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Lukas Mandl, Platz 5 im ÖVP-Team für Brüssel

Sitz seit 2017 für die ÖVP im EU-Parlament und kandidiert bei der EU-Wahl auf Listenplatz 5. Lukas Mandl aus Niederösterreich. Foto: Büro Lukas Mandl/M. Lahousse

Bereits seit 2017 ist Lukas Mandl Mitglied des Europäischen Parlaments. Nun stellt er sich erneut der Wahl und kandidiert für die ÖVP bei der EU-Wahl am 9. Juni auf Listenplatz fünf. Er gilt international als einer der einflussreichsten Parlamentarier in der Außenpolitik.

 

Der 44-jährige Niederösterreicher ist seit seiner Jugend politisch aktiv. Er war in der Jungen ÖVP und kommunalpolitisch in seiner Heimatgemeinde Gerasdorf als Vizebürgermeister tätig. Als Landtagsabgeordneter war er unter anderem Vorsitzender des Europa-Ausschusses.

 

ÖVP-Parlamentarier auf EU-Ebene sehr aktiv

Auf EU-Ebene engagiert sich Mandl besonders für die Themen auswärtige Angelegenheiten, Justiz, Inneres und bürgerliche Freiheiten, in deren Ausschüssen er auch Mitglied ist. Darüber hinaus ist er stellvertretender Vorsitzender des Unterausschusses für Sicherheit und Verteidigung. Als Sicherheitssprecher der ÖVP im Europaparlament verhandelte – über Jahre hinweg und erfolgreich – den Asyl- und Migrationspakt der EU.

Zudem befasste sich Mandl als Chefverhandler mit dem EU-Schweiz-Bericht, dem Rechtsstaatlichkeitsbericht der Europäischen Kommission und der Arbeit gegen organisierte Kriminalität am Westbalkan.

Mandl gilt als starker Befürworter die transatlantischen Beziehungen sowie die EU-Kooperation mit Israel und Südkorea sowie die europäische Integration der sechs Westbalkan-Staaten.

 

Auf der Liste der „einflussreichsten“ EU-Abgeordneten

In der vergangenen Periode wurde Mandl von der Agentur BCW Brussels und VoteWatch Europe in ihrem jährlichen „Influence Index“ über die insgesamt 705 europäischen Parlamentarier zu den zehn einflussreichsten EU-Parlamentariern im Bereich Außenpolitik gewählt. (Zur-Sache berichtete)

 

Gegen Verbotspolitik und für starke Mitte

Gegenüber den NÖN meinte Mandl zu seiner Wiederkandidatur, dass ihm besonders die Vernetzung in Europa wichtig sei, weil Österreich nicht alles allein lösen könne. Sicherheit entstehe durch Zusammenarbeit und Vernetzung. Außerdem sei mehr Produktion und Innovation in Europa wichtig. Mandl spricht sich dabei gegen die „Verbotspolitik in der EU“ aus.

Darüber hinaus macht sich Mandl für eine starke politische Mitte stark. „Der Extremismus von links und rechts muss uns alarmieren. Ich bekomme Gänsehaut wenn ich mir ansehe, wie stark die extreme Rechte derzeit in Europa ist“ , so der EU-Abgeordnete gegenüber den NÖN.