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Milliarden für Forschung, Innovation und Startups

Bei Innovation wird nicht gespart. Halbleiter und Chips sind Schlüsseltechnologien auf die Österreich auch im Doppelbudget setzt. Foto: istock/SweetBunnFactory

Neben der Entlastung von Arbeit und Industrie setzt das Doppelbudget mehrere Akzente bei Innovation und Schlüsseltechnologien. Das Doppelbudget für die Jahre 2027 und 2028 wurde vergangene Woche im Nationalrat vorgestellt. Am 10. Juli soll es nach den Ausschussdebatten erneut im Nationalrat behandelt und schließlich beschlossen werden. Trotz Krisenzeiten wird dennoch in Innovation, Forschung und Schlüsseltechnologien investiert. 

 

Schlüsseltechnologien und Halbleiter

Für das FTI-Pakt 2027–2029 und begleitende Maßnahmen in Schlüsseltechnologien stehen rund 728 Millionen Euro zur Verfügung. Ressortübergreifend sollen bis 2029 insgesamt rund 2,6 Milliarden Euro in Schlüsseltechnologien fließen. Damit werde laut Volkspartei „die heimische Innovationskraft in diesen zentralen Zukunftsfeldern“ gestärkt.Mit dem FTI-Pakt soll im Budget die Finanzierung zentraler Forschungseinrichtungen langfristig abgesichert werden und gezielt der Fokus auf Schlüsseltechnologien zur Stärkung des High-Tech Standorts Österreich gerichtet werden.

Bei der Mikroelektronik stockt der Bund die rot-weiß-rote Umsetzung des European Chips Act auf. 2027 sind dafür 79 Millionen Euro vorgesehen, 2028 100 Millionen Euro. Mikrochips oder Halbleiter seien „das Nervensystem der modernen Wirtschaft“. Ziel sei laut Angaben der ÖVP, mehr technologische Souveränität und größere Resilienz bei den Lieferketten.

 

Neuer Dachfonds für Startup Förderung

Ein neuer Startup & Scaleup Fonds soll laut Budgetentwurf ab 2027 mit einem staatlichen Ankerinvestment von 100 Millionen Euro ausgestattet werden. Das Zielvolumen liegt bei 500 Millionen Euro und das Kapital soll überwiegend von privaten Investoren kommen. Abgewickelt werden soll der Dachfonds über die Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft (aws).

 

Wasserstoff-Startnetz geht an den Start

Beim Wasserstoff steigt der Bund in den Aufbau eines Startnetzes ein und soll aber erst außerhalb des aktuellen Doppelbudgets budgetär wirksam werden. Also ab 2029. „Wer Industrie in Österreich halten will, muss heute die Energieinfrastruktur von morgen aufbauen. Mit dem Einstieg in das Wasserstoff-Startnetz schaffen wir Planungssicherheit, stärken den Standort und geben den Startschuss für den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft“, heißt es dazu aus der ÖVP.