News

Einfacher zu neuen Studienangeboten

Weniger Bürokratie für Fachhochschulen wie das ManagementCenter Innsbruck bringen Gesetzesänderungen, die am Mittwoch im Nationalrat beschlossen werden sollen. Damit können neue Studienangebote innerhalb bereits akkreditierter Fachrichtungen rascher eingeführt werden. Foto: MCI

Die Verfahren für neue Studiengänge an Fachhochschulen werden vereinfacht. Den Beschluss trifft der Nationalrat am Mittwoch. ÖVP-Wissenschaftssprecher Rudolf Taschner: Die Akkreditierungen werden vereinfacht, die hohe Qualität bleibt.

 

Neue Angebote leichter möglich

“Wir setzen einen wichtigen Schritt zur Entbürokratisierung und Stärkung des Fachhochschulsektors“, erklärte Taschner im Vorfeld der Plenartagung. Künftig sollen neue Studiengänge in bereits akkreditierten Fachrichtungen an etablierten Fachhochschulen wesentlich rascher und mit deutlich geringerem administrativem Aufwand eingerichtet werden können. Das erleichtert die Entwicklung weiterer Studienangebote.

Mit Anpassungen des Fachhochschulgesetzes (FHG) und des Hochschul-Qualitätssicherungsgesetzes (HS-QSG) werden die Akkreditierungsverfahren vereinfacht, allerdings „ohne die hohe Qualität der österreichischen Fachhochschulen zu beeinträchtigen”, so Taschner vorige Woche nach dem Wissenschaftsausschuss.

“Das Verfahren zur Erstakkreditierung neuer Studiengänge wird künftig auf die wesentlichen Nachweise konzentriert”, sagte Taschner. Die Antragsunterlagen werden auf das notwendige Minimum reduziert und umfassen

  • das Curriculum des geplanten Studiengangs,
  • eine Bestätigung des Erhalters hinsichtlich der erforderlichen personellen Ressourcen
    sowie
  • eine Bestätigung der gesicherten Finanzierung.

Eine externe Begutachtung soll in der Regel nicht mehr erforderlich sein. “Die Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria (AQ Austria) entscheidet grundsätzlich auf Basis der vorgelegten Unterlagen“, erläutert Taschner. Zwischen 1. Jänner 2027 und 31. Dezember 2031 müssen alle Fachhochschulen ein Audit bei der AQ Austria absolvieren.

Weniger Bürokratie für Fachhochschulen wie das ManagementCenter Innsbruck bringen Gesetzesänderungen, die am Mittwoch im Nationalrat beschlossen werden sollen. Damit können neue Studienangebote innerhalb bereits akkreditierter Fachrichtungen rascher eingeführt werden. Foto: MCI
Weniger Bürokratie für Fachhochschulen wie das ManagementCenter Innsbruck bringen Gesetzesänderungen, die am Mittwoch im Nationalrat beschlossen werden sollen. Damit können neue Studienangebote innerhalb bereits akkreditierter Fachrichtungen rascher eingeführt werden. Foto: MCI
Joachim Schnabel, Verkehrssprecher der ÖVP, nennt die Kriterien für die ÖBB-Reform. Ein Gesetzesentwurf liegt vor, die Koalition beginnt Verhandlungen. Ebenfalls gestartet sind die Testfahrten des neuen italienischen Hochgeschwindigkeitszuges Frecciarossa in Tirol und auf der Weststrecke. Foto: Italotreno

Nagelprobe für ÖBB-Reform: Wettbewerb und Nahverkehr

Josef Moosbrugger, Präsident der Landwirtschaftskammer, sorgt für Korrektur falscher FP-Aussagen. Foto: LKÖ, Jung-Leithner

Korrektur grober FPÖ-Fakes

Die Nähe zu Rechtsextremen und Identitären macht die Kickl-FPÖ zum Sicherheitsrisiko, stellt ÖVP-Klubchef Ernst Gödl fest. Foto: Screenshot FP-TV

Kickl-FPÖ bleibt wegen Rechtsextremismus ein Sicherheitsrisiko

Hinrichtungen im Iran rufen die Parlamentsparteien auf den Plan. Sie fordern einen sofortigen Stopp von Teheran. Foto: istock/BornaMir

Alle fünf Parlamentsparteien fordern Teheran zum Stopp der Hinrichtungen auf

Der neue Generalsekretär der ÖVP, Markus Gstöttner ruft in Sachen Wehrdienstreform die Opposition zum Schulterschluss auf. Foto: Jakob Glaser

Wehrdienstreform: Gstöttner mit Einladung an FPÖ und Grüne

Die ÖVP nimmt in Sachen Wehrdienstreform die FPÖ in die Pflicht. Foto: BMLV/Minich

„Farbe bekennen”: ÖVP nimmt FPÖ bei Wehrdienstreform in die Pflicht