Milliarden-Kosten der Pandemie

iStock/filmfoto
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Aktuell wurden 34 Mrd. Euro an Hilfen ausbezahlt oder rechtsverbindlich zugesagt, berichtet Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP). Wie die Zahlen des Finanzministeriums zeigen, wird Österreichs Arbeitnehmern, Familien und Unternehmen umfangreich und wirksam geholfen. Zur-Sache.at hat einen Blick in den Bericht werfen können.

 

Kurzarbeit, Ausfallsbonus & Steuererleichterungen

Alleine für Kurzarbeit wurden aus 117.000 Betrieben rund 240.000 Anträge für 1,3 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gestellt. Bis März 2021 wurden Anträge auf Umsatzersatz von 214.000 Unternehmen positiv erledigt. Weitere 39.000 Unternehmen erhielten den Ausfallsbonus. Weitere 425.000 steuerpflichtige haben Anträge auf Steuererleichterung eingebracht, überwiegend in Form von Anträgen auf Steuerstundung.

 

Umfangreiche Unterstützungen

Die krisenbedingte Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben öffnet sich weiter. So sind in den Monaten Jänner und Februar 2021 die Einzahlungen an das Finanzressort mit 12,7 Milliarden Euro, um 1,9 Milliarden Euro bzw. 13,2 % geringer als im Vorjahr.

Die Auszahlungen hingegen stiegen um 3,4 Milliarden Euro, also + 29 % auf 15,2 Milliarden Euro an. Damit werden folgende Leistungen bezahlt: Mehr Anträge auf Kurzarbeit, Arbeitslosengeld, Notstandshilfe, höhere Leistungen an die Pensions- und Krankenversicherungen, höhere Überweisungen an den Insolvenz-Entgeltfonds.

Weitere 285 Millionen Euro gingen an den Non-Profit-Organisationen und 475 Millionen wurden für das Gemeindepaket ausbezahlt. An den Härtefallfonds der Wirtschaftskammer und Agrarmarkt Austria wurden weitere 1,2 Milliarden ausbezahlt.

©-Parlamentsdirektion-Johannes-Zinner

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„Wir haben in der Krise schnell geholfen und die Maßnahmen ständig weiterentwickelt. Das Steuergeld wird investiert, um Gesundheit, Arbeitsplätze und Unternehmen zu retten“, betont Finanzminister Blümel.

 

Diese Zahlen sind dem monatlichen Bericht des Finanzministeriums an das Parlament entnommen. Die weiteren Daten zum Monatsbericht Februar 2021 sind zu finden auf der Website des Finanzministeriums.

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Aktuell wurden 34 Mrd. Euro an Hilfen ausbezahlt oder rechtsverbindlich zugesagt, berichtet Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP). Wie die Zahlen des Finanzministeriums zeigen, wird Österreichs Arbeitnehmern, Familien und Unternehmen umfangreich und wirksam geholfen. Zur-Sache.at hat einen Blick in den Bericht werfen können.

 

Kurzarbeit, Ausfallsbonus & Steuererleichterungen

Alleine für Kurzarbeit wurden aus 117.000 Betrieben rund 240.000 Anträge für 1,3 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gestellt. Bis März 2021 wurden Anträge auf Umsatzersatz von 214.000 Unternehmen positiv erledigt. Weitere 39.000 Unternehmen erhielten den Ausfallsbonus. Weitere 425.000 steuerpflichtige haben Anträge auf Steuererleichterung eingebracht, überwiegend in Form von Anträgen auf Steuerstundung.

 

Umfangreiche Unterstützungen

Die krisenbedingte Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben öffnet sich weiter. So sind in den Monaten Jänner und Februar 2021 die Einzahlungen an das Finanzressort mit 12,7 Milliarden Euro, um 1,9 Milliarden Euro bzw. 13,2 % geringer als im Vorjahr.

Die Auszahlungen hingegen stiegen um 3,4 Milliarden Euro, also + 29 % auf 15,2 Milliarden Euro an. Damit werden folgende Leistungen bezahlt: Mehr Anträge auf Kurzarbeit, Arbeitslosengeld, Notstandshilfe, höhere Leistungen an die Pensions- und Krankenversicherungen, höhere Überweisungen an den Insolvenz-Entgeltfonds.

Weitere 285 Millionen Euro gingen an den Non-Profit-Organisationen und 475 Millionen wurden für das Gemeindepaket ausbezahlt. An den Härtefallfonds der Wirtschaftskammer und Agrarmarkt Austria wurden weitere 1,2 Milliarden ausbezahlt.

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„Wir haben in der Krise schnell geholfen und die Maßnahmen ständig weiterentwickelt. Das Steuergeld wird investiert, um Gesundheit, Arbeitsplätze und Unternehmen zu retten“, betont Finanzminister Blümel.

 

Diese Zahlen sind dem monatlichen Bericht des Finanzministeriums an das Parlament entnommen. Die weiteren Daten zum Monatsbericht Februar 2021 sind zu finden auf der Website des Finanzministeriums.