IWF bestätigt: Österreich auf Platz 2 bei Corona-Hilfen

Foto: iStock, Joel Carillet
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Österreich leistet Corona-Hilfen in Höhe von 11,7 % des Bruttoinlandsproduktes.

 

Spitzenfeld bei Corona-Hilfen

Österreich liegt im europaweiten Ranking der Corona-Hilfen auf Platz 2. Das ist somit auch vor Deutschland (11 %).

Ein zuvor erfolgter Fehler des Internationalen Währungsfonds (IWF) wurde vom Finanzministerium in Washington reklamiert und anschließend ausgebessert. Der Fehler des IWF entstand dadurch, dass die Hilfen der österreichischen Jahresbudgets 2021 und 2022 nicht korrekt mit einberechnet wurden. Bei anderen Ländern wurde das gemacht.

Nun ist der Fehler korrigiert und Österreich im Ranking des IWF richtig – auf EU Platz 2. – gelistet.

 

Quelle: APA/IWF

Quelle: APA/IWF

 

„Die Krise hat Österreich härter getroffen als andere Länder, daher helfen wir auch bewusst in einem größeren Umfang. Das bestätigt mittlerweile auch der IWF. Sowohl beim Volumen als auch bei der Abwicklung läuft es in Österreich sehr gut, das zeigen uns Diskussionen in Nachbarländern und vor allem die Rückmeldungen von Unternehmen. Seit Beginn der Krise investieren wir viel Geld, um Arbeitsplätze und Betriebe zu retten und das werden wir auch weiterhin tun“, so Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP).

 

©-Parlamentsdirektion-Johannes-Zinner

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SPÖ-Matznetter entblößt

Der sozialdemokratische Wirtschaftsvertreter Christoph Matznetter versuchte sogleich aus dem Fehler des IWF politisches Kleingeld zu schlagen. Dabei unterstellte er anhand der falschen IWF Zahlen dem Bundeskanzler und dem Finanzminister die Unwahrheit zu verbreiten. Interessant: Matznetter sitzt für die SPÖ im Budget- und Finanzausschuss des Parlaments.

„Ein peinliches Beispiel dafür, dass der Opposition der schwindligste Fehler recht ist, um vollmundig die Regierung anzupatzen. Da vergisst auch ein SPÖ-Steuerberater schnell seine unternehmerische Sorgfaltspflicht“, zeigt sich WB-Generalsekretär Kurt Egger über den SPÖ-Unternehmervertreter verärgert.

 

Foto-Credit: Marek Knopp

Foto-Credit: Marek Knopp

 

„Sozialdemokratische Misswirtschaft hat unserem Land Milliarden gekostet“

Die stellvertretende Generalsekretärin der neuen Volkspartei, Gaby Schwarz, erkennt in der sozialdemokratischen Misswirtschaft wie etwa der Verstaatlichung von Unternehmen, den Grund für Milliarden Kosten und tausende Arbeitslose. Schwarz weiter: „Jahre später scheint die SPÖ, in Person von Wirtschaftssprecher Christoph Matznetter, ihre eigenen Misserfolge der Vergangenheit konsequent zu verleugnen.“

Grafik: zursache.at; Foto: iStock/Vectorios2016; Parlamentsdirektion / Thomas Jantzen

Grafik: zursache.at; Foto: iStock/Vectorios2016; Parlamentsdirektion / Thomas Jantzen

ATB-Aufsichtsrat

VP-Schwarz erinnert: „Vor allem Christoph Matznetter sollte sich mit seiner Empörung lieber zurückhalten. Denn als ATB-Aufsichtsrat war der SPÖ-Nationalratsabgeordnete für die Abwanderung von zig Arbeitsplätzen direkt verantwortlich. Das Beispiel Matznetter zeigt, was die SPÖ am besten kann: andere anpatzen und mit Dreck werfen. Was sie aber jeher nie konnte: mit Steuergeld und Steuervermögen verantwortungsvoll umgehen“.

 

Gaby Schwarz - Foto: Jakob Glaser

Gaby Schwarz – Foto: Jakob Glaser