News

Bonus & Pädagogik: Das hilft Familien wirklich

Familien benötigen Kinderbetreuung, dafür müssen tausende neue Plätze geschaffen werden, was neues Personal für die Elementarpädagogik erfordert. Um Quereinsteiger zu finden, koordiniert Bildungsminister Martin Polaschek die im September gestartete neue Auflage der Aktion „Klasse Job“, um Quereinsteiger zu finden. Bild: Screenshot Bafep/Innsbruck

Familien benötigen für ihre Kinder finanzielle Unterstützung und Bildung. Beides wird in größerem Umfang bereitgestellt, wie Finanzminister Magnus Brunner und Bildungsminister Martin Polaschek betonen: Der attraktive Familienbonus Plus steigt, für die Ausbildung der Elementarpädagogen starten neue Modelle.

 

Familienbonus Plus steigt

Der Familienbonus Plus ist eine erfolgreiche Unterstützung, um Familien finanziell zu entlasten und ihnen mehr Spielraum für ihre Bedürfnisse zu bieten, erklärte Brunner anlässlich der Erhöhung von Familienleistungen mit dem Jahr 2024.

Davon profitieren in den unmittelbar zurückliegenden Jahren zwischen 1,5 und 1,7 Millionen Kinder. Der Aufwand dafür beträgt jährlich bis zu 1,9 Mrd. Euro.

Der Familienbonus Plus für Kinder bis zum 18. Geburtstag wurde zuletzt um 500 auf 2.000 Euro jährlich angehoben, der ermäßigte für Kinder über 18 Jahren wurde 2024 auf 700 Euro erhöht.

 

Kindermehrbetrag erhöht

Der Kindermehrbetrag stieg bis 2023 auf 550 Euro jährlich, wird 2024 auf 700 Euro jährlich erhöht. Ausbezahlt wurde der Kindermehrbetrag zuletzt an 40.000 Personen für 85.000 Kinder, gab Brunner in einer Information seines Ressorts bekannt.

Wissenschaftsminister Martin Polaschek: Das Institute of Digital Sciences Austria in Linz soll als Universität eine neue, schlankere Struktur und mehr Gestaltungsspielraum erhalten. Foto: bmbwf/Regina Aigner

Familien zu entlasten braucht es mehr Pädagogen. Foto: bmbwf/Regina Aigner

Neue Modelle für Ausbildung

Kinder brauchen Betreuung und Begleitung, also Elementarpädagoginnen – und pädagogen. Wegen des gestiegenen Bedarfs wird einerseits die Anzahl an Betreuungsplätzen erhöht, andererseits die Ausbildung für Fachkräfte in den Krippen und Kindergärten deutlich verstärkt.

Mit dem gegenwärtigen Wintersemester starteten zwei neue Ausbildungsmodelle für Quereinsteiger, erklärte Bildungsminister Martin Polaschek: Der Hochschullehrgang „Quereinstieg Elementarpädagogik“ an den Pädagogischen Hochschulen und der Universitätslehrgang „Elementar+“ an der Universität Graz.

An den Kollegs für Elementarpädagogik wurden zudem weitere Initiativen gesetzt, einerseits für die Ausbildung, andererseits für die Unterstützung der Fachkräfte an den Kindergärten, damit diese länger im Beruf bleiben.

 

Reform wegen zersplitterter Zuständigkeiten

Parallel dazu startete das Bildungs- und Wissenschaftsministerium ein auf zwei Jahre angelegtes Projekt, um die Rahmenbedingungen in der Elementarpädagogik zu verbessern und um dem Personalmangel entgegenzutreten, wie Polaschek in einer Medien-Info bekannt gab.

In Kooperation mit dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) und der Europäischen Kommission werden Vorschläge für bundesweite qualitative Verbesserungen in der Elementarpädagogik erarbeitet. Erforderlich sind diese Verbesserungen wegen der enormen Zersplitterung der Zuständigkeiten für Kinder und Kindergärten.

Familien benötigen Kinderbetreuung, dafür müssen tausende neue Plätze geschaffen werden, was neues Personal für die Elementarpädagogik erfordert. Um Quereinsteiger zu finden, koordiniert Bildungsminister Martin Polaschek die im September gestartete neue Auflage der Aktion „Klasse Job“, um Quereinsteiger zu finden. Bild: Screenshot Bafep/Innsbruck
Familien benötigen Kinderbetreuung, dafür müssen tausende neue Plätze geschaffen werden, was neues Personal für die Elementarpädagogik erfordert. Um Quereinsteiger zu finden, koordiniert Bildungsminister Martin Polaschek die im September gestartete neue Auflage der Aktion „Klasse Job“. Bild: Screenshot Bafep/Innsbruck
Mit der Novelle der UVP-Verfahren sollen Genehmigungsverfahren in Österreich einfacher, planbarer und schneller werden. Foto: iStock/Fahroni

UVP-Verfahren sollen schneller werden

Der Koralmtunnel ist eine typische Hochleistungsstrecke der Eisenbahn. Die Bürokratie für deren Bau und Erweiterung wird nun vereinfacht, indem die Prüfung der Umweltverträglichkeit von zwei auf ein Verfahren zusammengelegt wird. Foto: ÖBB / Harald Eisenberger

Entrümpelung der Umweltverfahren eröffnet

So geht Klimaschutz mit der Wirtschaft: In den Niederlanden startet Yara die Speicherung von Kohlenstoffdioxid in Norwegen. In Österreich soll das Speicherverbot jetzt fallen, kündigen Bundeskanzler Christian Stocker und Umweltminister Norbert Totschnig an. Foto: IMAGO / Ole Berg-Ruster, NTB

Für das Klima soll Speicherverbot fallen

Schickte am Freitag den Entwurf für das neue Klimagesetz in Begutachtung: Klima- und Umweltminister Norbert Totschnig. Foto: BMLUK/Hemerka

Klimagesetz auf Schiene: Totschnig verbindet Klimaschutz mit Wachstum und Arbeitsplätzen

Um gegen möglicherweise steigende Energiepreise vorzusorgen, hat die Bundesregierung ein Paket für den Standort beschlossen: Förderungen für Unternehmen und Preisdeckel bei Strom für Haushalte Foto: APG

Förderung und Deckel gegen steigende Energiepreise

Österreich soll bei der Konjunktur an Sicherheitsgütern mit dabei sein, erklärt Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer anlässlich eines Besuches mit Bundeskanzler Christian Stocker bei Rheinmetall in Wien. Foto: Bka

Österreich will bei Konjunktur für Sicherheitsgüter dabei sein