

Erstes Stimmungsbild: Mathematura „fair und angemessen“

Bildungsminister Heinz Faßmann. Foto: BKA/ Andy Wenzel
Bildungsminister Heinz Faßmann. Foto: BKA/ Andy Wenzel

Die vergangene Woche war eine entscheidende für alle Schüler in Österreich: Die Schulen wurden wieder für den Präsenzunterricht geöffnet und die Matura startete. Begleitet wurden die Öffnungen von einer umfassenden Teststrategie und weiteren Schutzmaßnahmen. Im Interview mit Zur-Sache zieht Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) eine erste positive Bilanz zu den Öffnungen und der Matura, er hofft auf weitere Normalität im Herbst. 

 

Die Schulen sind seit einer Woche wieder im Vollbetrieb. Wie sieht Ihre erste Bilanz aus?

Das beste Zeichen ist, dass der „Schulstart“ ohne besonderen Auffälligkeiten über die Bühne gegangen ist. Ich bin sehr froh, dass nun wieder alle Kinder an ihren Standorten lernen, ihre Freundinnen und Freunde noch treffen und das Schuljahr noch gut abschließen können. Die derzeit fallenden Zahlen helfen uns dabei ebenso wie unsere umfangreichen Schutzmaßnahmen an den Schulen. Alle Schülerinnen und Schüler werden jetzt dreimal in der Woche getestet.

 

Die Schultests werden jetzt auch im Gasthaus oder im Sportverein anerkannt. Sind die Testpässe überall angekommen?

Ja, die Schülerinnen und Schüler haben seit der allgemeinen Öffnung am vorigen Mittwoch bereits zwei Sticker geklebt. Sie können mit ihrem Pass zum Fußballtraining, in die Pizzeria oder auch zum Friseur. Gerade von den Sportvereinen habe ich hier sehr positive Rückmeldungen bekommen. Der Pass erleichtert es, Jugendliche wieder in Bewegung zu bringen. Das hat in den Phasen des Homeschoolings doch gelitten. Natürlich freuen sich auch Kinder und Eltern, dass sie in der Regel nicht zusätzlich zu den Schultests noch einmal in eine Teststraße fahren müssen.

Gleichzeitig ist die Matura angelaufen. Gab es Zwischenfälle?

Die Maturantinnen und Maturanten haben bereits ihre schriftliche Klausur in Deutsch und Mathematik absolviert. Beide Prüfungen sind ruhig verlaufen. Es gab einige wenige Fälle, die wegen eines Quarantäne-Bescheids oder wegen eines positiven Corona-Tests nicht antreten durften. Sie werden bei den eigens geschaffenen Ersatz-Terminen im Juni antreten. Nächste Woche stehen die Klausuren in den Sprachen am Plan. Ich drücke allen Maturantinnen und Maturanten weiterhin die Daumen.

 

Mathematik ist ja für viele das Angstfach, es gab in der Vergangenheit viele Nicht Genügend. Wie war die heurige Matura angelegt?

Wir haben die Mathematikmatura überarbeitet. Sie ist weniger textlastig, der Punkteschlüssel ist neu. Von 55 Schulstandorten haben wir bereits Rückmeldungen bekommen, wie die heurige Mathematikmatura eingeschätzt wird. Aus 52 Schulen hieß es: Die Aufgaben sind angemessen. Gelobt wurden die „Fairness“ und „Ausgewogenheit“ der Matura sowie die verständlichere Sprache. Ich bin also zuversichtlich.

 

Wie wird die Schule im Herbst aussehen?

Wir alle wünschen uns eine Rückkehr zur größtmöglichen Normalität. Am meisten werden uns dabei die Impfungen helfen. Die Lehrerinnen und Lehrer werden bereits zum zweiten Mal geimpft. Ein Impfstoff ist auch für ab 16-Jährige zugelassen. Alle rechnen damit, dass es demnächst auch Impfungen für 12- bis 15-Jährige gibt. Damit ist schon einen Gutteil der Schülerinnen und Schüler geschützt. Auch für die Jüngeren wird es im kommenden Schuljahr ein Impfangebot geben, da bin ich sehr optimistisch.