Operation „Trojanischer Schild“: Harter Schlag gegen Organisierte Kriminalität gelungen!

Foto: Arno Melicharek
Foto: Arno Melicharek

Im Zuge der internationalen Operation „Trojanischer Schild“ konnten weltweit rund 800 Verdächtige aus dem Umfeld der Organisierten Kriminalität festgenommen werden. Auch in Österreich war der Einsatz ein „durchschlagender Erfolg“, bilanzierte Innenminister Karl Nehammer (ÖVP). Insgesamt beschlagnahmten österreichische Polizisten bei diesem Einsatz zu Wochenbeginn mehrere Waffen, 400 Kilogramm Suchtgift und 200.000 Euro Bargeld. Insgesamt waren 400 Beamte im Einsatz.

 

Kooperation mit FBI & Europol

Bereits seit 01. April arbeitet das Österreichische Bundeskriminalamt (BKA) mit dem amerikanischen FBI, mit Europol und 15 weiteren Ländern intensiv zusammen, erklärte Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) bei einer Pressekonferenz zu Wochenmitte.

Dabei richteten sich die Ermittlungen, die im Zuge der Gesamtoperation unter dem Namen „Achilles“ vorbereitet wurden, in erster Linie gegen Banden der organisierten Kriminalität. Diese haben ihren Ursprung am Westbalkan, sind aber auch in Österreich tätig.

Unter anderem betreiben diese kriminellen Banden einen weltweiten Suchtgift- und Waffenhandel und sind darüber hinaus auch für brutale Gewaltakte verantwortlich, so der Innenminister.

 

Foto: BMI/Jürgen Makowecz

Foto: BMI/Jürgen Makowecz

 

Positive Zwischenbilanz

In Österreich konnte im Zuge der gesamten „Operation Achilles“ bisher 81 Personen festgenommen werden. Zudem wurden 67 Hausdurchsuchungen durchgeführt und 706 Kilogramm Suchtgift beschlagnahmt. Dabei ist die Operation „Achilles“ „bei weitem noch nicht abgeschlossen“, so Nehammer und erklärte weiter, dass die Ermittler noch Monate mit der Auswertung der sichergestellten Daten beschäftigt sein werden. Dadurch sollen auch die weiteren Hintergründe und kriminellen Netzwerke aufgedeckt werden.

„Die internationale Kooperation unserer Polizeibehörden ist ein wesentlicher Schlüssel bei der erfolgreichen Bekämpfung der Organisierten Kriminalität. Dank der guten Kooperation mit dem FBI und Europol ist uns auch Österreich ein durchschlagender Erfolg gegen diese kriminellen Banden gelungen. Wir haben zahlreiche Informationen über die kriminellen Organisationen gewonnen, die in Österreich und im Umfeld unseres Landes operieren. Damit werden wir den Fahndungsdruck weiter verstärken. Kriminelle Organisationen haben in Österreich keinen Platz“, so Nehammer.

 

25 Millionen Telefongespräche und Textnachrichten entschlüsselt

Innenminister Nehammer berichtet, dass es dem FBI gelungen sei, in die verschlüsselte Kommunikation der Mafia-Banden einzudringen. Dabei konnten rund 25 Millionen Telefongespräche und Textnachrichten entschlüsselt werden, in denen neben umfangreichen Suchtgift-Bestellungen sogar Auftragsmorde kommuniziert wurden.

„Die Zusammenarbeit der Polizeibehörden hat somit die Gefährdung von mehr als 100 Menschen verhindert“, so Nehammer.

Der Erfolg dieser Operation sei auch eine Bestätigung dafür, dass zur Bewältigung der „immer größeren Herausforderungen“ auch die entsprechenden Mittel zur Verfügung gestellt werden müssen. „Deshalb haben wir den verstärkten Kampf gegen die Organisierte Kriminalität auch ins Regierungsprogramm aufgenommen“, so der Innenminister.

 

Drogen, Waffen & Bargeld beschlagnahmt

Die Bilder der beschlagnahmten Waffen, Drogen und des Bargelds beweisen den Umfang des Einsatzes in Österreich:

 

Foto: BMI

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Foto: BMI

Foto: BMI

 

Foto: BMI

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Operation „Trojanischer Schild“: Harter Schlag gegen Organisierte Kriminalität gelungen!

Foto: Arno Melicharek
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Im Zuge der internationalen Operation „Trojanischer Schild“ konnten weltweit rund 800 Verdächtige aus dem Umfeld der Organisierten Kriminalität festgenommen werden. Auch in Österreich war der Einsatz ein „durchschlagender Erfolg“, bilanzierte Innenminister Karl Nehammer (ÖVP). Insgesamt beschlagnahmten österreichische Polizisten bei diesem Einsatz zu Wochenbeginn mehrere Waffen, 400 Kilogramm Suchtgift und 200.000 Euro Bargeld. Insgesamt waren 400 Beamte im Einsatz.

 

Kooperation mit FBI & Europol

Bereits seit 01. April arbeitet das Österreichische Bundeskriminalamt (BKA) mit dem amerikanischen FBI, mit Europol und 15 weiteren Ländern intensiv zusammen, erklärte Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) bei einer Pressekonferenz zu Wochenmitte.

Dabei richteten sich die Ermittlungen, die im Zuge der Gesamtoperation unter dem Namen „Achilles“ vorbereitet wurden, in erster Linie gegen Banden der organisierten Kriminalität. Diese haben ihren Ursprung am Westbalkan, sind aber auch in Österreich tätig.

Unter anderem betreiben diese kriminellen Banden einen weltweiten Suchtgift- und Waffenhandel und sind darüber hinaus auch für brutale Gewaltakte verantwortlich, so der Innenminister.

 

Foto: BMI/Jürgen Makowecz

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Positive Zwischenbilanz

In Österreich konnte im Zuge der gesamten „Operation Achilles“ bisher 81 Personen festgenommen werden. Zudem wurden 67 Hausdurchsuchungen durchgeführt und 706 Kilogramm Suchtgift beschlagnahmt. Dabei ist die Operation „Achilles“ „bei weitem noch nicht abgeschlossen“, so Nehammer und erklärte weiter, dass die Ermittler noch Monate mit der Auswertung der sichergestellten Daten beschäftigt sein werden. Dadurch sollen auch die weiteren Hintergründe und kriminellen Netzwerke aufgedeckt werden.

„Die internationale Kooperation unserer Polizeibehörden ist ein wesentlicher Schlüssel bei der erfolgreichen Bekämpfung der Organisierten Kriminalität. Dank der guten Kooperation mit dem FBI und Europol ist uns auch Österreich ein durchschlagender Erfolg gegen diese kriminellen Banden gelungen. Wir haben zahlreiche Informationen über die kriminellen Organisationen gewonnen, die in Österreich und im Umfeld unseres Landes operieren. Damit werden wir den Fahndungsdruck weiter verstärken. Kriminelle Organisationen haben in Österreich keinen Platz“, so Nehammer.

 

25 Millionen Telefongespräche und Textnachrichten entschlüsselt

Innenminister Nehammer berichtet, dass es dem FBI gelungen sei, in die verschlüsselte Kommunikation der Mafia-Banden einzudringen. Dabei konnten rund 25 Millionen Telefongespräche und Textnachrichten entschlüsselt werden, in denen neben umfangreichen Suchtgift-Bestellungen sogar Auftragsmorde kommuniziert wurden.

„Die Zusammenarbeit der Polizeibehörden hat somit die Gefährdung von mehr als 100 Menschen verhindert“, so Nehammer.

Der Erfolg dieser Operation sei auch eine Bestätigung dafür, dass zur Bewältigung der „immer größeren Herausforderungen“ auch die entsprechenden Mittel zur Verfügung gestellt werden müssen. „Deshalb haben wir den verstärkten Kampf gegen die Organisierte Kriminalität auch ins Regierungsprogramm aufgenommen“, so der Innenminister.

 

Drogen, Waffen & Bargeld beschlagnahmt

Die Bilder der beschlagnahmten Waffen, Drogen und des Bargelds beweisen den Umfang des Einsatzes in Österreich:

 

Foto: BMI

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