Innenpolitik
Mahnung zur Biennale: Budgetkurs gilt auch für Kunst und Kultur
Die Kunst ist frei – aber die Regeln des Budgets gelten auch für Kunst und Kultur: Mit dieser Mahnung meldet sich die Kultursprecherin der ÖVP, Abg. Daniela Gmeinbauer, zu Österreichs Biennale-Beitrag. Dieser provoziert unter anderem mit einer Verbindung aus Nacktheit und Kirche.
Kunst ist frei – aber nicht ohne Verantwortung
„Die Österreichische Volkspartei bekennt sich ausdrücklich zur Kunstfreiheit und Kulturförderung, die Ausdruck unserer offenen Gesellschaft sind“, erklärt Gmeinbauer. Zugleich „müssen wir als Regierungspartei in Zeiten des Sparpakts ehrlich sagen: Jeder Budgetbereich trägt Verantwortung“.
Budgetausgaben brauchen Legitimation
„Wenn öffentliche Mittel in innovative Kunstprojekte fließen, ist es berechtigt zu fragen, ob diese breiter in der Gesellschaft verankert und vermittelt sind“, sagt die steirische Abgeordnete Daniela Gmeinbauer zum aktuellen Thema des österreichischen Beitrags bei der Biennale Venedig.
„Kunst muss herausfordern dürfen. Aber sie muss auch erklärt werden. Wir erwarten von Kulturinstitutionen, dass sie bei größeren Projekten stärker auf gesellschaftliche Legitimation achten und das Publikum mitnehmen, statt es zu provozieren.“ Das ist, so Gmeinbauer, kein Kulturstreit sondern eine Frage der schlüssigen und stimmigen Haushaltspolitik.





