Digitalisierung: Österreich unter den Top 10

Österreich liegt in der Digitalisierung auf Platz 10 im EU-Ranking "DESI". Foto: iStock ipuwadol
Österreich liegt in der Digitalisierung auf Platz 10 im EU-Ranking "DESI". Foto: iStock ipuwadol

Österreich rückt vor – im Länderbericht 2021 des Digital Economy and Society Index, kurz DESI, rückt Österreich von Platz 13 auf Platz 10 vor und überholt damit Deutschland und Belgien.

 

Top 10 in Punkto Digitalisierung

Der Länderbericht Digital Economy and Society Index (kurz DESI) ist ein jährlich erhobenes Ranking der Europäischen Kommission, das den digitalen Fortschritt der EU-Mitgliedstaaten erhebt und reiht, also vergleichbar macht.

Österreich rückt vom 13. auf den 10. Platz vor und lässt in Punkto damit Belgien und Deutschland hinter sich. Fortschritte und überdurchschnittliche Werte wurden in allen vier Messdimensionen verzeichnet werden:

  1. Humankapital: Platz 9
  2. Infrastruktur: Platz 11
  3. Integration digitaler Technologien: Platz 11
  4. Digital Public Services: Platz 9

Besonders hervorgehoben wird in den Bericht die Verbesserung der mobilen Breitbandversorgung (5G) und die Vorreiterrolle Österreichs im E-Government mit dessen hoher Anwenderzahl in den digitalen Anwendungen (wie „digitales Amt“).

 

Im "DESI" verbessert sich Österreich vom 13. auf den 10. Platz. Grafik: https://digital-strategy.ec.europa.eu/en/policies/desi

Im „DESI“ verbessert sich Österreich vom 13. auf den 10. Platz. Grafik: https://digital-strategy.ec.europa.eu/en/policies/desi

 

Digitales Österreich

Die Digitalisierung hat also Österreich erfasst. Das öffentlich angebotene Service für Bürgerinnen und Bürger wird laufend verbessert. Ziel des „Digitalen Amtes“ ist es, die Behördenwege für die Bürger und Unternehmen möglichst vollständig digital anzubieten. Das Projekt schafft die rechtlichen und organisatorischen Voraussetzungen für eine durchgängige und sichere Digitalisierung der österreichischen Verwaltung.

Erst vergangenen Sonntag gab Digitalisierungsministerin Margarete Schramböck bekannt, dass – sofern es zu keinen Corona-bedingten Verschiebungen kommt – noch heuer der digitale Führerschein zur Verfügung gestellt werden soll, Zur-Sache berichtete.

Durch das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus wird zudem laufend der Breitbandausbau forciert, denn die Breitbandinfrastruktur ist für das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben von zentraler Bedeutung. Dafür stellt die Bundesregierung bis zum Jahr 2026 rund 1,4 Mrd. Euro zur Verfügung, Zur-Sache berichtete ebenfalls.

 

Der Bericht zum Download:

Die europäische Analyse 2021 des DESI in englischer Sprach kenn von der Seite der Europäischen Kommission hier heruntergeladen werden.