Antworten zur Corona-Impfung

Die Initiative "Österreich impft" bietet Informationen über die Corona-Schutzimpfung. Foto: Logo Österreich impft / iStock FilippoBacci
Die Initiative "Österreich impft" bietet Informationen über die Corona-Schutzimpfung. Foto: Logo Österreich impft / iStock FilippoBacci

Die Corona-Pandemie und ihre Bekämpfung lösen nach wie vor Fragen aus, darunter auch zur Schutzimpfung. Dazu finden sich Antworten in einfach informativer Form (siehe Links ganz unten), aber auch Antworten in Form von kurzen Videos. Hier einige Informationen, Beispiele und Links zu den aktuellen Fragen:

 

Was bringt der „dritte Stich“?

Einige stellen die Frage, was denn der dritte Stich bringen soll, wenn man ohnedies schon zwei Mal eine Impfung erhalten hat.

Die Antwort: Der Impfschutz nimmt, so das Gesundheitsministerium, mit der Zeit ab – bei älteren Personen oder Menschen mit Vorerkrankungen schneller.

Die sogenannte „Booster-Impfung“ – also der dritte Stich – (bzw. der zweite bei einer Impfung von Johnson & Johnson) hilft einen Langzeitschutz zu erreichen, wie bei vielen anderen Impfungen auch.

Generell wird nach der Impfung eine körperliche Schonung für drei Tage, sowie eine Sportkarenz für eine Woche empfohlen, heißt es seitens des Gesundheitsministeriums.

Als Empfehlung seitens des nationalen Impfgremiums wird angegeben, dass die dritte Impfung für Vektorimpfstoffe (der von AstraZeneca und Johnson & Johnson) bereits nach 4 Monaten in Anspruch genommen wird. Für Personen die mit mRNA-Impfstoffen (von BioNTech/Pfizer oder Moderna) geimpft sind, ist dies ebenfalls nach 4 Monaten möglich.

 

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Sind Impfungen für Genesene empfohlen?

Eines der großen und häufig genannten G steht für Genesen. Benötigen Genesene eine Impfung, wird häufig gefragt. Die Antwort: Das Gesundheitsministerium empfiehlt genesenen Personen derzeit, sich zweimal impfen zu lassen.

Die Erstimpfung ist ab ca. 4 Wochen nach Genesung empfohlen.

 

Kinderwunsch?

Gemäß dem Gesundheitsministerium gibt es keine Hinweise, dass COVID-19-Impfstoffe die Fruchtbarkeit bei Männern oder Frauen beeinträchtigen. Bei Kinderwunsch ist sowohl für Männer als auch Frauen eine COVID-19-Impfung ausdrücklich empfohlen, so das Gesundheitsministerium.

 

 

Können Kinder geimpft werden?

Hohe Ansteckungszahlen unter Jugendlichen lösen auch die Frage aus, ob Kinder geimpft werden können, vielleicht sogar geimpft werden sollen. Die Antwort:

Der mRNA-Impfstoff von BioNTech/Pfizer wurde von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) für Kinder ab 5 Jahren zugelassen.

Die Impfung schützt auch Kinder vor Langzeitfolgen und vereinfacht wieder die Teilnahme an Sport- oder Schulveranstaltungen.

 

 

Österreich impft

Viele weitere Fragen rund um die Impfung, werden auf der Plattform „Österreich impft“ beantwortet.

Fachinformationen über die Corona-Schutzimpfung können auf der Webseite des Gesundheitsministeriums eingeholt werden.